Computer und das Leben

Vom Geschäftsalltag her bin ich ja nun gezwungermaßen immer vom Computer umgeben, doch manchmal nervt es auch an. Neulich war eine „Räumen Sie das Zimmer aus und fahren Sie den Schrott zum Schrottplatz“ – Aktion. Klar, dass dabei auch immer ein paar alte Computer, Kabel und sonstiges Mist dabei herauskommt.
Um genau zu sein, es kam ein kleiner Laptop heraus (1,7 Ghz aufgemotzt auf 768MB RAM, 20 GB HDD) und noch ein uraltes Netbook (also die ganz kleinen Laptops welche schon damals nur 10″ hatten) mit Windows 98 und 192 MB RAM. Den ersten Laptop hab ich nochmal hergerichtet mit Windows XP und ein bisschen mehr Speicher. Als der fertig war, hat eine andere Kollegin noch nach einem anderen PC gefragt. Der andere PC hatte schon XP drauf, war aber leider so komisch verkonfiguriert, dass das BIOS das CD-ROM Laufwerk nicht mehr erkannt hat. Ich konnte also leider kein XP SP3 drüberbügeln. Na gut, also hab ich eben notdürftig die nicht gebrauchten Programme deinstalliert und so den Rechner abgegeben. Nicht die feine und vor allem saubere Art, aber aus Zeitgründen (morgen ist ja schon Weihnachten und die gute Frau hatte auch Feierabend) eben eine Quick & Dirty Lösung.
Dann war noch ein neuer Rechner für meinen Cheffe fällig (der hat schon gejammert, dass sein Rechner immer langsam ist. Was ja auch stimmt). Ein tolles Gigabyte Board mit Intel i5 2,66 GHz und hohem FSB (1366 wenn ich mich nicht irre) und einer GTX (oder GTS?) 250 mit 1GB RAM, dazu noch schneller 4GB RAM und leisen Lüftern. Es gab ein Angebot mit schlechteren Bauteilen (AsRock und Standardlüftern) und Win 7 für 777 Euro. Meiner hat mit besseren Lüftern und stabilieren Komponenten (ok auch ohne Betriebssystem) für 765 Euro. Das ist doch mal ein Deal oder? Installationen kann ich ja selber. Gut, bei der XP Installationen gabs Probleme (Bluescreen bevor die Auswahl kam), aber dann hab ich den Rechner dem Hardwaredealer nochmal vorbei gebracht. Er hat was eingestellt und eine Stunde später lief alles und XP war schon drauf. Das ist Kundenservice und auch Vorteil von örtlichen Händlern.
Joa, den Rechner hab ich am Montag angefangen und heute schlüsselfertig (also alle wichtigen Programme installiert und eingerichtet) abgegeben. Jetzt kann er nichts mehr sagen. Ich hab mein Soll erfüllt, er ist hoffentlich irgendwann wieder schneller mit seinen Aufgaben fertig und ich hab wieder meine Ruhe.
Nun hab ich endlich Urlaub und kann in Ruhe ausschlafen. Eigentlich könnte ich ja nun endlich mal selbst Windows 7 auf meinen Rechner klatschen. Doch das bedeutet wieder Arbeit (Treiber zusammensuchen und Programme neu einrichten) und darauf hab ich schon allein wegen meiner täglichen Urlaub momentan keine Lust drauf. Denn Freizeit ist zu kostbar, da geht alleine schon fürs Bloggen eine Menge Zeit drauf, dann noch manchmal Feuerwehr (gut seit gut einer Woche ist da auch frei). Also endlich Entspannung angesagt.

Ich wünsche jetzt allen Lesern, Freunden und sonstigen Menschen frohe Weihnachten und wenn ich es nicht mehr schaffen sollte: Ein frohes neues Jahr.

Über den Autor dieses Artikels: Tobi

Blogger aus Spaß an der Freude, Musikfan, Hauptfeuerwehrmann, Christ und Pfadfinder.

Die Beiträge sind meine persönliche Meinung. Oftmals ist auch versteckte Ironie oder Satire dabei. Wer damit nicht umgehen kann, sollte diese Seite verlassen und sich in seinem Loch einbuddeln.

1 Antwort zu “Computer und das Leben”

  1. Arven (Michaela) sagt:

    Lieber Tobi,
    Für dich und deine Lieben ein tolles Weihnachtsfest. Viele besinnliche Stunden und wunderschöne Augenblicke…

    Lieben Gruss, Michaela

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