Archiv | Juli, 2010

Projekt Abnehmen – Woche 28

Nachdem am Samstag das Zeltlager beginnt und ich somit am Sonntag keinen neuen „Bericht“ schreiben kann, wird das Ganze eben vorgezogen. Heute waren es also dann mal 108KG, wie ich vorher gewogen habe. Das ist mal wieder ein gewaltiger Schritt nach unten und ich bin gespannt, wie es nach dem Zeltlager aussehen wird. :)
Essenstechnisch schreibe ich momentan nichts mehr dazu: Ich habe einfach alles und nichts gegessen und nicht so drauf geachtet. ;)
Da aber immer mal wieder leichter Stress dazu kam, hat sich das ja immer gut ausgeglichen.

Ich bin somit also auch wieder für eine ganze Weile weg. Wahrscheinlich gibt es am 9. August wieder einen kleinen Bericht über das Zeltlager. Das wird vorerst wohl auch wieder mein letztes werden, da ich nächstes Jahr endlich mal in den Kosovo möchte. Schließlich bietet sich diese Chance durch einen Freund auch nicht immer.
Also bleibt sauber und gesund und betet für gutes Wetter und Geduld und Liebe für die Kinder… Danke. :)

Franchising unter Crackern

Das Internet ist ja richtig böse. Facebook sammelt alle Daten und weiß beinahe alles über uns. Google ist ja sowieso die größte Krake. Da vergisst man doch schon fast wieder die guten alten Phisher, welche uns auch noch die Kreditkartendaten klauen wollen. Und diese Phisher sind heutzutage auch faul und greifen auf fertige Tools zurück. Dumm nur, dass sie dabei auch noch von den Programmierern beschissen werden wie Heise berichtet.
Findige Cracker aus Algerien haben deshalb ein Tool geschrieben, welches automatisch eine Phishingseite erstellt. Dieses wird mit einer Hilfe in arabischer Sprache ausgeliefert. Lädt nun ein User dieses kleine aber feine Tool auf seinen Rechner herunter, kann er auswählen zu welchem Anbieter er eine Phishingseite erstellen möchte. Die damit erstellten Dateien lädt er dann auf seinen Server und verschickt ein paar ehrlich aussehende SPAM-Mails, bzw. macht Werbung für die Seite.
Der Clou ist nun allerdings, dass der Anwender nicht alle von Usern eingegebenen Datensätze zu sehen bekommt. Nein, der Coder ist ja nicht dumm und greift sich einfach 80% aller eingegebenen Datensätze selbst ab und verwendet diese selber. Der Tool-Anwender bekommt nur die restlichen 20% zu Gesicht.
Somit hat der Coder ein wenig Arbeit mit dem Coden aber er muss sich nicht um Werbung und Server kümmern. Sollte der Server irgendwann mal auffliegen führt die Spur ja zum „armen“ Klick-Kiddie. :)
„Es gibt einfach keine ehrlichen Verbrecher mehr.“
Franchising

Projekt Abnehmen – Woche 27

Wieder ist eine Woche vergangen und die Gewichtsmarke ist wieder auf 109 gestiegen. Im Vergleich zur Vorwoche also wieder eine Zunahme von 100 Gramm. Grob gesagt kann aber auch von einer gleichbleibenden Tendenz sprechen. :)
Was ich gemacht habe: Montags war wieder Feuerwehrdienst. Dort wurde der Sprungretter aufgebaut und die Handhabung mit der Rettungstrage geübt. Was sehr wichtig ist, denn wenn man es braucht muss es sehr schnell gehen. Dienstag war dann noch ein Helferfest für alle, die beim Deponiebrand in Walddorf dabei waren. Das war auch eine sehr angenehme Zeit…
Mittwoch konnte ich nach längerer Zeit wieder zum Schwimmen ins Freibad. Donnerstag wurde gegrillt und Freitags habe ich mehr oder weniger erfolgreich die erste Motorradfahrstunde hinter mich gebracht. So ne kleine Kawasaki 250 ist für mich von der Bauhöhe einfach zu klein. Naja, aber zum Üben war es ganz ok und ich konnte sie daher auch nicht umschmeisen. Was zum einen am Motorrad und an der noch vorsichtigen Schräglage (wegen dem Regen) lag. „Es gibt nichts was die Fahrschüler nicht kaputt kriegen!“ – soviel zum kaputten linken Beinreisverschluss an der Hose. Schon etwas doof, aber leider passiert. Insgesamt war es gut, nur die typischen Anfängerfehler (Motor abgewürgt, Eier statt Kreise, Bremshebel zu früh wieder losgelassen…) nerven ein bisschen. Die Kreise bin ich am Samstag nochmal mit dem Roller nachgefahren (da war es auch wieder trockener) und da fand ich es leichter und besser. Aber das Langsamfahren ist am Schwersten…

