Kontakte und Synchronisierungen

Beim iPhone wird im Zusammenhang mit iTunes so gut wie alles synchronisiert. Automatisch oder manuell und manchmal auch mit recht krassen Konsequenzen. So ist es mir heute passiert, dass ich auf der Arbeit meine vor kurzem verloren gegangen Outlook Kontakte (gut, ich hab ja selbst die Datei gelöscht… ) vom iPhone nach Outlook synchronisieren wollte. Outlook war leer, iPhone voll. Logische Schlussfolgerung: Nachher ist beides voll. iTunes hat mich aber schon beim Synchronisieren gewarnt, dass eventuell die Kontakte auf dem iPhone verloren gehen. *harhar* Also war ich ja nicht dumm und hab die Bestätigen abgebrochen. Hinterher waren die Kontakte aber trotzdem weg.
Na gut, ich hatte ja noch vom alten Handy eine Kontaktdatei. Diese habe ich nun genommen und in Google Contacts importiert, dazu noch eine aktuelle Datei vom anderen GoogleMail importiert und aus 600 Datensätzen mal geschwind 197 brauchbare Datensätze gebastelt.
Es war mal richtig interessant zu sehen, was alles in den Kontakten gesammelt wurde. Beispielsweise waren sogar noch E-Mail Adressen aus 2004 dabei, als ich noch mit vielen verschiedenen Mädels geschrieben habe. Die meisten Adressen habe ich aber nun doch gelöscht, ist ja kein Kontakt mehr da. Alter Ballast stört nur und man braucht ja auch nicht alles zu wissen. Handynummern haben sowieso oftmals eine hohe Fluktuationsrate. Erfreulich ist aber auch, dass sich über die Jahre trotz allem einige gute Freundschaften entwickelt haben, die auch heute noch Bestand haben.
Es war zwar sehr mühsam, aber durch solch eine Datenpflege habe ich endlich mal ein zentrales Adressbuch. Man kann sagen was man will, aber in vielen Dingen ist Google eben doch toll. Es funktioniert einfach.

iPhone mit seiner Synchronisiererei ist doch doof. Warum kann ich nicht einfach auswählen, in welche Richtung ich synchronisieren will? Richtig, dann wird’s ja wieder kompliziert und die User sind ja alle dumm. Trotz dieser Mankos ist das iPhone weiterhin klasse.