Google gibt Auskunft über die eigenen Daten

Wie ich gerade auf Heise lesen konnte, gibt Google nun Auskunft über die vom Benutzer gespeicherten Daten.
Jeder sagt, Google sei ein Datensammler. Das ist soweit auch richtig. Bei manchen Anwendungen ja auch nötig, beispielsweise Googlemail. Ohne die Sammelfähigkeit wäre es ja sinnlos. Es wäre ja witzlos, wenn jede E-Mail nach dem Schreiben durch den Lokus gespült würde.
Doch was erschreckend ist: Die Daten bleiben auch erhalten, wenn man sich einmal für eine Anwendung angemeldet hat und diese dann doch nicht nutzt. Google ist da nicht wie GMX oder Web.de, welche nach einem bestimmten Zeitraum die E-Mailkonten einfach schließen und die Daten löschen. Nein Google löscht nie irgendwelche Daten, sie wissen alles und werden es auch noch in 10 Jahren wissen.

Doch ein erster Schritt durch Transparenz bei den gespeicherten Daten ist, dass man jetzt selbst sieht, was wo noch gespeichert ist. Das alles summarisch in einer schönen Übersicht. Zum Löschen muss man allerdings erst verschiedene Links klicken um zu Stellen zu kommen. Denn zentrales Löschen geht (noch) nicht, wäre ja auch zu schön gewesen.
Nun bleibt allerdings zu hoffen, dass Google insofern sicher ist, dass nicht authorisierte Personen keinen Zugriff auf diese Daten haben. Ansonsten finde ich das eine gute Neuerung, da ich doch teilweise erschrocken bin, welche alten Sachen noch von mir gespeichert sind.

Über den Autor dieses Artikels: Tobi

Blogger aus Spaß an der Freude, Musikfan, Hauptfeuerwehrmann, Christ und Pfadfinder.

Die Beiträge sind meine persönliche Meinung. Oftmals ist auch versteckte Ironie oder Satire dabei. Wer damit nicht umgehen kann, sollte diese Seite verlassen und sich in seinem Loch einbuddeln.

2 Antworten zu “Google gibt Auskunft über die eigenen Daten”

  1. MacSchlumpf sagt:

    Ganz ehrlich und meine persönliche Meinung dazu ist, das ich mir über diese ganze Datensammler- Wut versuche keine Gedanken mehr zu machen. Egal ob Google, Telefon oder Handy Gesellschaften, Apple, Banken etc. etc. die Liste der Sammler ist lang, alle können sich die Hände reichen und die Daten werden untereinander auch verkauft.

    Also spielt es keine Rolle, ob Google die Daten sammelt oder jemand anders, früher oder später hat diese eh jeder bekommen.

    Es gibt mit Sicherheit, Unternehmen (vom Staat mal abgesehen :) ) die schlimmer sind als Google

    • Tobi sagt:

      @MacSchlumpf: Joa, da haste schon recht. Prinzipiell weiß eigentlich jeder über jeden Bescheid. Manche benutzen dazu Computer, andere einfach ihre Ohren und den Mund für geschicktes Fragen. :)

      Facebook ist da noch schlimmer. Schließlich laden dort die User freiwillig Daten hoch und geben ihre Einverständniserklärung zur Weiterverarbeitung ab.

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