Freitagabends war noch das Sommerkonzert vom MvLG in Stammheim. Die gute Nachricht: Das Beste (Blues Brothers Revue) kam zum Schluss. Die schlechte Nachricht: Ich musste 27 Songs darauf warten. Wobei man die anderen Songs nicht unbedingt schlecht reden muss. Da war auch viel Gutes dabei. „Superhits of the 90’s“, „I will follow him“, „O happy Day“, „Die James Bond Suite“, „Hallelujah“, „I will survive“, „John Williams Trilogy“ und das (mir zumindest etwas langweilige) „Pirates of the Caribbean“.
Die Wise Guys Songs mit A-Kapella Versionen waren auch nicht zu verachten. Besonders die letzte Hommage an die Deutschlehrerin mit Herrn Amman (der dort verabschiedet wurde) war echt lustig. :)

Gestern war auf dem Marktplatz dann auch wieder ein Sommerfest (mit Regen natürlich, ohne Regen gibt’s keinen Sommer! ), wo die Leute vom Jugendkreis Kuchen verkauft haben. Nebenbei hat die Band um die beiden Wall-Brüder ein paar Songs gecovert. Beispielsweise
Kings of Leon mit Use Somebody:

Abends wurde dann noch Rolli aus der Band One Way Home verabschiedet und es wurde ein bisschen gerockt. Sogar mit ein paar Liedern, die mich aus der Sitzposition in die Stehposition bewegt haben. Und das will schon was heißen, da ich schon den ganzen Tag über müde war… :) Insgesamt war es wieder toll. „The Show“ von Hawk Nelson wurde auch gecovert und mich besonders gefreut. Auch mal ein Lied im Trubel der vielen Worship-Songs, dass einfach nur Party vermittelt.
Die Müdigkeit hat mich dann aber trotzdem nicht davon abgehalten danach mit den Leuten noch ein, zwei Weizen zu trinken und viel zu lachen.

Essenstechnisch war es wie immer: Alles war erlaubt und wurde gegessen, jedoch meistens auch mit körperlicher Arbeit (was auch schon das normale Bewegen sein kann!) verbunden. Diese Woche gabs beispielsweise mal Pizza, Schnitzel mit Kartoffelsalat. Beim Helferfest gabs auch lecker Rindfleisch, Spätzle, ein sehr komisches dunkelgrünes Gemüse und zum Dessert noch Mohntiramisu mit roter Grütze.

Da ich ab nächsten Samstag beim Kidscamp bin, wird das sonntägliche Wiegen schwierig. Wahrscheinlich werde ich diesen Freitag das Gewicht vom Freitagmorgen aufnehmen, in die Tabelle setzen und dann am 8. August wieder das normale Sonntagsgewicht. :)

