As I Live Dying waren am 14. November 2012 im Gasometer in Wien

Letzte Woche war ich für eine kurze Zeit (Mittwochabend bis Sonntagmorgen) in Wien. Ein Grund war unter anderem die Band „As I Lay Dying“ mal wieder live zu sehen und dabei den Kopf frei zu bekommen, der andere ein Besuch einer Freundin, die gerade in Wien ein Praktikum macht. (Ein paar Eindrücke gibt’s hier und hier.) Das Konzert war eine sehr bunte Mischung aus Haare schütteln (Headbangen) und Leute anrempeln (in Form von Wall of Deaths), öfters mal im Kreis laufen (Circle Pits) oder ganz einfach zu sehr alten Liedern abgehen. Was mich als etwas älteren Menschen gefreut hat: Sie haben auch alte Lieder wie „94 Hours“ oder „Forever“ gespielt und mich damit zum „Ausrasten“ (ganz unkontrolliertes Hin und Her Hüpfen und Pogo ) gebracht.

94 Hours
http://www.youtube.com/watch?v=OYNK1vZ3OR0

Forever

Die genaue Setlist laut Setlist.fm an diesem Abend war:

Condemned
94 Hours
Anodyne Sea
The Darkest Nights
Paralyzed
Cauterize
Nothing Left
Confined
Forever
Through Struggle
A Greater Foundation
Within Destruction
The Sound of Truth

In dem Sinne war das Konzert einfach nur sehr geilomatico. Als Vorgruppen haben „Upon A Burning Body“ (alle Bandmitglieder trugen einen Anzug!) und „Caliban“ (eine deutsche Gruppe, die auch „Sonne“ gecovert haben) für Stimmung gesorgt, wobei ich mich dort eher mal zurückgehalten habe. Zum einen kannte ich nicht alle Lieder, zum anderen war der leere Bierbecher im Weg (naja irgendwann ist er doch durch die Luft geflogen! ). Aber ab Caliban hab ich mich doch mal nach vorne ins Getümmel getraut.

Das Gasometer ist auch recht gut ausgebaut und eine schöne Location für Metal oder Rockkonzerte. Und ich musste feststellen, dass man auch ruhig mal mit einem „Sie nannten in Mücke“ T-Shirt zu einem Metalkonzert gehen kann. Zuerst wird man vielleicht komisch angeschaut. Nach einer Runde im Moshpitbereich gibt es dann aber keine komischen Blicke mehr. Später habe ich mir trotzdem noch ein Tourshirt von As I Lay Dying geholt. Man will ja schließlich auch eine kleine Erinnerung haben.
Und diesmal war ich sogar ganz alleine auf dem Konzert. Meine Gastgeberin aus Wien wollte nicht mit, da sie doch eher zartbesaiteter ist (aber immerhin hört sie normalen Rock bis Hardrock ).

Das Wiener (Ottakringer) Bier ist auch lecker und kann ich weiterempfehlen. Die Hauptband „Trivium“ habe ich mir nach AILD noch ein bisschen angehört, bin aber dann doch gegangen. Die waren irgendwie langweilig und ich war etwas fertig von AILD. Dafür war der letzte Song während des Aufbaus für Trivium mit „Hallowed Be Thy Name“ von der Iron Maiden auch sehr episch. Das hat Trivium doch sehr gut angekündigt und zeugt auch etwas von Geschmack.

Als nächstes wäre vielleicht mal ein Trip nach England interessant um Iron Maiden live zu erleben, bevor sie doch noch in Rente gehen.

Über den Autor dieses Artikels: Tobi

Blogger aus Spaß an der Freude, Musikfan, Hauptfeuerwehrmann, Christ und Pfadfinder.

Die Beiträge sind meine persönliche Meinung. Oftmals ist auch versteckte Ironie oder Satire dabei. Wer damit nicht umgehen kann, sollte diese Seite verlassen und sich in seinem Loch einbuddeln.

2 Antworten zu “As I Live Dying waren am 14. November 2012 im Gasometer in Wien”

  1. Manuel sagt:

    Nice, aber wie kann man mit einem ‚Sie nannten ihn Mücke‘ T-Shirt komisch angeschaut werden?

    Komische Leute…

    • Tobi sagt:

      @Manuel: Jo, ich könnte mir schon denken warum. Bud Spencer ist einfach alt… :)
      Aber an anderer Stelle hat mir ein anderer Besucher am Merchstand gesagt: „Hey, das ist auch ein cooles T-Shirt!“ :-D

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