Archiv | November, 2013

Winamp stirbt am 20. Dezember 2013

WinampMan kann ja von Windows halten was man will. Aber es gibt da mindestens zwei Programme, die ich über die Jahre sehr zu schätzen gelernt habe.
1. Irfan View –> Mit keinem anderen Programm kann ich schneller ein Bild kopieren und grob zurecht schneiden. Und vor allem dann auch noch gescheit ausdrucken. Probiert das mal mit der Windows Bildanzeige, ihr werdet verrückt werden. Obwohl manche meiner Kollegen den Irfan View hassen. So ein schickes Programm habe ich unter Linux auch noch nicht gefunden. Mit GIMP geht es grad noch, aber es ist umständlicher.

2. Zumindest früher habe ich Winamp sehr gerne verwendet. Einfach ein sehr schmaler Player mit schönem Design, Playlist-Funktion und einer perfekten Bedienoberfläche. Es gab oder gibt sogar ein Plugin, mit dem man früher Onlineradio mitschneiden konnte. Mit der 2.x Version hab ich angefangen und hab sie geliebt, dann kam irgendwann die 3.x Version heraus und fand sie einfach schrecklich. Ein neues Skin und ein sehr aufgeblähter Player. Er konnte zwar viel, aber wurde auch sehr langsam.
Lange Zeit war der Winamp auch der einzigste Player mit dem ich vernünftig meine Lieder bei Lastfm (früher hießen sie noch audioscrobbler) scrobbeln konnte. Irgendwann hat sich dann geändert und ich bin mal auf foobar2000 gewechselt. Der war auch ganz nett. Mit der Zeit musste ich ja unbedingt mal Ubuntu entdecken und so war die Geschichte mit Winamp auch vorbei.
Auf der Arbeit hab ich dann zwar anfangs auch noch einen Winamp installiert gehabt. Beim nächsten Rechner kam dann aber doch nur noch der Windows Media Player und teilweise sogar der schwergewichtige iTunes Player zum Einsatz.
Nachdem ich heute aber die Neuigkeit gelesen habe das der Winamp sterben sollte hab ich mir eben wieder den aktuellsten Winamp Player heruntergeladen und siehe da. Er funktioniert immer noch wie früher und sieht genauso schick aus. Aber trotzdem etwas moderner. ;)

Also ruhe in Frieden Winamp. Du warst ein sehr guter Audioplayer und ich werde dich in guter Erinnerung bewahren!

//Update vom 22.11.2013: Vielleicht kauft M$ nun Winamp auf. :)

KabelBW und Fritzboxen ist sch****

Nun muss ich doch mal einen Rant über KabelBW ablassen. Privat hab ich seit März diesen Jahres in meiner eigenen Wohnung auch KabelBW – damals noch das günstige Internet mit 50Mbit down und 2,5Mbit Up für schmale 19,99 Euro im Monat. Damit habe ich ehrlich gesagt keine Probleme. Ich nutze die Leitung aber auch immer nur abends fürs WLAN und habe aktuell noch keine Raspis dran hängen. Soweit so gut.

