Intelligente Straßenkreuzungen in Dortmund

Wie Heise.de schreibt, werden in Dortmund aktuell Straßenkreuzungen mit Objektscanner und WLAN-Antennen für die Datenübermittlung an dafür vorgesehene Autos erprobt.
Ziel ist es Gefahren für abbiegende Autofahrer durch Radfahrer und am Zebrastreifen überquerende Pasanten zu erkenn und optisch und akustisch davor zu warnen. Der Gedanke gefällt mir sehr gut und auch die ersten Aufbauten sprechen für sich.
Dazu wird ein Kasten mit Lasern an Übersichtspunkten aufgestellt, dieser überwacht permanent die Kreuzung auf herannahende Radfahrer und Fußgänger. Sobald sich ein solcher Passant diesem Bereich nähert wird er erfasst und an den Server weitergeben „Passant nähert sich. Ist Auto auch gerade im Anmarsch?“
Nähert sich gleichzeitig ein modernes Auto mit WLAN (5,9GHz Bereich) dieser Kreuzung, bucht sich dieses am Server automatisch ein und bekommt Informationen über eventuell auftretende Gefahren. Blinkt der Autofahrer beispielsweise rechts und möchte abbiegen wird überprüft ob dahinter beispielsweise ein Zebrastreifen ist oder eine Person die auch die Straße überqueren möchte. Falls dem so ist, wird dem Auto via einer Antenne an der Ampel bis zu 500 Meter weit dies mitgeteilt. Der Bordcomputer wertet dies aus und gibt dann Warnungen in akustischer oder optischer Form an der Fahrer ab, so dass dieser dann noch (hoffentlich) rechtzeitig bremsen kann und einen Verkehrstoten weniger für die Statistik beschert.

Das Ganze ist natürlich jetzt sehr vereinfacht dargestellt, doch die Idee und die Umsetzung ist schon mal gut. Sollte sich dieses 40 Millionen Projekt bewähren, könnten in 5 Jahren auch an anderen unübersichtlichen Kreuzungen solche Gerätschaften aufgespürt werden.
Mehr technische Hintergründe und ausführlichere Information gibts auf Heise.

Theoretisch könnte man natürlich dieses System auch als kleines Überwachungsgerät nutzen. Zum Beispiel die Kennzeichen vom erkannten Material in eine Datenbank schreiben und so Bewegungsprofile erstellen. Wie gesagt KÖNNEN, aber nicht müssen. Aber wie war das doch bei Skynet und dem Terminator, man muss alles im Keim ersticken.
Doch wenn man mal solche Möglichkeiten außer Acht lässt (was ja sicher noch höheren technischen Aufwand erfordert) und nur die Verkehrssicherheit nutzt, dann ist das sicher eine gute Sache.

Parfüm und Audi Quattro

Wie ich neulich geschrieben habe, bekomme ich für das Bewerben der Aktion: „Gut riechen und dabei was Gutes tun“ ein kleines Präsent. Nämlich ein Parfüm, das hab ich ja dann auch gemacht und vielleicht hat der eine oder andere schon dort was gekauft. Es würde sich auf jeden Fall für die Kinder lohnen.
Und fast hätte ich es nicht geglaubt, doch dann wurde es tatsächlich war. Ich hab ein Päckchen bekommen, vom GLS Menschen. Gut, ich war da noch im Geschäft, aber meine Eltern haben das glaub ich angenommen oder so.
Ich muss sagen, dass riecht echt gut. Und da ich manchmal etwas streng rieche (nicht nur wegen Rauch und so), behalte ich es am besten für mich. Da hat die Umwelt mehr davon. :)

Hier ein paar Fotos vom Parfüm:


Der Audi Quattro ist von Wikipedia (vielleicht hol ich mir irgendwann noch so einen)
Und weil ich auch ein heimlicher Audi Fan bin, bekomme ich seit ein paar Jahren immer mal wieder Post von denen. Heute war ein Klappkartenheft mit Bildern und tollen Rezepten dabei. Dabei ich mir aufgefallen, dass der Audi Quattro (also der erste) so richtig schön aussah. Das ist noch ein richtiges Auto mit Ecken und Kanten und so.
Nicht so wie heutige Autos (beispielsweise der Audi A5) oder so. Mein Onkel hatte bis vor ein paar Jahren auch noch einen Audi (ich glaub, das war sogar ein Audi 90), der sah auch so aus. Leider bin ich nie damit gefahren.
Natürlich vom Fahrverhalten sind heutige Autos wahrscheinlich besser (wegen Airbag, ABS, Servolenkung, ESP und sonstigem Schnickschnack). Doch vom Aussehen her find ich die neuen Autos richtig langweilig. Die sehen doch alle gleich aus, werden immer runder. Natürlich haben die Rundungen auch ihren Reiz, aber für meinen Geschmack gehören die Kurven zu Frauen und die Ecken und Kanten zu Autos bzw. auch Männer. Wie sagt man so schön: Gegensätze ziehen sich an. :)
Und das sagt einer, der einen Peugeot 206 HDi mit 68 PS Diesel fährt (als ob der Karren irgendwo Ecken hätte. Ist alles abgerundet.)

