Energy Music Tour 2008

Gestern stieg sie, die Energy Music Tour 2008 in Stuttgart. Dieses Jahr hab ich gar nicht viel Wind drum herum gemacht. Wenn man schon bei einem Konzert von Mando Diao oder von Tomte bei den Becks Ruhrnächten war, ist man eben einen etwas höheren Standart gewöhnt. Nämlich „erwachsene“ Leute, die nicht immer wie kleine Mädchen kreischen, sich aber an der Musik freuen. Besonders bei Mando Diao war das richtig schön bemerkbar. Pogo…. Freude….
Da kann die Energy Music Tour echt mal einpacken. Immer Werbung, ein sehr sehr großer Haufen an Menschen, viele Minderjährige, kaum Pogozonen und ein sehr penetranter Moderator.

Gut, die Bands waren an und für sich nicht schlecht, es waren dabei: Jenson (Deutsch-Punk, aber mieser Sound „wenn ich den Techniker erwische…“), Stefanie Heinzmann (ja eben die 4 Lieder, die eh schon jeder kennt… also laaangweilig. „Mir ist langweilig, mir ist langweilig. Ohne DICH ist mir langweilig.“)
Dann kam Vincent (naja, wem es gefällt, habs wieder vergessen oder verdrängt). Dann waren Madcon da, die waren echt mal eine Überraschung und haben ähnlich netten HipHop gemacht, wie damals die Streets in Duisburg. War was lustiges. Dann kam Jennifer Kae: Sieht hübsch aus und hat eine nette Stimme á la Beyonce.
Die Donots waren dann eigentlich wieder ganz ok, haben ein paar nette Lieder gespielt und nach We gonna take it, Creeping Death angespielt, aber wurden dann von DIESEN ENERGY MODERATOREN abgeblasen. Mensch, da kommt einmal ein geiles Lied, und die machen nen Break. Aaaaaaaaaaaargh. :twisted: Bei diesem Lied wär die Menge sicherlich ausgerastet. Wobei, da waren ja auch viele Mädels dabei, die eher so Schnulzen hören…. Es wäre aber sicher lustig geworden. Kennen die Leute überhaupt noch so alte Metallica Lieder?? Da war ich sicher noch gar nicht geboren, aber es ist trotzdem ein geiles Lied.

Naja, ansonten war es ja ganz cool. Dann kam Reamon und Patrice. Beide auf ihre Art cool, aber ich hab mich dann erstmal hingeflackt und meine alten SMS ausgemistet. :clap:

Dann kam der Thomas D., auch er war ganz okay. („Oh das reimt sich, und was sich reimt ist immer gut!“) Seine aktuellen Lieder sind ja eher mal bäh. Sehr experimentell, und wenig Old School. Dafür hat er ein paar alte Lieder mit reingemacht. So Killesberg Girl oder wie des hieß, dann eine alte Blues Nummer und Rückenwind. War ein netter Rausschmeißer. :)

Man sieht also: Je mehr Bands da sind, desto kürzer werden die einzelnen Auftritte und desto doofer wird alles. Aber dafür, dass es umsonst war, war es noch ok…

Über den Autor dieses Artikels: Tobi

Blogger aus Spaß an der Freude, Musikfan, Hauptfeuerwehrmann, Christ und Pfadfinder. Die Beiträge sind meine persönliche Meinung. Oftmals ist auch versteckte Ironie oder Satire dabei. Wer damit nicht umgehen kann, sollte diese Seite verlassen und sich in seinem Loch einbuddeln.

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