Wieder da von der Deutschland-Tour

Yo, nachdem ich die letzten Tage viel gefahren bin, bzw. den Phil hab fahren lassen, bin ich seit gestern abend wieder im Lande. Zuerst mal ein kurzer Überblick über die Tour die ich gefahren bin.

Da diese Karte aber so richtig chaotisch aussieht, bröckel ich das Ganze nochmals auf: Also am Montag bin ich nach Hamburg gefahren, das wäre so gewesen. ;)

In Hamburg war ich bis Freitagmorgen, weil es mir recht gut gefallen hat. ;) Dort hab ich den Hafen angeschaut, die Reeperbahn besichtigt und ein paar nette Kneipen ausprobiert. Und ich muss ehrlich sagen: Kneipentechnisch ist Hamburg echt gut ausgestattet. Sind einige gute Kneipen dabei, die richtig kuschelig warm eingerichtet sind. Und vom Bier her: Ja das Astra schmeckt eigentlich auch gut, aber das Gröninger ist um Längen süffiger und daher leckerer. =)
Nicht zu vergessen ist aber auch das Miniatur Wunderland und der Hamburger Dungeon. Bei beiden muss man staunen, aber richtig gruselig wird es nur im Dungeon. Beides Sachen, die Geld kosten und wo man oftmals lange anstehen muss. Aber auf der anderen Seite lohnen sich diese beiden Attraktionen auch wirklich. Dann war ich noch im Zollmuseum hab dort die Schmuggelmethoden ausgekundschaftet. Teilweise waren Zigaretten in einer Grillkohleverpackung drin, oder auch in einem Autoreifen, oder in den ganz unterschiedlichsten Sachen untergebracht. War auf jeden Fall interessant, teilweise aber auch echt zum Schmunzeln. :)
Weil das Bier in Hamburg so gut war, bin ich abends meistens nie nüchtern nach Hause gekommen. Doch das darf auch mal sein. Wobei Hamburg auch nüchtern sehr schön ist, aber nur mit den öffentlichen Verkehrmitteln. Mit dem Auto ist es sehr gewöhnungsbedürftig, da überall rote Ampeln sind und fast alle Straßen 2 bzw. 4 Spuren haben. Ist sehr anstrengend, aber auch machbar.
Am Donnerstag wollte ich ja ursprünglich noch nach Berlin und dann Dresden. Gut, aber weil David noch am Freitag zu jemanden wollte um sein Motorrad abzuholen bin ich noch bis Freitag geblieben. Hab mir dann noch den Friedhof angeschaut unter anderem ein Grab der Familie Rindfleisch, das Feuerwehrgrab.

Natürlich gibt es auf dem weltgrößten Parkfriedhof natürlich nicht nur solche Gräber, sondern auch islamische Gräber. Das schöne an diesen Gräbern ist, dass beinahe an jedem dieser Gräber ein Bild vom Verstorbenen hinterlegt ist. So hat man nicht nur den Namen, sondern oft auch noch ein Gesicht vor Augen. Friedhöfe sind ja oft eine traurige Angelegenheit, ich fand sie aber richtig schön. Denn so konnte ich endlich mal wieder nachdenken, was eigentlich mit mir passiert, wenn ich mal alt und runzlig bin. ;) Hat mir persönlich auch gut getan, manches überdenken und neu mit Jesus anzufangen.
Jo, am Nachmittag bin ich dann nochmal nach St. Pauli weil ich eigentlich zum Penny wollte, was zu essen holen. War mir dann aber doch zu weit, weil ich noch mit Bekannten verabredet war. Also hab ich mir halt nur einen Döner geholt. Dann ab nach Ochsenzell, dort dann in den Schmuggelstieg und Chriss und Arwen besuchen. War auf der einen Seite etwas seltsam, aber dann zum Schluß doch ganz gut. Das Krasse für mich war: Das der Ort schon Schleswig-Holstein war und ich dachte immer, dass sei noch Hamburg. Naja, die Fahrkarte hat trotzdem noch gegolten. Hab dort mit den beiden Wii gezockt, dann UNO extrem und ein bisschen geplaudert und vor allem den Jayden begutachtet. Hübsches Kind haben die beiden.

