FritzBox Hack – Es gibt ein Update

Seit jeher bekommt man beim Abschluss eines DSL Vertrages oder sogar Kabelanschluss Vertrages eine Fritzbox als Modem dazu. Die Fritzboxen konnten damals noch recht wenig. Eigentlich nur den Internetzugang bereitstellen und gewisse Ports freischalten. Ein gewisser Grundschutz in Form einer kleinen Firewall war auch schon immer dabei. Allerdings beschränkte sich die Firewall hauptsächlich darauf, dass von außen die Ports gesperrt sind und von innen alles offen ist.

Nachdem die Fritzboxen mittlerweile nun auch NAS Funktionalität oder USB Anschlüsse bekommen haben war es nur ein weitere logischer Schritt, dass die Fritzbox auch aus dem Internet ansteuerbar sein sollte. So hat AVM im Laufe der letzten Zeit einen Dienst namens „MyFritz“ eingebaut. Damit können sich Fritzbox Besitzer auch mal von unterwegs aus via HTTPS auf ihre Fritzbox einloggen. Da mit jeder offenen Schnittstelle die potenzielle Gefahr eines „Einbruchs“ wächst war es nur eine Frage der Zeit, bis die pöhsen Hacker sich hermachen und reihenweise die Fritzboxen aufmachen.

AVM hat dieses Feature aber mit einer sinnvollen Grundeinstellung bereitgestellt. Es ist standardmäßig ausgeschaltet. Und ich habe es auch ausgeschaltet, genauso wie tagsüber mein WLAN aus ist. Zum einen spart es Strom, zum anderen biete ich damit keinen unnötigen Honigtopf an. :) Das geht bei regelmäßigen Nutzungszeiten mit der Nachtschaltung automatisch, wenn ich dann doch mal früher daheim bin reicht ein Knopf und eine halbe Minute später ist das WLAN wieder da. ;)

Falls ihr nun eine Fritzbox habt: Schaut nach ob es schon ein Update gibt und updatet eure Box. Das ist nicht schwer, aber die Gefahr eines Missbrauchs via Mehrwertrufnummern ist real und kostet euch dann richtig viel Geld.
Mehr Information bei Heise oder auch direkt bei AVM.