Extol nehmen neues Material auf

Aus zuverlässiger Quelle durch diesen Post auf der offiziellen Facebook Extol Seite kann man nun wieder neue Hoffnung schöpfen, dass irgendwann demnächst wieder neues Material der christlichen Death / Progressive Metal Band „Extol“ erscheint.
Zu dem Label „christlich“ und ihrer Musik gibt es hier einen interessanten Beitrag, der nochmal ihr zweites Album „Undeceived“ näher betrachtet.
Selbst wenn man dem christlichen Glauben nicht nahe steht, aber gerne Metal hört, wird man diese Musik mögen. Der typisch norwegische Stil eben!
Ich freu mich wie ein Schneekönig, wenn sie neues Material herausbringen, dass an alte Alben anknüpft.

Hier noch ein Lied aus „Undeceived“. Ich hab kein Spotify, aber falls ihr dort seid, sucht mal nach den Alben „Burial“ und „Undeceived“. Das sind meiner Meinung die besten Alben von Extol, wobei das letzte Album „Extol“ auch ein paar gute Lieder hat.

//Update vom 17.08.2018:
Leider haben sie eine andere Band gemeint. Aber das klingt das erste Stück auch schon ganz gut.

Die Ärzte – Wenn es Abend wird

Die Ärzte – Schlaflied

Die Ärzte haben ja auch einige Lieder, die auf dem Index sind oder waren. Eines davon ist dieses und eigentlich ist es doch gar nicht so schlimm oder?

