Wir waren in Berlin

Nachdem meine Klasse und ich letzten Donnerstag mit Mathe die letzte schriftliche Prüfungen hinter uns gebracht haben, ging es am Freitag noch „gschwind“ nach Berlin um dort ein wenig zu „feiern“.
Joa, das war soweit auch recht lustig. Hat abends schon gut angefangen als wir zum Brauhaus Lemke etwas gegessen und getrunken haben. Sehr lecker… Dafür war es im Klo nicht mehr so toll und was ich auch nicht weiterempfehlen würde. Es ist zwar nett aufgemacht, aber doch sehr sehr teuer. So haben zwei „Long Island“ Cocktails mal eben 30 Euro gekostet. Damit war der Abend auch schnell ausgetrunken… Später gingen wir auch noch in einen Irish Pub, der aber auch nicht mehr allzu sehr den Abend verbessert hat.

Samstag wollten wir noch eine Schiffsrundfahrt machen, aber der Himmel schiffte schon alleine ziemlich stark. Naja, dafür haben wir noch ein paar andere Dinge besucht. Eine Currywurst gegessen und abends eine „Wandertour“ von der Pension zur Siegessäule gemacht. Allerdings war die Tour so lange, dass wir dafür gute 3 Bier gebraucht haben. ;)
Joa, als Touristen wollten wir auch mal die Nachtszene in Berlin erleben und haben dazu mal die Oranienstraße besucht. Da gab es dann auch ein paar Kneipen und Bars mit relativ günstigen Preisen. So hat da beispielsweise ein „Long Island“ nur 5 Euro gekostet. Da aber zwei unserer Mädels schon etwas müde waren, sind wir nach dem ersten Cocktail wieder abgehauen. Eine von unseren anderen Mädels wollte Tanzen. Nachdem die in einem Club aber noch 10 Euro wollten, war dieses Bedürfnis auch schnell gegessen. ;)
Einen guten Abschluss gab es dann im Bellini, wo ich mir noch einen White Russian gegönnt habe. So als Erinnerung an Big Lebowski. Als kleine Sympathie für das verlorene Spiel gegen Griechenland. Die Russen wären vielleicht ein netterer Gegner als Griechenland gewesen. Naja, die EM ist kein Wunschkonzert.

Sonntagmorgens ging es dann schon wieder um 7Uhr30 zum Bus und damit zum Flughafen um nach Hause („aus dem Ausland ins Inland“) zu fliegen. So alles in allem war es eine nette Zeit in Berlin, auch wenn manchmal alle etwas angenervt waren. Doch die Zeit haben wir dann abends wieder mit Alkohol ausgeglichen. ;)

Bilder folgen keine, schließlich leben wir im Facebookzeitalter. Da muss manches auch einfach Privat bleiben!

Joa und heute ist wieder Montag, da war nicht viel mit RamTamTam. Find ich gut, find ich gut. :)
Morgen kommen meinen Weisheitszähne raus. Find ich gut, find ich gut.

Und was habt ihr so gemacht?

Erste Prüfungen vorbei

Gestern habe ich die Deutschprüfung hinter mich gebracht und heute noch Englisch.
Damit ist die erste Runde von den Abschlussprüfungen auch vorbei. Die nächste Runde mit Wirtschaft und Mathe folgt dann in zwei Wochen.

Abendschule bald vorbei

Nun ist die Abendschule bald vorbei und meine Motivation hat in den letzten Monaten auch nochmal ein bisschen nachgelassen. Bis auf Mathe konnte ich aber so gut wie jede Note halten. In Mathe habe ich leider nun eine 4 statt einer 3 als Anmeldenote, doch dieses kann ich in der Prüfung wieder in eine 3 umwandeln. Damit wäre ich letztendlich auch zufrieden, da ich Mathe nicht so gerne mag. Insbesondere bei der Exponentialrechnung hab ich mich schlussendlich gar nicht mehr auf die Arbeit vorbereitet. Andererseits war zu dieser Zeit auch recht viel im Geschäft zu tun, weshalb ich teilweise auch mal im Unterricht gefehlt habe. Hinterher ist man aber immer schlauer.