Im Geschäft haben wir aber seit Anfang 2012 auch schnelles KabelBW Internet. Aus Gründen wurde mir damals ein Privatkundentarif mit Telefoniefunktion angedreht. Gut, als Modem bekam ich noch ein richtiges Modem von Arris. Das war sehr toll. Ich konnte es einfach einstecken und bekam meine öffentliche IP durchgereicht. Anfang 2013 fiel den KabelBW Menschen auf, dass ich als Firmenkunde ja gar kein Privatkundentarif nutzen darf. Na gut, haben wir eben gewechselt. Ich hab dann auch wieder angemerkt, dass wir eigentlich gar kein Telefoniegedöns brauchen. Es wurde aber ignoriert. Naja, es kostet ja genauso viel und vielleicht können Sie es ja irgendwann doch noch gebrauchen. *Haha*
Dann kam also ein neues Modem rein – eine Fritzbox! Zuerst ging das Internet eigentlich ganz gut, dann gingen aber meine DYNDNS Dienste nicht mehr, weil meine Konfiguration ein bisschen spezieller ist. Wir haben zwei KabelBW Modems und dahinter einen QuadWAN Router, der das Internet verteilt und ein bisschen Portforwarding und VPN macht. Auf jeden Fall hab ich die Fritzboxen wieder an die WAN Ports des Routers eingestöpselt und erstmal eine private IP der Fritzbox bekommen. Also die Hotline angerufen, was da denn los sei. Letztendlich war die Lösung dann simpel. Einfach einen LAN Port der Fritzbox auf Bridgemodus umschalten und ich bekomme wieder die öffentliche IP von KabelBW durchgereicht. Dann ging das Internet erstmal wieder eine Weile ganz gut.
Letzte Woche hatten wir dann dummerweise einen Stromausfall und unsere kleine USV hat diesen nicht mehr überbrücken können (NEIN da hängen keine Server dran!) und so hat das Internet ein bisschen herumgesponnen. Zuerst meinte ein Hotliner, dass der Fehler an der Leitung von KabelBW liegt. 2 Tage später hab ich dann nochmal angerufen, weil sich niemand gemeldet hat und dann hieß es: Setzen sie die Fritzbox doch mal auf ihre Werkseinstellungen zurück. Das hab ich dann auch gemacht und tatsächlich hat es dann auch geholfen. Das Blöde war nur, dass ich wieder alle Einstellungen (Passwort setzen, Bridgemodus, WLAN aus, Push-Nachrichten) neu setzen musste. Dann ging es wieder eine Weile gut. Dummerweise hatten wir heute morgen wieder einen kurzen Stromausfall. Diesmal hat sogar die Telefonanlage einen Schuss bekommen. Aber nach kurzer Pause ohne Strom hat sie sich glücklicherweise wieder gefangen. Das Internet ging auch erst noch ein bisschen. Irgendwann ging aber dann gar nichts mehr. Also wieder alles zurücksetzen (ich hab ja sonst nichts zu tun! *grml*) und dann ging es auch wieder.
Mal ehrlich wie oft habt ihr eure Fritzbox schon auf Werkseinstellungen zurückgesetzt? Ich jedenfalls noch nie, weil es einfach immer gut und stabil lief.

Danach hab ich doch mal bei KabelBW angerufen und nachgefragt ob die Fritzboxen denn allgemein so schlecht seien. Es gäbe wohl aktuell Probleme mit der Firmware bei den Fritzboxen. Aber die 6360 sollte eigentlich stabil laufen. Na schön, tut sie aber nicht. Einen Austausch der Box will ich aktuell aber auch nicht. Denn nach dem Rücksetzen auf Werkseinstellungen tut sie ja wieder ganz ordentlich funktionieren, also kann es kein Hardwareschaden sein.
Nun hab ich mal nachgefragt wie es denn mit anderen Modem sei. Ich hatte ja schließlich früher ein schönes Arris Modem ohne Konfiguration. Da kam einfach schönes IPv4 (IPv6 brauch ich aktuell ja auch nicht!) raus und gut war es. Sowas hätte ich gerne wieder. Denn ich möchte nicht an die Fritzbox ranmüssen. Dann muss ich ja aufstehen, mich mit dem Laptop da dran quälen und das langsame Webinterface aufrufen. Durch den Bridgemodus komme ich ja sonst nicht vom Netzwerk auf die Fritzbox.
Es gibt nun tatsächlich einen Tarif mit reinem Internet (JUHU! OHNE TELEFONIEGEDÖNS!!!!) und da ist sogar ein Cisco Modem dran. So unter der Hand meinte der Techniker auch, dass die Ciscomodems eigentlich die besseren Modems sind. Nun ist es aber so, dass ich dann auch wieder in einen höheren Tarif wechseln muss. Da wir aber als Firma eh einen ordentlichen Upload haben wollen (Mailserver und Remotezeugs) ist das dann auch verschmerzbar. Und wenn die Aussicht auf mehr Leistung und Stabilität im Raum steht ist der Preis auch verschmerzbar. Vor allem ist mehr Internet tatsächlich mehr Gewinn für die Produktivität. :D

