Facebook entrümpeln

Oder wie man sich von Mafia Wars, Café World trennt und die damit unnötig gewordenen „Freunde“ aufräumt und schließlich wieder feststellt wie viele Freunde man wirklich kennt und auch wirklich in seiner Timeline haben möchte. :D

Zumindest mir ging es so, dass ich durch Browsergames insbesondere zuletzt bei Facebook unnötig viel Zeit aufgewendet habe. Zum Beispiel alle 6 Stunden bei Café World nach den fertig gekochten Speisen schauen oder in Mafia Wars wieder die Energy Packs nutzen und ein paar Missionen durchklicken.
Denn es ist einfach nicht Sinn und Zweck soviel Zeit damit totzuschlagen und andere „wichtige“ Sachen wie E-Mail schreiben, vorbereiten fürn Jugendkreis, vorbereiten fürs Schwimmen gehen, Feuerwehr oder einfach nur mal Freundschaftspflege hinten anstellt. Außerdem hat dieses Verhalten auch immer mehr dazu beigetragen, dass ich ziemlich viele „Freunde“ auf Facebook hatte alleine für Mafia Wars. Damit hab ich manche sinnvolle Kommentare von Freunde übersehen und manche andere unwichtige Dinge mehr gesehen. Das hat mich genervt.

Deshalb hab ich auf Facebook – Konto – Anwendungseinstellungen – die entsprechenden Apps gelöscht und blockiert.
Anschließend kam noch der andere Schritt: Von irgendwann mal knapp 600 Freunden alle Mafia Wars Leute löschen, die ich nicht mehr brauche. Nachher waren es zwar immer noch 78 Leute, aber mit einem positiven Unterschied: Diese Leute kenne ich auch und unternehme auch mit vielen hin und wieder was im echten Leben.

Was der Sinn von diesem Beitrag ist? Mich hat mal die Web 2.0 Suicide Machine nachdenklich gemacht. Denn auf der einen Seite hab ich eigentlich noch relativ viele Leute, die ich regelmäßig treffe. Aber auf der anderen Seite brauche ich ja auch nicht in jedem Netzwerk angemeldet sein. Deshalb hab ich MySpace, und meinVZ schon komplett gelöscht und Facebook eben soweit „gesäubert“, dass keine Gefahr mehr mit Suchtfaktor besteht.
Andererseits musste ich an die aktuelle Berichte von Bischöfin Käßmann denken, die ist betrunken Auto gefahren und hat danach ihre Konsequenzen gezogen und ist zurückgezogen.

Falls ein Zusammenhang zwischen Käßmann und mir fehlt: Egal. Außer dass wir beide evangelisch und Christen sind, gibts wohl nicht viel. :D

Über den Autor dieses Artikels: Tobi

Blogger aus Spaß an der Freude, Musikfan, Hauptfeuerwehrmann, Christ und Pfadfinder.

Die Beiträge sind meine persönliche Meinung. Oftmals ist auch versteckte Ironie oder Satire dabei. Wer damit nicht umgehen kann, sollte diese Seite verlassen und sich in seinem Loch einbuddeln.

8 Antworten zu “Facebook entrümpeln”

  1. Luigi sagt:

    Diesen Schritt hab ich schon vor Wochen gemacht. Da vernachlässigt man wirklich alles andere wenn man da am spielen ist. Bei mir haben nicht nur diese blöden Spiele keine Chance mehr, auch diese Gimmicks, wo man was verschenkt oder geschenkt bekommt sind bei mir alle geblockt – besser ist das!

  2. mace sagt:

    Du hast mich mit diesem Artikel gerade dazu bewegt auch diesen Schritt zu machen. Bei mir haben sich dort viel zu viele Spiele angesammelt und diese rauben einem wirklich die Zeit. Werde das sofort in Angriff nehmen und dort aufräumen.

    • Tobi sagt:

      Siehste, dann war es ja doch ok darüber zu schreiben. :D

      Theoretisch könnte man Facebook und die Spiele als das neue WoW bezeichnen. Zwar schlechte Grafik und um einiges anders, aber gleiches Problem: Es raubt Zeit.

      • mace sagt:

        Oh ja… das raubte wirklich massig Zeit. Bin jetzt mit der Löschaktion fertig und das hat ja schon wieder Zeit geraubt. Aber man fühlt sich befreit. Schon irgendwie verrückt.

        • Tobi sagt:

          Ja gut, löschen dauert natürlich auch wieder eine Weile. Aber dafür hat man hinterher auch das befreiende Gefühl, wie du selbst schreibst.

  3. Spanksen sagt:

    Facebook ist echt grausam. Ich benutze es nur um in Kontakt mit meinen Freunden in der Türkei zu bleiben, ansonsten nervt es ohne Ende

    • Tobi sagt:

      Und ich dachte immer, dass alle meine ausländischen Bekannten hauptsächlich MSN oder Skype benutzen würden.
      Zumindest bei meinen Freunden und Bekannten hier in der Gegend ist das so.
      Aber man darf ja nicht alle Leute über einen Kamm scheren, sonst gibts wieder Vorurteile.

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