Mit der Klinge durch den Kopf in die Brust

Gerade bin ich wieder dabei ein bisschen zu programmieren. Aktuell eigentlich nur eine ganz einfache Verarbeitungen von CSV Dateien. Wenn dort etwas drin steht, muss ich eben die eine Datenbank Abfrage machen und Daten ändern.
Wenn aber bereits Datensätze vorhanden sind, die auch als fertig markiert sind muss ich eben einen neuen Datensatz erstellen.

Früher hab ich diese ganzen Dinge ja alle ohne wirklich Struktur gemacht. Da mal eine Funktion, da mal ein Sub. All das was man so als C-Anfänger kennen gelernt hat und in Visual Basic.NET recht einfach ging.
Nun wurde es aber Zeit, dass ich mal Objekt Orientierung lerne. Deshalb hab ich mir C# angeschaut und erstmal ein Buch gelesen. Während dem Lesen wurde vieles klar, was ich in meinen letzten Programmierprojekten alles besser hätte machen können. Die Vererbung und Interfaces sind echt nette Sprachkonzepte. Die Lambdas sind auch sehr schöner Syntax Zucker. Als ich dann so die Grundlagen mal alle durch hatte und nur noch der grafische Teil kam hab ich das Buch beiseite gelegt und ein paar Wochen andere Sachen gemacht.
Diese Woche hab ich dann wieder angefangen und ein kleines Beispiel mit schon netten Wrappern für COM-Funktionen genommen und darauf mein Programm geschrieben und dabei die Wrapper ein bisschen erweitert. Aber irgendwie war es auch wieder recht kompliziert. Plötzlich muss ich ja Klassen instanzieren, kann die gerade aktive COM-Verbindungen nicht klassenübergreifend verwenden.
Doch das geht natürlich. Das Zauberwort heißt hier: Statische Klassen mit dem Basis Objekt der COM-Verbindung. Wenn ich nun dieses statische Objekt aus der statischen Klasse nehme, kann ich von jeder x-beliebigen Klasse darauf zugreifen und damit alle Dinge machen. Schon sehr geil. Früher hatte extra wegen diesem Basis Objekt, alles in einer Datei geschrieben. Ich hatte aber auch noch keinen Schimmer von Namespaces, die mir erlauben einzelne Funktionen innerhalb des gleichen Namespaces auf verschiedene Dateien zu verteilen.

Letzendlich scheitere ich aber dann doch wieder an der COM-Verbindung. Die wirft mir wieder undokumentierte Fehler, verwirrt mich und was immer ich versuche zur Lösung beizutragen: Es wird einfach ignoriert. In der Doku sieht alles so logisch aus. In der Realität finde ich genau ein spezielles Feld, welches mir alles kaputt macht. Laut Datenbank ist es ein Integer, aber im Programm wird es als Dropdown mit eindeutigen Strings dargestellt!

Deshalb: Mit der Klinge durch den Kopf in die Brust!

Das klingt verwirrend? Ist es auch und beschreibt meinen aktuellen Zustand: Verwirrung!

Über den Autor dieses Artikels: Tobi

Blogger aus Spaß an der Freude, Musikfan, Hauptfeuerwehrmann, Christ und Pfadfinder. Die Beiträge sind meine persönliche Meinung. Oftmals ist auch versteckte Ironie oder Satire dabei. Wer damit nicht umgehen kann, sollte diese Seite verlassen und sich in seinem Loch einbuddeln.

1 Antwort zu “Mit der Klinge durch den Kopf in die Brust”

  1. Wie heist es so schön, Übung macht den Meister. ;)
    cya

    der bagalutenGregor

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