KabelBW war anfangs total gut und hatte einen guten Eindruck gemacht. Anfangs hab ich mich sogar an der Blackbox in Form vom Arris Modem gestört, da ich nicht drauf gucken konnte. Im Nachhinein war das Arris Modem aber das bessere. Es hat einfach funktioniert ohne das ich irgendwas konfigurieren musste. Eigene DNS Server nutzen wir eh nicht. Wir haben intern unseren Windows DNS Server fürs Active Directory mehr aber auch nicht. Und nun den 8.8.8.8 eintragen ist heute vielleicht auch nicht mehr so gute Idee. Den Amerikanern trauen wir nicht mehr so über den Weg!

Meine Handy Historie

Ecki hat mir ein Stöckchen geworfen über die eigene Handy Historie.

Mitsubishi-Trium-AstralMein erstes Handy war wenn ich mich richtig erinnere ein „Trium Astral“ von Viag Interkom, dass ich damals (anno 1999 / 2000) noch irgendwo gewonnen habe. Das hab ich relativ lange benutzt. Die SMS Funktionen waren schon damals sehr fortschrittlich mit T9. Damals gab es auch noch eine Aktion von O2, dass man pro Minute, die man angerufen wurde 1 Cent oder 2 Cent gutgeschrieben bekam und damit sein Prepaid Guthaben aufbessern konnte. Mit einem gewissen Hack konnte man sogar Hotlines dazu bringen, dass diese einen anrufen. ;) Aber geschadet hat es O2 wohl nicht, schließlich gibt es die ja auch heute noch.

nokia5110Dann ging es irgendwann mit einem Nokia 5110 weiter und ich konnte endlich mal selbst Snake spielen. Hab es aber wohl von meinen Eltern geerbt. Es hatte zwar viele Funktionen, aber es war auch sehr klobig. Aber da es cool war, wenn man ein Nokia hatte, wollte ich es eben auch haben. Die anderen Handys zu dieser Zeit waren eben auch noch ein Siemens Gerät und die waren noch schrecklicher.

sony-ericson-k750iDann gab es noch irgendwann ein Sony Erricson K750i was schon etwas fortschrittlicher war und ich damit sogar MP3s abspielen konnte und verpixelte Fotos machen. Das war im Prinzip ganz gut, aber irgendwann bei einer Bootsfahrt hat es doch zuviel Wasser bekommen. Die Kamera und die Musikfunktionen waren aber trotzdem sehr genial. Und es war mein erstes Handy mit farbigem Display (aber noch sehr verpixelt im Vergleich zu heutigen Smartphones).

Nokia-5800-xpressmusicSpäter als das iPhone rauskam hab ich mir irgendwann das Nokia 5800 XpressMusic gekauft. Das konnte dann auch schon WLAN und Bluetooth. Da aber das Betriebssystem wirklich sehr krepelig war hab ich es irgendwann meinem Bruder vermacht. Die Karten von Nokia waren aber an und für sich nicht schlecht, die Kamera auch nicht.

iphone 4Ende 2010 kam dann mein Chef zu mir und meinte: „Sie müssen ja auch mal erreichbar sein, wenn sie abends alleine in der Firma sind. Nicht, dass sie dann umkippen und erst Montag entdeckt werden. Also schreiben sie in Zukunft mir immer eine SMS, wenn sie wieder daheim sind.“ Und so kam ich zu meinem Geschäftshandy.

