Isle of Man – Hart am Limit

Der normale Mensch fragt sich sicherlich warum andere Menschen überhaupt Motorrad fahren. Man hört immer wieder von größeren Unfällen oder sieht die Fahrer immer im Straßenverkehr überholen. Aber ganz ehrlich: Motorrad fahren macht einfach Spaß, weil man leichter an anderen Autos vorbei fahren kann und in Kurven einfach anders fahren kann.
Eine Sache, die mich in den letzten Wochen immer wieder beschäftigt hat, war die Isle of Man. Da wird seit 1907 auf öffentlichen Straßen ein Rennen veranstaltet. Wer selbst Motorrad oder auch Auto fährt, weiß wie unterschiedlich die Straßen sein können und dann fahren die Leute einfach mal mit 130 Meilen pro Stunde in enge Kurven. Einfach faszinierend und sehr cool anzusehen.
Der Film gibt einen netten Überblick über die Geschichte und die Faszination der Isle of Man und der ganzen Rennfahrer und deren Leben.

Netzpolitik: Kleines 1×1 der digitalen Selbstverteidigung

Die Leute von Netzpolitik.org haben auf einer Seite kompakt alle wichtigen Maßnahmen zur digitalen Selbstverteidigung aufgeschrieben. Kompakt und sinnvoll zusammengefasst.

Datenschutz Generator für private Websites

Den Rechtsanwalt Dr. Schwenke hat man sicherlich das ein oder andere Mal schon mal gehört. Beispielsweise im Podcast Rechtsbelehrung.
Da im Rahmen der DSGVO nun auch private Blogs eine Datenschutzerklärung haben müssen, kann man sich hier eine Erklärung generieren lassen. Das ist zwar nur ein Muster und kann im Zweifelsfall immer noch abgemahnt werden, aber ist besser als gar nichts!

Die andere Möglichkeit wäre eben seinen Blog komplett offline zu nehmen! Das mach ich aber erst, wenn die erste Abmahnung reinflattert.

Wichtige Infrastruktur gehört nicht ins Internet

Liebe Hersteller von wichtiger Infrastruktur oder Geräten: Wenn ihr unbedingt einen Fernwartungszugang haben wollt, dann baut diesen so, dass er nicht einfach so im Internet erreichbar ist. Nutzt dafür einen VPN Zugang oder nutzt von mir aus sowas wie Teamviewer. Das ist sicher genug und nicht so einfach aus dem Internet erreichbar.
Außerdem: Warum muss die Heizung dauerhaft am Internet hängen? Reicht es nicht aus, dass bei einer Störung der Hausmeister kurz einen Schalter drücken muss, damit sich der Hersteller draufschalten kann. Es gibt ja auch die Möglichkeit, dass die Anlage zyklisch eine Status E-Mail verschickt. Dann ist für diesen kurzen Zeitpunkt die Internetverbindung offen und eine verschlüsselte Verbindung zum Mailserver wird aufgebaut.

Ich möchte nicht mehr solche Meldungen lesen, dass wieder eine Gondelbahn am Internet hängt.
Seit es Shodan gibt, finden findige Leute recht einfach solche offenen Scheunentore und somit auch immer wieder Sicherheitslücken.

Früher haben die Geräte doch auch wunderbar funktioniert und man hat gut gelebt! Ich habe nichts gegen Smart Home. Aber es muss so abgesichert sein, dass ein unbefugter Benutzer nicht einfach gegen das Scheunentor schlagen muss und schon in meiner Wohnung ist!

Feinstaubsensoren in Calw

Am JFZ in Calw werden zur Zeit einige Teile für Feinstaubsensoren beschafft. Wir haben letzten Mittwoch den ersten Feinstaubsensor am ZOB platziert. Mehr Infos dazu hier. Ich persönlich wollte schon länger mal einen eigenen Feinstaubsensor zusammenbauen. Auf der Projektseite vom OKLab Stuttgart Luftdaten.info gibt es eine Einkaufsliste für die benötigten Bauteile. Der Geldeinsatz beläuft sich auf ca. 30 Euro. Weiterhin braucht man noch eine ständige Internetverbindung auf WLAN Basis, da der Mikrocontroller den Feinstaubsensor immer zyklisch auswertet und dann sofort ohne Zwischenspeicherung an den Server sendet. Der zeigt die Daten dann auch auf einer Karte an. Ein WLAN mit Login Daten oder Captive Portal könnte also schwierig sein. Außerdem ist noch eine Stromverbindung notwendig. Ein kleines USB Netzteil (5V und ca. 1A) reicht dafür aus.
Der Sensor ist innerhalb weniger Minuten geschafft, wenn man einen Mikrocontroller (NodeMCU ESP8266) kauft, der bereits die Pinleiste dran gelötet hat. Ich hatte leider einen erwischt, welcher sie noch nicht dran gelötet hat. Meine Lötkünste waren leider sehr eingerostet, aber ein weiterer Besucher vom JFZ hat es geschwind gelötet.
Die Übertragung der Firmware ist auch nicht schwer.
Ansonsten hilft noch dieses Video:

Die Ersteinrichtung des Controllers (welche leider nur über WLAN geht) gestaltet sich dagegen zu einem Geduldspiel. Manchmal funktioniert die Verbindung, dann wieder nicht. Mit meinem Laptop hab ich es jedenfalls nicht hinbekommen. Mit meinem iPhone hat es dagegen nach ein paar Versuchen geklappt. Als Hinweis sei aber noch erlebt, dass es wohl einen kleinen Unterschied macht, in welcher Gegend man die Einrichtung vornimmt. Bei uns im JFZ an einem Mittwochabend mit sehr vielen WLAN Teilnehmern hat es beispielsweise nie geklappt. Bei mir daheim oder letztendlich am ZOB ging es dann relativ schnell und leicht. Die Einrichtung muss im Bereich des WLANs erfolgen, in welchem es in Zukunft eingeloggt sein wird!

Viel Spaß beim Feinstaubmessen. Wir vom JFZ werden auch in Zukunft noch viele Sensoren bauen und in Calw verteilen. Was mit den Daten dann passiert sehen wir dann in Zukunft, wenn sich die ersten Datenjournalisten die Daten vornehmen.