Viel Action, viel Spaß, viel Leben!

Unglaublich, wie viel Zeit seit dem letzten Eintrag wieder vergangen ist. Am 10. Juni habe ich mein Abiturzeugnis entgegengenommen, war überglücklich, als ich Mitte Juli die Zusage für einen Ferienjob erhielt, arbeitete seitdem bis diesen Freitag im Lager, wo ich Pakete und ab und an auch mal eine Palette packen und neue Ware einlagern musste, zwischenzeitlich aber auch zu erledigende Aufgaben wie die Verschrottungsliste abzuarbeiten, ein neues Regal für das Archiv aufzubauen oder die Ablage zu sortieren und einzuordnen gemeistert habe.

Außerdem war ich auch wieder auf dem Kidscamp in Enzklösterle dabei, auf dem ich mit einem meiner besten Freunde die Jungs in unserem Zelt betreut habe. Das war auch wieder eine echt tolle Zeit, die mir viel gebracht hat: Action pur; Jesu Nähe zu erleben; mit wirklich engagierten und kompetenten MitarbeiterInnen vorzubereiten, zu planen, zu beten, zu lachen, Quatsch zu machen, das Programm für die Kids zu meistern und zu reden; richtig viel Zeit mit aufgedrehten, fantasievollen, witzigen, quatschenden, aber auch zuhörenden Kids zu verbringen und ihnen von Jesus weiterzuerzählen; Zeit zum Genießen zu finden; und, und, und… !

Da ich mit dem Ferien-Vollzeitjob zu etwas Geld gekommen bin, hab ich mich auch mit einigen Anschaffungen belohnt: ein neues Handy musste her – ein Smartphone: das Windows Phone “Omnia 7” von Samsung, mit dem ich total zufrieden bin.

Außerdem auch einen Laptop, damit ich Powerpoint-Präsis auch unterwegs endlich mit meinem eigenen Laptop vorführen kann und mir nicht jedes Mal den Stress machen muss, mir von irgendwoher einen zu organisieren. Das ist natürlich nur einer vieler Gründe (z.B. ist der so gut ausgestattet, dass es auch kein Problem ist, den auf LAN-Partys einzusetzen Zwinkerndes Smiley).

An nützlichen Büchern hab ich mir nun auch eine Heim-Bibliotheks-Erweiterung angeschafft:

  • eine drei-bändige Klavierschule, weil ich es satt bin, immer auf die Begleitautomatik vom Keyboard angewiesen zu sein! Ich will irgendwann auch mal Klavier spielen können, d.h. meine linke Hand sinnvoll und flink für den Musikgenuss auf der Keyboard-Tastatur rauf und runter spielen lassen! Aber dafür brauch ich noch viel Zeit und Ausdauer.
  • fünf Back- und Kochbücher von Dr. Oetker: die sind einfach erklärt und super strukturiert. Ich habe mir Kochen, Backen, Kuchen, Ofengerichte und Sparrezepte von A-Z gekauft. Diese Rezeptsammlung genügt meiner Meinung nach, um in der Küche ordentlich was auf den Tisch zaubern zu können.

Mein Vertrag im Lager ist am Freitag ausgelaufen, aber anderweitig (in der Fertigung) verlängert worden. Da ich ja weiterhin auf der Warteliste für die Einstellung im März 2012 in den mittleren Polizeivollzugsdienst geführt werde, möchte ich die Zeit so sinnvoll wie möglich nutzen. Und was eignet sich da nicht mehr, als zu arbeiten und Geld zuverdienen? Klar möchte ich auch noch etwas Freizeit, aber da genügt mir der Urlaub, den ich bekomme. Ich bin grad noch am Überlegen, ob ich über Silvester dieses Jahr zum ersten Mal als Mitarbeiter auf der Junge-Männer-Freizeit – der JuMäFez vom CVJM Walddorf-Häslach mitmache. Das wäre bestimmt auch eine gute Erfahrung, weil ich da nicht Kinder, sondern Jugendliche “betreue” und die Freizeit auch immer actiongeladen ist. Ich war drei mal als Teilnehmer dabei, da kann es nicht schaden, als Mitarbeiter weiter dran teilzunehmen.

Zwischenzeitlich war eine coole Kanufahrt in Besigheim mit dem Jugendkreis auch wieder abenteuerlich und richtig spaßig, besonders weil sich zum Ende hin zwei Kanuteams bekämpft haben und dann gekentert sind. Wie gut, dass die Rucksäcke in einem wasserdichten Kanu-Rucksack verstaut waren! Smiley Die Kanufahrt haben wir dann noch mit einem leckeren Eis in der Altstadt und wieder daheim den Tag beim gemütlichen Grillen und quatschen ausklingen lassen.

