Ubuntu rockt

Also nun mal ein kleiner Zwischenbericht vom neuen Ubuntu 10.04 LTS Lucid Lynx aus. Heute mittag habe ich die meiste Zeit damit verbracht vom alten und seit einiger Zeit immer langsam werdenden Vista etwa 300 GB an persönlichen Daten (E-Mails, Dokumente, Bilder und ein paar Videos und natürlich die alten Erinnerungsstücke aus HTML Zeiten) zu sichern.
Dann kam der spannende Moment: 64-Bit CD rein und starten. Nach ein paar Fragen zur Sprache für Uhrzeit und Tastatur und der Frage wegen der Partionierung (Windows und Linux zusammen oder nur Linux oder benutzerdefiniert) und der obligatorischen Passwortvergabe des Benutzers ging es schon los mit der Installation. Keine halbe Stunde später war schon alles fertig. Dann wurde Linux das erste Mal gestartet und danach ging alles automatisch. Auch der propritätere Treiber für meine Nvidia Karte wurde automatisch zur Installation angeboten.

Gerade wird noch mein altes Thunderbird Archiv auf die Platte geschrieben und danach bin ich schon fast wieder auf dem Laufenden. Bilder und Musik sind jetzt nicht so wichtig, die kann ich ja bei Gelegenheit noch rüberziehen. Für was gibts Internetradio. :)

Was mir positiv auffällt: Vista war ja schon recht schnell vom Aufmachen der Fenster, aber Ubuntu ist da nochmals schneller und der Start bis zum Arbeiten ist sagenhaft schnell.

So das reicht jetzt erstmal für heute. Vista ist weg und Ubuntu ist drauf und bis jetzt bereue ich auch noch gar nichts.

Gut, manches sieht ein bisschen anders aus, aber ansonsten ist alles super. Und BTW: Wem die Buttons (minimieren,maximieren, Schließen) links nicht gefallen, kann diese ja auch wieder rechts anordnen.

//Update 2.5.2010: Also um die Knöpfe an den Standard-Apps zu ändern, einfach das Ausführen-Menü öffnen:(dazu Alt + F2 drücken) und dort dann gconf-editor eingeben. Dort dann /apps/metacity/general und dann rechts nach button-layout suchen. Und dann menu:minimize,maximize,close eingeben. Das Menü bedeutet, dass links-oben am Fensterrand ein Kontextmenü erscheint. Dort kannste auch minimieren und so machen.
Bei Google Chrome ist ja wieder ein extra Menü, da hat die Einstellung also keine Auswirkung.

So ein Screenshot zu erstellen ist relativ einfach, da ein Druck auf die Druckentaste gleich ein Menü öffnet. Dort kannst du gleich den Speicherort und den Dateinamen eingeben. :)

Das Bearbeiten des Bildes war dann doch noch etwas gewöhnungsbedürftig. Habe früher ja mit IrfanView gearbeitet, da war ein tolles Menü zur Größenänderung da. Jetzt muss ich erst mal GIMP öffnen und dort die Größe ändern. Mit Imagemagick würde es ja auch gehen, aber das kenne ich noch nicht. :)

//Update 1.5.2010: Um das Standard-Thunderbird auf Deutsch umzustellen einfach im Terminal: „sudo apt-get install thunderbird-locale-de“ (aber ohne „) eingeben. ;) Gefunden hier.

Über den Autor dieses Artikels: Tobi

Blogger aus Spaß an der Freude, Musikfan, Hauptfeuerwehrmann, Christ und Pfadfinder. Die Beiträge sind meine persönliche Meinung. Oftmals ist auch versteckte Ironie oder Satire dabei. Wer damit nicht umgehen kann, sollte diese Seite verlassen und sich in seinem Loch einbuddeln.

5 Antworten zu “Ubuntu rockt”

  1. CONeal sagt:

    Du bist ja schon voll der Linuxprofi ;-)
    Hast du schon vorher (auf der Arbeit zum Beispiel) damit gearbeitet?
    Also natürlich ist es erst mal eine Umstellung, aber ich denk in wenigen Tagen oder Wochen wirst du damit auch klar kommen :-)
    Ich hatte immer Probleme, meine Soundkarte bzw. mein 5.1 System richtig anzusprechen, war ein wenig doof.

    • Tobi sagt:

      @CONeal: Google ist mein Freund mehr nicht. Die Hardwareerkennungsprobleme kann ich momentan noch nicht nachvollziehen.

      Beim Drucker (Brother DCP-585CW) wird es dann nochmal spannend. Am 5.1 System kann ich es noch nicht nachvollziehen.
      Zumindest bei Youtube macht er ordentlichen Sound.

      Vielleicht lag es damals aber auch nur daran, dass der Kernel und die Distribution noch nicht ausgereift genug war.

      Auf einem neuem Laptop würde es sicher auch wieder Macken geben. Aber ein halbes Jahr später ist sicher das meiste softwaretechnisch behoben. Aber so ist das ja überall…

      Naja, bin mal gespannt, wie es weitergeht. Die Schnellstartleiste fehlt mir irgendwie. ;)

      Aber geht alles. Die Tage kann ich dann mal die Codebeispiele aus „Forbidden Code“ ausprobieren. Ein bisschen hacken lernen und mit dem Terminal arbeiten. Aber ansonsten ist es bisher wie Windows. Programme starten, speichern und sichern. Nur das Dateisystem ist anders angeordnet und man kann sich alle Programme aus der Library aussuchen und wird vor jeder Installation nach dem Passwort gefragt. :)

      Das geile ist ja: Installieren und schon bist du meistens fertig. Er hat ja alles erkannt. Nur bei speziellen Sachen könnten Probleme aufkommen: TV-Karten, Scanner, Drucker und so die anderen Sachen.
      Aber das kriegen wir alles irgendwie hin. Sowas kann bei Windows und Mac auch passieren. ;)

  2. Timo sagt:

    Wuuuhuuu :) Noch jemand der es gemacht hat. Ich bin von XP auf Ubuntu umgestiegen und bin riiiichtig begeistert! :-)

    LG
    Timo

    • Tobi sagt:

      @Timo: Hatte ich mir damals auch vorgenommen (2008 irgendwann mal, als ich endlich nen eigenen Rechner hatte), aber erst jetzt begeistert es mich richtig. :)

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