Digitale Radarfallen auch für Mopeds

Mopeds = Motorrad
Wie Heise soeben berichtet sollen die neuen Radarfallen nun verbessert worden sein. Jetzt werden dann auch parallel zueinander fahrende Autos geblitzt und idenditifiziert (sic!) werden können. Und die Kennzeichen werden nun auch von hinten fotografiert. Mensch, mensch die Technik wird immer besser. *IRONIE* Nun nützt es nichts mehr, wenn das Auto vorne tiefergelegt ist und das Kennzeichen dementsprechend auf den Boden zeigt. Nun muss auch noch das hintere Kennzeichen perfekt getarnt unbelichtbar gemacht werden.
Für Motorradfahrer gilt eben der alte Trick: Kennzeichen nach oben klappen und ab geht die Party. Solange bis der nächste Unfall passiert. Motorräder sollen nicht schnell fahren, sondern ihre Kurven fahren.
Warum muss die Polizei eigentlich so moderne Technik einsetzen? Digitaler BOS-Funk reicht doch vollkommen. Denn so Raser wie den Taxifahrer aus Taxi Taxi wird man damit eh nicht erwischen. Schwere Unfälle werden dadurch sicherlich weiterhin nicht verhindert. Das Budget für Straßen wird wahrscheinlich auch nicht größer.
Außer Ärger wird es wohl nichts bringen. :)

Mein Auto startet wieder

Nach langer Suche und abschließendem Besuch in der Werkstatt und 686 Euro leichter funktioniert mein kleiner Flitzer wieder. Es waren jetzt nicht einmal die Glühkerzen defekt, sondern einer der 4 Einspritzinjektoren. Der war undicht und somit konnte für den Start der nötige Druck von 600 Bar nicht mehr aufgebaut werden. Jetzt ist das Teil ausgetauscht und wieder alles zusammengebaut. Vielleicht verbrauch ich nun auch endlich ein bisschen weniger Sprit. Denn vom Gas her merkt man schon einen gewaltigen Unterschied. Der Turbolader macht seinem Namen wieder Ehre und sorgt für zusätzlichen Schub, bisher kam der nur manchmal oder auch gar nicht.
Es war vielleicht doch ein Fehler einen Unfallwagen zu kaufen. Denn das was ich da reingesteckt habe, trägt sich nie wieder. Ich hoff nur, dass die Karre die nächsten 3 Jahre ohne weiteren größeren Probleme fährt. Danach schieb ich den ab und hol mir nen Kombi… Aber vorher noch ne Freundin. :)

Glühkerzen wechseln – eine Odysee

Seit Donnerstagabend läuft mein Karre nicht mehr richtig an. Also haben wir mal die Batterie geladen und nach der Vorglühsicherung geschaut. Die Batterie ist soweit in Ordnung und eine Vorglühsicherung konnten wir nicht finden. Da mein Vater sowieso schon die Vermutung hatte, dass die Glühkerzen hinüber sind hat er gleich welche bestellt. Die kamen dann gestern auch beim A.T.U. an und heute hat mein Vater und ich am Auto rumgeschraubt. Jetzt war nur die Frage: Wo kommen die Glühkerzen hin? Zuerst haben wir die Verkleidung vom Motor abgemacht und auch den Luftfilter abmontiert. Da wir dachten, dass unter den Einspritzdüsen die Glühkerzen versteckt sind haben wir noch die Kolben, Nockenwellen und Zahnriemenabdeckung abmontiert – nur um nachher festzustellen, dass die Glühkerzen hinter den Einspritzdüsen montiert sind. Das haben wir aber nicht gewusst und auch nicht gesehen. Jetzt haben wir die meisten Schrauben wir montiert, die Einspritzpumpe und die Abdeckung sind wieder am Platz. Den Rest machen wir morgen noch.
Ich hoffe, dass wir morgen wieder alle Schrauben dran bekommen und wenn der Motor läuft alles dicht ist. Wenn man aber selbst mal die ganzen Schrauben abmontiert hat und dann die Zeit sieht, versteht man gleich, warum die Werkstattrechnungen immer so teuer sind. Die Karren sind alle so dermaßen verbaut, da macht es kein Spaß mehr.