Seither hab ich eben mein iPhone 4 und bin damit recht zufrieden. Das einzige Manko ist ja das iOS 7 was auf diesem Handy einfach nicht mehr flüssig läuft. Aber wenn ich dann die Probleme der iPhone 5S Kunden höre kann ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen. Abstürze hatte ich jetzt eigentlich nur ganz selten, da war das Handy aber auch einfach zu heiß von der Sonneneinstrahlung.

Vielleicht hab ich noch ein paar Handys vergessen, aber allzu wichtig hab ich die Dinger eh nicht genommen. Früher waren mehr SMS am Start. Heutzutage nehm ich eher die Telefonfunktion in Anspruch und besprech die Sachen noch per Sprache. Manchmal aber doch auch Whatsapp oder die gute alte E-Mail. Aber die meiste Zeit laufen auf dem iPhone dann doch eher die Podcasts. :D

Wer will, kann ja auch einen Blogpost darüber schreiben und seine persönliche History aufschreiben.

WordPress: Kommentarbenachrichtigung per E-Mail

Blogs sind eine gute Sache. Schließlich kann man dort meistens auch mal seinen Kommentar dazu abgeben. Das doofe an Blogs ist: Ist der Autor besonders häufig aktiv wird man den ursprünglichen Post nicht mehr so leicht finden und wird die nachfolgenden Kommentare nicht mehr zu lesen bekommen.

Deshalb gibt es schon seit jeher ein gutes Plugin um die Kommentarbenachrichtigung zu aktivieren. Danach wird unter jedem Kommentar ein Haken gesetzt, dass man die nachfolgenden Kommentare zu diesem Post per E-Mail bekommen möchte.
Das spamt zwar manchmal ein bisschen das Postfach zu. Aber mit einem Klick sind diese Mails ja wieder gelöscht. Andererseits ist es manchmal auch interessant zu sehen, wie lange die Nachwirkungen von bestimmten Aprilscherzen noch anhalten. Besonders hervorzuheben ist hier der damalige Aprilscherz von Plerzelwupp (wo ich damals auch mitgemacht habe!).

Deshalb bitte ich alle Blogbetreiber (zumindest die WordPressleute):
Installiert euch dieses Plugin (oder ein ähnliches): Subscribe to Double-Opt-In Comments –> das wird nämlich auch noch regelmäßig upgedatet und funktioniert seit jeher ohne Probleme bei mir.
//Update: daMax hat folgendes Plugin als Kommentar eingeworfen: Subscribe To Comments Reloaded –> kann man auch nehmen. So ein großer Unterschied scheint mir da jetzt nicht zu sein.

Der Mehrtraffic wegen den E-Mails ist sicherlich zu vernachlässigen. Die Kommentatoren werden es euch aber sicher danken. Und wenn ein Abonnent doch kein Bock mehr hat, kann er sich selbst aus der Liste entfernen.

St. Zion – Deutschmetal aus Stuttgart

Gestern war ja wieder das halbjährliche Pogoprogramm für mich auf dem Plan. Deshalb ging es mit ein paar Freunden nach Stuttgart zum „Music without Limits“. Die Veranstaltung hieß die letzten Jahre immer Rock without Limits und war zuletzt in Balingen. Da hat mir die Location auch ein bisschen besser gefallen. :)

Auf jeden Fall habe ich dann gestern im Unplugged Bereich die Truppe „St. Zion“ (ausgesprochen: sanktzion) gesehen. Unplugged klingt die Band genauso gut wie auf der CD. Man versteht den Text ganz gut und der Sound ist auch schön rockig. ;) Ein großer Unterschied zum Metal hört man auch nicht so groß heraus. Der Gesang ist immer clean.

Aber hört selbst:

Und hier die wichtigsten Kanäle der Band:
Youtube
MySpace –> ja wird immer noch verwendet.
Facebook

Das ist auf jeden Fall eine Band, die man hören sollte. Besonders, da es nicht so viele deutschsprachige Metalbands gibt!