Jetzt bewerbe ich mich noch alternativ zur Polizei im Health Care Management. Es ist schließlich leider nicht garantiert worden, dass ich bei der Polizei eingestellt werde.

Mal schauen, wie Gott mir den Weg weiterhin bahnt. Ich will von ihm abhängig und ihm vetrauend leben. So lege ich ihm auch die Entscheidungen, die meine Zukunft betreffen, offen, damit er mich auf meinem Weg leiten kann. Das wird jetzt nochmal spannend!

Vom Kochen und Backen

Vor einigen Wochen war ich mit meinem kleinen Bruder zu Besuch bei meiner Cousine. Der Grund dafür war, dass sie einen Babysitter gebraucht hat, der sich um ihre beiden Töchter kümmert, während sie, wie ihr Mann, arbeiten geht. Um ehrlich zu sein, hat es einen Riesenspaß gemacht! Es war ein Tag, an dem mal wieder meine ganzen Kompetenzen im Umgang mit Kindern gefragt waren. Und das hat auch soweit geklappt. Erst ging es ans Anziehen, Zähne putzen, aufs Klo gehen und Frühstücken. Dann stand der erste Höhepunkt bevor: das Einkaufen. Dazu durfte erst nochmal jeder aufs Klo, dann haben wir uns die Schuhe angezogen und sind dann mit dem Bollerwagen losmarschiert. Am Abend vorher hat mir meine Cousine nochmal den ungefähren Weg erklärt und gemeint, es sei nicht so weit bis zum nächsten Supermarkt und sie habe beim Bäcker gegenüber noch vier Brote bestellt, die ich abholen solle. Doch irgendwie habe ich diesen Supermarkt nicht gefunden, also habe ich die beiden Mädels gefragt und sie versicherten mir, sie wüssten, wo es langgeht. Also sind wir einmal diesem Weg gefolgt. Doch sind wir dann an einem anderen Supermarkt herausgekommen, wo ich aber dann doch die Zutaten für den Kuchen, den ich vorhatte, zu backen, gekauft. Jetzt blieb nur noch die Frage offen, wie es denn jetzt zu dem Supermarkt geht, zu dem wir eigentlich wollten, da ja gegenüber dieses Supermarktes der Bäcker ist, an dem ich diese Brote holen sollte. Also habe ich einfach eine Passantin an der Straße gefragt, die mir den Weg auch beschreiben konnte, sodass wir letztendlich doch noch dort ankamen. Als wir dann nach dem Einkauf wieder zu Hause ankamen, fing ich an, zu kochen, während sich mein kleiner Bruder spielerisch mit den zwei Mädels beschäftigte. Eigentlich meinte meine Cousine, dass die beiden sehr gerne beim Kochen zuschauen, doch dem war nicht so, da sie gebannt meinem li’l Bro zuhörten, während er ihnen ein Spiel erklärte und dann mit ihnen spielte. Ich war allerdings sehr froh, dass ich den geplanten Nudelauflauf auch wirklich super hinbekommen hab. Anschließend habe ich auch gleich damit angefangen, den Kuchen zu backen. Als der dann fertig war, musste ich eben nur noch darauf warten, dass der Nudelauflauf dann schließlich auch noch pünktlich aus dem Ofen und der Kuchen rein kommt. Als ich dann den Tisch gedeckt habe, musste ich anfangen, mit den Mädels Kompromisse zu schließen, da das Gemüse im Nudelauflauf nicht besonders gut ankam. Letztendlich habe ich es aber geschafft, dass die beiden wenigstens einen Teil des Gemüses aufgegessen haben. Und dann waren noch zwei Stunden Zeit, mit den Kindern einige Spiele zu spielen und ihnen etwas vorzulesen. Es war ein echt super Tag, an dem ich mir, meiner Cousine und meinen Eltern mal wieder bewiesen habe, dass ich mich gut um Kinder kümmern kann.
Ach ja, um auf das Titelthema noch besser zu sprechen zu kommen: ich koche zwar nicht so oft, aber ich habe in letzter Zeit sehr viel Spaß beim Backen gefunden. Ich versuche nämlich, all die leckeren Sachen, die der Bäcker so anbietet, nachzubacken. So habe ich schon kleine Plunder und in diesem Zusammenhang auch kleine Hörnchen gebacken. Was auch super einfach zu backen ist, sind Muffins. Ich persönlich habe bis jetzt allerdings nur die Schokomuffins ausprobiert. Doch diese Backmotivation zeigt sich bei mir auch nur mal ein bis zwei Tage im Zeitraum von einem Quartal. Dann finde ich auch wieder, dass ich jetzt genug gebacken habe. Aber es ist immer toll, neue Rezepte auszuprobieren und zu sehen, wie sie gelingen.
Somit wünsche ich allen Back- und Kochfreunden unter euch weiterhin gutes Gelingen und viel Motivation dabei!