Abendschule und Literatur

Nun ist bald das erste Schuljahr der 2-jährigen Abendschule vorbei und wir mussten schon zwei Bücher in Deutsch lesen. Das erste war „Das Parfüm“ von Patrick Süßkind. Dieses habe ich irgendwann ab Seite 169 aufgegeben und mir stattdessen den Film dazu angeschaut. Die Sprache und das Thema war einfach sehr langatmig und überhaupt nicht so mein Fall. Wen interessiert ein geisteskranker Mensch, der zwar eine sehr gute Nase hat, aber dafür über Leichen geht?!?! Gut, damit war dann das Buch auch irgendwann abgeschlossen und es ging wieder zu ernsten Thema wie Erörterungen zu Texten oder vorgegebenen Themen. Das war für mich dann keine große Qual mehr, es gab schließlich eine 1-2 als Note. :)

Aber nun ging es vor 3 Wochen wieder zu einem neuen Buch zu: „Die dunkle Seite des Mondes“ von Martin Suter. Es ist nicht schlecht geschrieben und liest sich schon etwas flüssiger als das Parfüm-Gedöns. Dabei geht es um einen sehr erfolgreichen Wirtschaftsanwalt, der eine Midlife-Crisis erlebt und durch Dummheiten in einen Pilzzirkel gerät und sich durch Einnahme irgendwelcher Pilze zu einem Monster entwickelt. Er ist einfach nicht mehr er selbst. Fortan ist sein Weg voller Leichen gepflastert. Aber am Ende stirbt er auch. Trotzdem ist das Ende richtig komisch geschrieben. Da fehlt irgendwas.

Beide Romane handeln von Verrückten, die am Ende auch sterben und somit der Welt einen Gefallen tun. Aber ich frage mich ernsthaft, was der Autor damit erreichen will. Es macht keinen Sinn für mich. Warum kann nicht einfach jede Geschichte so gut ausgehen wie „Der Graf von Monte Christo“ oder die „Schatzinsel“?

Soviel mal dazu als Kommentar, was für einen Mist wir gerade in Deutsch durchnehmen / durchgenommen haben. Früher war vieles besser. Da gab es noch „Die Physiker“ vom Dürrenmatt oder aktuelle Bücher wie „Blueprint“ oder „Die Welle“, die waren dann doch wieder recht interessant, weil auch das Thema noch nicht ausgelutscht war. Klonen und Hitler kommt immer gut, und darüber lässt sich auch wunderbar streiten. Aber Düfte und Drogen? Das braucht kein Mensch.

Und was habt ihr so für komische Literatur in der Oberstufe lesen müssen / dürfen? :D

Neue Bücher übers Hacken und Arbeiten

Man kann ja nicht nur die ganze Zeit Filme angucken, da wird man mit der Zeit bescheuert. Um das eine Extrem abzuwimmeln stürze ich mich einfach ins nächste Extrem: Hackerbücher lesen und Dilberts Ratschläge aneignen, mich darüber köstlich amüsieren. Denn Dilberts Ratschläge sind erstens für große Unternehmen gedacht, andererseits trau ich mich eh nicht sowas umzusetzen.
Schuld daran ist eigentlich nur mein Bruder, der mal gemeckert hat, dass er in Mathe und Physik Probleme hat.
Er hatte ja kürzlich Geburtstag und dabei hab ich bei terrashop.de wieder ein paar Restposten entdeckt. Für je 1,95 Euro eine Formelsammlung mit kurzen Erklärungen für Physik und Mathe. Ich dachte, dass kann sich sehen lassen.
Natürlich war da mal wieder eine Grenze um die Versandkosten zu sparen. Also hab ich einfach weitere Bücher dazu gepackt, die da wären:
– Die Kunst des Einbruchs (Risikofaktor IT)
– Die Kunst der Täuschung (Risikofaktor Mensch)
– Hacker Connection
– Dilbert und die Stunde des Wiesels

Das Ganze war nicht einmal so teuer. Normalerweise zahlt man ja für Fachbücher mindestens 30, 50 oder 70 Euro. Ich hab für alles nur so knapp etwas über 33 Euro gezahlt.
Jetzt liegt es nur wieder daran, mal die Zeit zu finden, alles zu lesen.

Wem ich also in naher Zukunft sehr paranoid wirke, dem leih ich mal das Dilbert Buch aus und er weiß warum. ;)

Dazwischen lern ich aber noch fleißig meine Befehle fürs Goldene Abzeichen und finde genug Schlaf um die Kollegen zu erschrecken. :D