Projekt Abnehmen – Woche 29

Das Zeltlager ist nun vorbei und das Ergebnis vom sonntäglichen Stuhlgang bzw. Wiegen liegt wieder vor. Es ist einerseits nicht sonderlich überraschend, andererseits doch. Denn als ich gestern nach dem Abbauen noch kurz geduscht habe und dann gewogen, waren es phänomenale 106,7 KG. Doch da es noch ein Abschlussessen gab und das Essen so lecker und viel und das Weizen wie Butter runter lief sind es heute eben doch wieder 108 KG.
Doch ich freue mich, dass es so ist: :) Durch das gute und viele Essen auf dem Zeltlager dachte ich, dass dies vielleicht mehr auf die Knochen schlägt. Doch so gesehen, war es ja auch ein kleiner Erfolg.

Essen gab es genug: Morgens meistens Brot mit Nutella, Butter oder auch Marmelade (im Survivalworkshop haben wir sogar mit den Kindern Heidelbeermarmelade gekocht auf offener Flamme!). Mittags dann was handfestes für den Magen. Was dann mal Spaghetti, Tortelini oder auch Leberkäse mit Kartoffelpürree.
Ob es den Kindern auch gut geschmeckt hat, ließ sich dann immer recht gut beim Spülen nachvollziehen. Glücklicherweise waren die meiste Zeit die Teller leer gegessen, so das nicht allzu viel Essensreste rausgekratzt werden durften. :)
Kurz gesagt: Mir hat es immer geschmeckt und auch die Mengen haben eigentlich die meiste Zeit gereicht. Vielleicht einmal bei den Tortellinis gab es zu wenig Tortellis, aber dafür ja noch Schinkensoße und Brotscheiben. Das hat immer gereicht…

Sport habe ich keinen getrieben, außer Extremspülen (mal mit Musik, mal schnell und manchmal auch wieder entspannter!) und ein paar Waldwege ablaufen und eine Holzleiter den Waldweg entlangschleppen. Und dazu noch Aufbau und Abbau vom Zeltlager. Kurzum: Das beste Fitnessprogramm der Welt. Kurzzeitig anstrengend, einen langen Atem benötigend, aber es hat Spaß gemacht.

Und an die Leute, die das Spülen immer loben: Keine Ahnung, was daran so schlimm gewesen sein soll. Die letzten 3 Jahre hab ich das nun schon gemacht und eigentlich, war es dieses Jahr am angenehmsten. Im ersten Jahr war der andere Spüler ein Stresser und daher öfters mal nervig. :) Letztes Jahr war mein Bruder auch beim Spülen dabei und der Zeltplatz auch eher suboptimal… Dieses Jahr hat es dann eigentlich gut geklappt: Der andere Spüler hat einfach die Arbeit mitgemacht und ging auch zur Musik gut ab. Ich glaub, das war eine recht gute Arbeit und keiner war irgendwie genervt oder fand es gravierend schlimm.
Oder Manu?

Und für nächste Woche ist das Erreichen von 107,5 KG geplant. Das dürfte sicher irgendwie erreichbar sein. :)

Über den Autor dieses Artikels: Tobi

Blogger aus Spaß an der Freude, Musikfan, Hauptfeuerwehrmann, Christ und Pfadfinder. Die Beiträge sind meine persönliche Meinung. Oftmals ist auch versteckte Ironie oder Satire dabei. Wer damit nicht umgehen kann, sollte diese Seite verlassen und sich in seinem Loch einbuddeln.

4 Antworten zu “Projekt Abnehmen – Woche 29”

  1. Manuel sagt:

    Extremspülen!!!

    Da die Kinder (fast) alle relativ ordentlich mitgemacht haben, war es echt kein Problem. Ich dachte, dass es viel stressiger wird. Wenn sich für nächstes Jahr ein würdiger Nachfolger mit ähnlich gutem Musikgeschmack für dich findet (sonst musst du halt die Balkanparty ausfallen lassen ;) ) dann nehm ich den Job nochmal für ein Jahr.

    ps: das Filou haut halt schon rein…

  2. Bewegung ist ja immer ein guter Weg um abzunehmen, aber dann musst du dir beim nächsten Mal wohl das/die Weizen zum Abschluss sparen. Aber ansonsten scheinst du ja auf einem guten Weg zu sein. Weiter so!

    • Tobi sagt:

      @melanie meyer: Joa klar, man schon mal aufs Weizen und auch gutes Essen verzichten. Aber das passt eigentlich auch so… :) Man gönnt sich ja sonst nichts.
      Das wird auch so noch runtergehen. ;)

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