Nun ja, einmal muss jeder mal Abschied nehmen, den hab ich dann am Freitag genommen. Donnerstagabend noch alles gepackt und Freitag morgens ging es dann folgendermaßen weiter:

Von Hamburg nach Nienburg um David abzuliefern, damit er sein Motorrad abholen kann. War dann auch eine spannende Angelegenheit für ihn, da er noch etwas auf den Kollegen warten musste. Aber hat dann auch geklappt. Dann bin ich weiter zur Sarah gefahren um mir Dresden zeigen zu lassen. Ich muss sagen, von der Altstadt her hat Dresden einiges zu bieten und von den Kneipen gibt es auch einige nette Plätzchen. Wir sind dann nach der Altstadt-Tour ins Wohnzimmer abgestiegen und haben dort gemütlich einen Tee geschlürft. Ein richtig netter Ort, wo auch einige Leute zusammen kommen. Gegen später hat Sarah mir noch ein paar Bilder gezeigt von Stockholm und der Oldtimer Ausstellung in Berlin. Ganz nett und ein bisschen Musik als Souvenir. ;) Gegen abend ging es dann wieder los mit der Fahrerei. 400 Kilometer um weiter nach Rosenthal bei Marburg zu kommen. Danach war ich auch erstmal müde und war froh endlich die richtige Straße gefunden zu haben. Das Navi hat mich irgendwie in die falsche Straße geführt, aber dann nach einer Weile war es dann richtig: Bendorfer Weg 1. Die Nacht war richtig erholsam, aber auch ein bisschen kurz.
Am nächsten Morgen hat Rolli mir dann ein bisschen von der Firma gezeigt, wo er sein Praktikum macht. Nette Twikes haben die dort stehen. Wenn die nicht so teuer wären, würde das sicherlich eine nette Alternative zum Auto darstellen. Hat auf jeden Fall Stil.

Joa, dann am Samstag bin ich dann nachmittags wieder auf nach Memmingen oder genauer Woringen um Philipp zu besuchen. Dann kam die härteste Fahrerei der ganzen Strecke:

Nach Woringen bin ich dann wieder selbst gefahren, dann hab ich beim Philipp erstmal alle meine Sachen ausgepackt, also Pennzeug, die Kiste Bier (die ich die ganze Zeit dabei hatte, aber nie etwas getrunken wurde :) ) und eben anderes Zeugs. Dann noch schnell die Route gecheckt und kurz überlegt und weiter gefahren. Diesmal hab ich aber erstmal Philipp fahren lassen. War mir dann doch etwas zu müde. Nach 280km dann die erste Pause, dann bin ich wieder weitergefahren und kurz vor Duisburg ist dann der Sprit beinahe ausgegangen. Aber es hat noch gut bis zur Tankstelle gereicht. Das lustige war dort, dass statt 50 Liter sagenhaft 52,88 Liter rein gingen. Das war einfach zu hart. Ich frag mich, wo die Karre den ganzen Diesel versteckt. Auf jeden Fall waren wir dann endlich in Duisburg auf der Becks Gold Ruhrnacht. Tomte haben noch 5 oder 6 Lieder gespielt.
Danach war erstmal Pause und die Streets haben mit ihrem leichten HipHop angefangen. Ich muss zugeben, dass mir der Sound von denen sogar gefallen hat. Haben auf jeden Fall gute Stimmung gemacht und man hat gemerkt, dass das Publikum voll auf diese Band eingeschossen war. Bei Tomte waren alle ein bisschen ruhig, wobei mir Tomte mehr zugesagt haben, die haben so leichten Rock gespielt. Auf jeden Fall war es klasse. Aber da ich doch irgendwie müde war, war es schwierig für mich auf den Beinen zu bleiben. Die Heimreise hat dann auch Philipp gefahren (580km). War ehrlich gesagt ein bisschen heftig, dass man für gute 3 Stunden Spielzeit soweit fährt. Naja für Mando Diao bin ich ja damals auch weit gefahren, dafür war es etwas näher (Heidelberg – Hattingen: 314km). Mal ein paar Eindrücke vom Konzert:


Naja, am nächsten Morgen bin ich erstmal um 11Uhr von meinem Vater geweckt worden, wann ich denn eigentlich heimzukommen gedenke. ;) Habs ihm dann gesagt und dann nochmal hingelegt. Um 13Uhr ruft dann Agron an und frägt, ob ich daheim bin. „Nö ich bin noch beim Philipp!“ Nachdem auch das geklärt war, hab ich mich nochmals schlafen gelegt, und dann um 14Uhr aufgestanden und ins Klo getorkelt und nochmals eingenickt. Und dann endlich um 15Uhr dann auf die Heimreise gemacht. Das letzte Stück Richtung Calw läppische 190km.
Als ich dann endlich Calw erreicht habe, haben mich zuerst mal wieder die Spritpreise geschockt. In Leonberg war der Diesel bei 1,20€ und hier dann bei 1,26€. In Stammheim war es dann ironischerweise bei 1,22€. Also hab ich halt dort getankt.

Nun hab ich also ingesamt 3408 Kilometer gefahren und 235,12 Liter Diesel verbraucht, alleine schon diese Zahlen machen mir ein bisschen Schwindelgefühle. Dadurch, dass Philipp mir 800 Kilometer abgenommen hat, ist es auch wieder ok. Spritkosten belaufen sich nun also auf 288,11€. Heftig, aber es geht doch noch, wenn man bedenkt, dass es auch viele Kilometer sind und auch teilweise schöne Landschaften waren.
Anfangs wollte ich ja unbedingt den Johannes mitnehmen um nicht alleine die Strecke zu fahren. Doch im Nachhinein bin ich alleine besser gefahren: Ich konnte Pause machen wann ich wollte, die ich übrigens regelmäßig gemacht habe, und die Streckenplanung war alleine mir überlassen. Gut, die Kosten sind natürlich auch heftig. Doch für eine Woche Urlaub ist das ganz interessant.

So nun genug gelabert. Lasst mal eure Kommentare ab, damit ich mich mal wieder freuen kann. :)

P.S.: Bilder kommen irgendwann mal in einem nachfolgenden Post.

Über den Autor dieses Artikels: Tobi

Blogger aus Spaß an der Freude, Musikfan, Hauptfeuerwehrmann, Christ und Pfadfinder.

Die Beiträge sind meine persönliche Meinung. Oftmals ist auch versteckte Ironie oder Satire dabei. Wer damit nicht umgehen kann, sollte diese Seite verlassen und sich in seinem Loch einbuddeln.

2 Antworten zu “Wieder da von der Deutschland-Tour”

  1. PB sagt:

    hey ho….

    so hohe spritkosten…schon ordentlich….dafür lad ich dich auf jedenfall mal zum essen ein wenn wir uns mal wieder sehen sollten….und wenn du bilder von duisburg brauchst kannst du dich auch melden weil ich find das meine ein bisschen besser geworden sind als deine…..da sieht man dann auch die band auf der bühne….(kleiner tipp am rand: beim fotografieren bei nacht auf größere entfernungen(heißt größer als blitzreichweite) den blitz ausschalten und dann entweder die iso zahl erhöhen oder die blendenzeit vergrößern (für die blendenzeit brauchst du dann aber nen ruhigen arm….)

  2. Tobi sagt:

    Moin.

    Ja das mit den Bildern hab ich auch gemerkt, aber mein Arm war leider nicht mehr so ruhig. Sonst wären die auch einigermaßen gut geworden. Deshalb hab ich es dann aufgegeben mit Fotografieren. Hab ja gesehen, dass du fleißig fotografiert hast. War irgendwie aufgeregt, Fahrerei und so und alles auf einmal. Aber wenn du willst kannst ja gerne mal ein paar Bilderchen per ICQ schicken, wenn ich mal wieder online bin. Am besten unkomprimiert, dann ist die Quali noch gut. ;) Aber halt als Archiv.

    Grüße aus Calw,
    Tobi

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