Kroatien Tour 2018

So dele, ich bin im Mai mit meinem Bruder Micha mal wieder Motorrad gefahren. Da wir nur 8 Tage Zeit hatten waren es wieder sehr lange Tourentage. Also aufstehen und fast den ganzen Tag lang fahren. Bei 500 bis 600 km tut da einem am Abend schon leicht der Arsch weh. Und dazu kam leider auch noch der Regen.
Es ging von Calw übers Allgäu – Tölz nach Weißbach bei Lofer. Am zweiten Tag dann weiter nach Zagreb, wobei wir da auch wieder soo spät abends angekommen sind und die letzten 10 Kilometer durch eine Waldstrecke führten. Da war selbst mit Fernlicht nicht mehr viel zu sehen und nach einem Regentag am Ende noch eine kurvige Waldstrecke ist schon anstrengend. Aber kein Problem wir sind dann gut in Zagreb angekommen.
Am nächsten Tag ging es dann nach Zadar, das war nach 2 langen Tagen eine etwas kürzere Strecke. Hierbei ist auch zu erwähnen, dass wir um den Plitvicer See herumgefahren sind und dabei eine Waldstrecke erwischt haben. Viele Schlaglöcher und am Ende sahen unsere Moppeds wie Dirt Bikes aus. Aber sie haben es mitgemacht. :) So ist das eben wenn man sich manchmal auf Calimoto (Navi für kurvige Strecke) verlässt. Kurvig war die Strecke, aber auch sehr matschig. ;) Dafür sind wir dann in Zadar in einem Kreisverkehr ausgerutscht und mit den Moppeds gestürzt obwohl wir nicht mal schnell waren. Die Straße ist dort aber einfach so krass rutschig, dass man selbst mit den Schuhen ausrutschen könnte. Am vierten Tag (Sonntag) hätte es mal einen Abstecher nach Split geben sollen. Aber ich war einfach nach den 3 langen Tagen fertig und wollte eine Pause machen. So haben wir einfach mal eine kleine Besichtigungstour durch Zadar gemacht. Ist auch schön dort und am Ende noch fast in Richtung Split gefahren. Da wir aber ohne Kleidung (also Motorradkleidung) unterwegs waren, war es eben nicht ganz so wohlig und sind dann auch wieder umgedreht. In Zadar haben wir dafür 2 mal sehr gut Fleisch gegessen. War sehr lecker und relativ günstig. Allgemein kann man in Kroatien gut essen und trinken, wenn man das möchte.
Am fünften Tag ging es dann weiter nach Rijeka wo wir dann auch tatsächlich relativ früh ankamen. War noch ganz nett um dann noch ein bisschen die Stadt anzuschauen und was zu essen. Hier habe ich dann allerdings mal eine Gorgonzola Pizza erwischt, was mir doch nicht ganz so gut geschmeckt hat. Und dazu noch ein tschechisches Bier in Kroatien, da war ich echt ein Kulturbanause. :(
Am sechsten Tag ging es dann nach Riva del Garda. Kurz vor der Abfahrt dachte ich wir wären schon da. An diesem Tag hat es wie an den anderen Tagen (außer Sonntag) mal wieder stark geregnet, weshalb wir teilweise dann auch mal die Schnellstraße gefahren sind. Aber als wir dann fast unten waren, hat es wieder aufgehört mit regnen und wir konnten noch ein bisschen die Kurven genießen. War echt genial. Und zum Abschied des Tages noch eine leckere Pizza und ein Wein. In dem Haus in welchem wir übernachtet haben, gab es auch ein Klavier, welches Micha tatkräftig genutzt hat. War eine schöne und gemütliche Zeit dort. Am letzten Tag ging es dann weiter in Richtung Heimat nach Imst und dafür mussten wir erstmal ein paar Pässe hochfahren. Da es zu dieser Zeit endlich auch mal wieder Sonnenschein gab, war dies richtig herrlich. Jeden Gang konnte man ausfahren um genüsslich jede Kehre zu nehmen. Das ist es wofür Motorräder erfunden wurden. In Imst hatte Micha schon mal übernachtet und es war echt gemütlich und ein großes Zimmer für keinen übertrieben teuren Preis. Wir konnten sogar unsere Moppeds in einer Garage abstellen. War gut, so konnte ich in Ruhe auch mal die Kette reinigen und wieder fetten ohne dass dann über Nacht wieder Regen draufkommt. Nur mit dem Abendessen und Frühstück haben wir tatsächlich dann echt immer den allerletzten Zeitpunkt erwischt. :) Na gut, wir sind schließlich auch schon ein paar Kilometer gefahren und das hat sich eben auch langsam bemerkbar gemacht.
Am 8. Tag ging es dann wieder nach Hause über das Allgäu und schwäbische Alb mit richtig geilen und langgezogenen Kurven. Die Straßen waren auch sehr sauber, so dass man meinen könnte, da fährt nie ein LKW drüber. Richtig klasse. Als wir dann am Ende wieder in Calw waren, hatten wir rund 2950 km auf der Uhr. Für 8 Tage Motorradfahren keine schlechte Leistung. Aber ich war dann auch erstmal froh noch ein paar Tage Urlaub zu hatten um mal wieder runter zu kommen. Motorradfahren macht schon Spaß, aber bei Regen und Dauerregen ist es einfach doof. Bei Micha mit seiner RT ist das vielleicht nochmal was anderes, aber bei meiner ohne Griffheizung und schlecht gepolstertem Sattel ist es schon anstrengend. Trotzdem war es schön. Man sieht fast keine Polizei und die Landschaft ist traumhaft. Außerdem sehr günstig zum Essen gehen.

Klassische Musik in Heidelberg

Letzten Freitag war ich mal wieder in Heidelberg. Ganz spontan bin ich dazu zu einem klassischen Konzert gekommen. Es war nur ein Orchester da und ohne Gesang. Die Vorstellung der einzelnen Komponisten im Vorgespräch war auch schon interessant um mal einen Eindruck zu bekommen um was die einzelnen Stücke handeln werden.
Besonders Concertini war dann im Konzert sehr schräg. Lauter abgehakte Töne ohne wirkliche Melodie und alles nur, weil der Lehrer des Komponisten, ein alter Kommunist, der Meinung war, dass die Melodie zu bürgerlich ist und damit vermieden werden muss! Es war am Ende eine sehr interessante Erfahrung. Manches klang echt gut und melodisch, anderes leicht esoterisch (3 Cymbals) und das Concertini kann mit etwas Fantasie auch dem Black / Deathmetal zugeordnet werden. Aus dieser Perspektive war es dann wieder sehr angenehm zu ertragen! Wobei das Concertini Stück seeeehr lang war.
Insgesamt war es ein gelungener und spontaner Abend mit guter Musik!