Von der buero+ COM-Programmierung

Oftmals blocke ich alles Neue, mir Unbekannte ab. Erstens kenne ich es nicht und zweitens kann ich den Arbeitsaufwand immer schlecht einschätzen. Doch im Zuge einer Erweiterung des Lagers musste nun doch die immer wieder aufgeschobene COM-Programmierung in Angriff genommen werden. Der Angst davor war im Endeffekt aber dann doch ziemlich unbegründet, sondern eher aus Unwissenheit aufgebauscht worden. Schon im Februar im Rahmen der automatischen PDF-Auswertung-und-in-Datenbank-Arbeit war die COM-Programmierung ein sehr großer Knackpunkt. Nun habe ich die Dokumentation aber doch noch einmal genauer angelesen und festgestellt, dass auch ein paar brauchbare Delphi und VB Beispiele dabei sind. Damit war dann der grundsätzliche Aufbau schnell geklärt und mir war auch klar, dass ich wegen mangelnder Kenntnis der Objektorientierung zum damaligen Zeitpunkt nicht durchgestiegen bin. Damals hatte ich von einem Programmierer ein Beispiel zur Implementierung der Datenbankänderung in C# bekommen. Als Gegenzug gabs für den netten Menschen eine Packung Gummibärle.
Da ich C# nie gelernt habe, habe ich den Code anfangs auch nicht verstanden. Aber es hat funktioniert. Dank Debugging des C# Programms wurden mir dann auch die Aufrufe etwas klarer und die Doku machte auf einmal wieder mehr Sinn. Vor allem die Try… Catch… Finally… Anweisungen haben mich ein wenig gewundert. Doch das macht nun natürlich auch Sinn, denn nur so kann ich elegant auf Exceptions (also Ausnahmefehler, wenn beispielsweise die Datenbank belegt ist) reagieren.
Und nach ein bisschen ausprobieren und abschauen von den ganzen anderen Funktionen und Beispielcodes ging das meiste recht flott von der Hand. So habe ich zum Beispiel entdeckt (bzw. wurde darauf hingewiesen), dass ein Lagerbuchungsassistent existiert. Somit wird schon mal Arbeit erspart.
Und wenn ich mal nichts mehr direkt wusste und manche Fehlermeldung komisch erscheint gibt es ja immer noch Google. Beispielsweise eine Umwandlung von DBNull nach Double ist nicht möglich. Also muss noch eine Abfrage rein um zu prüfen ob das Ergebnis DBNull ist. Ich konnte es zwar nicht nachvollziehen, da in der WaWi es richtig angezeigt wird, aber naja… :)
Nach anfänglichen Bedenken, ob die 9 Wochen Arbeitszeit reichen würden, stand das komplette Grundgerüst innerhalb 3 Tagen zusammen. Es hat sogar einwandfrei funktioniert, doch die Fehlerbehandlungsroutinen fehlten noch und es war ziemlich chaotisch. Nun ist es ein bisschen geordneter und vor allem übersichtlich nach Funktionen sortiert. (Aktuell sind es mit Kommentaren und teilweise Leerzeilen ca. 400 Zeilen Code!) Als dass dann fertig war kam noch die zweite Anforderung, nämlich eine Excelliste mit den lieferfähigen Artikeln erstellen zu lassen. In der WaWi ist dazu eine Funktion implementiert, welche leider keine genauen Rückschlüsse auf die verwendeten Datenbanken zulässt. Doch ein Blick in die Variablenliste hat dann auch wieder manches Licht ins Dunkel gebracht. Die kannte ich wenigstens schon, da man diese auch öfters mal für den Druckdesigner braucht.
Je mehr ich mich damit beschäftige, desto mehr Respekt bekomme ich vor diesem WaWi. Gleichzeitig wird mir aber auch immer klarer, warum andauernd so viele EAccess Violations auftreten. Das System ist einfach ziemlich mächtig von den Funktionen und Möglichkeiten her, was aber leider auch immer wieder neue Fehlerquellen eröffnet. Doch diese sind ja meistens gut abgefangen.

„Wenn du meinst dein System sei idiotensicher, dann erfinden die User einen neuen Idioten.“

Hat irgendjemand mal gesagt und leider ist damit auch ziemlich viel wahres dran.
Hoffentlich finden wir bis zum September alle Fehlerquellen und die passenden Lösungen.

Ein Gutes hat das Ganze auch: Ich habe wieder ein Ziel und damit wieder neue Lust aufs Programmieren bekommen. Ist zwar nur Konsolenprogrammierung, aber das reicht ja auch. Und wenn man es bedenkt ist COM-Programmierung auch relativ angenehm. Man greift auf fertige Funktionen zurück und muss diese eigentlich nur noch nutzen. Vielleicht noch ein wenig darauf achten, dass diese auch effizient ablaufen. Die COM-Schnittstelle ist nämlich schon recht langsam.
So im Nachhinein bin ich fast schon froh, dass mein PDF-Umwandlungsprogramm nicht zum Einsatz kam. Denn die vielen externen Programmaufrufe kann ich nun doch um einiges eleganter lösen. Vor allem macht es Sinn alles in einer Sprache zu schreiben. Das erleichtert auch das Warten des Codes. :)

Wikiovote und Flattr

So dele, nachdem viele andere Leute auf den Flattr-Zug aufgesprungen sind, mache ich eben auch mal mit. Ab sofort kann jeder der will mich flattrn und somit seine Wertschätzung in Form von ein paar Cents zukommen lassen. Vermutlich wird das nicht all zu viel Gewinn abwerfen, aber vielleicht ein bisschen Wertschätzung.
Wer keinen Invitecode hat und noch einen braucht:

d1010ae871d8018fe

Sobald diese verbraucht sind, habe ich keine mehr.

Und da ich auch durch die Wikio-Freunde Aktion damals viele neue Leser bekommen habe und neue Blogs kennengelernt habe, möchte ich auch dort gerne mal nach oben gevotet werden. :)
Man kann nun also jeden Artikel flattrn und bei Wikio voten. Ich freue mich schon darauf, vielleicht kommen dann ein paar neue Besucher.