Bis Himmelfahrt ist noch regulärer Unterricht. An Himmelfahrt und die darauf folgenden Tage habe ich dann noch meinen Mathe Wiederholungskurs (schließlich wird man alt und vergesslich, da kann eine Wiederholung in Kurzform nicht schaden). Danach geht es schon zügig mit den ersten schriftlichen Prüfungen los.
Donnerstag 24. Mai ist die Deutschprüfung –> Da haben wir neulich einen Übungsaufsatz geschrieben auf Prüfungsniveau. Ich kann mit den Büchern nichts anfangen, also habe ich die Frei Erörterung genommen zum Thema „Wir denken immer zuerst an das was wir nicht haben und selten an das, was wir haben.“ Ein paar Aspekte haben gefehlt, aber war dann doch noch eine 2-.
Freitag 25. Mai ist dann Englischprüfung dran –> Im Hörverstehenstest gab es ja noch eine 2,8 und damit wäre ich auch zufrieden. Also kann ich da in der richtigen Prüfung auch gut eine 2 schaffen. Sollte diesmal nur pünktlich dort sein. :)

Danach sind erstmal zwei Wochen Pause und Zeit zum Arbeiten und nebenher vielleicht auch zur Gulasch-Programmier-Nacht in KA zu gehen. Mitte Juni geht es dann weiter mit den letzten schriftlichen Prüfungen.
Nämlich am Mittwoch 13. Juni mit Wirtschaft –> Ich hab in den zwei Jahren ja schon manches gelernt und kapier nun auch manche Abläufe im Geschäft besser. Zur Abschreckung vor einem Wirtschaftsstudium war es auch sehr nützlich. Ansonsten: Das braucht kein Mensch, es gibt ja gute Computer oder Wikipedia um die Regeln in Code umzusetzen. :)
Am Donnerstag 14. Juni kommt dann Mathe –> Es ist teilweise interessant und jetzt, wo wir endlich die Vektorrechnung machen, wird es sehr interessant. Die andere Kurvendiskussion und Trigonometrie ist doch sehr öde… Dann doch lieber mal mit dem Motorrad die Kurven austesten.

Am Freitag den 15. Juni bis Sonntag 17. Juni verweile ich dann in Berlin und treibe mich in vermutlich für mich untypischen Locations herum. Irgendwelche Kneipen, Clubs wo Atzenmusik läuft. Dazu noch als Atze (Atzencap, Hawaiikette, Atzenbrille und Knicklichter) verkleidet.

Dann habe ich noch ein paar Wochen Zeit und am 2. Juli kommen dann die mündlichen Prüfungen.
Donnerstag den 12. Juli kommen dann endlich die Zeugnisse (bei mir wohl knapp ohne Belobigung!) und abends gehts noch gemeinsam ins Seestudio. („Das Seestudio ist doch direkt neben dem C33!“ ) Das freut mich doch ein wenig und vielleicht spielen die dann auch ein wenig Rockmusik. So ganz normale Radiomusik wäre doch langweilig. Mando Diao oder Ärzte wären schon angebracht. :)

Das ist nun mal der Plan. Und wenn das alles vorbei ist, habe ich wieder Zeit für andere Sachen: Freundinsuche, Feuerwehr, Shackspace besuchen, Python lernen, Pirat werden, Motorrad kaufen!
Das Studieren kann ich mir eigentlich sparen. Denn mittlerweile ist mein Gehaltsniveau recht hoch und fast so viel, wie ich damals als „Einstiegsgehalt“ gefordert habe. Wenn ich also studieren wollen würde, wäre der Job erstmal weg. Und das möchte ich momentan nicht wirklich aufgeben.

Außerdem was soll ich denn studieren?
Informatik? Toll und wo? Beim Magenta-T? Nö, muss nicht sein.
Maschinenbau, nö, das reizt mich nun auch nicht wirklich…
Wirtschaft auch nicht.

Also kann ich es doch einfach bleiben lassen. Denn ich hab ja sowohl technische Aufgaben (Windowsrechner, Server, Onlineshop, eigene Programmierungen!) als auch nicht-technische Aufgaben (Beschaffung von Hardware, Poolfahrzeug verwalten). Woanders ist dann vielleicht alles größer und vielleicht auch einfacher, aber ohne große Freiheiten.

Genau deshalb fang ich ab Herbst oder so mal an, im Stuttgarter Shackspace die Vorträge zu besuchen. Denn Java lernen oder auch Kryptografie sind Themen, die mich auch immer mal wieder interessieren.

Joa, das soll es mal wieder gewesen sein. Bis dann also.