IT-Jobs bleiben Männerbastion

Das Frauen auch in der IT nach wie vor Mangelware sind ist ja hinlänglich bekannt. Wobei es sich in den letzten Jahren geändert hat. Zumindest wenn man in der CCC Filterblase sich umschaut sieht man nicht mehr nur Männer, sondern auch viele Frauen. Ein aktueller Bericht spricht trotzdem andere Worte.

Der Grund warum es so wenig Frauen gibt ist tatsächlich harte Arbeit:

Und das ist wirklich harte Arbeit! Aber das wird wieder nicht erwähnt!

Allergikerhinweis: Der folgende Text kann Spuren von Ironie oder satirischer Übertreibung enthalten!

Bastion, die (Substantiv, feminin):
Wikipedia: „Eine Bastion oder Bollwerk, oberdeutsch auch Bastei genannt, ist eine Anlage, die aus der Linie eines Festungswalls vorspringt“

Warum ist im Artikel kein Wort von dem Scheiß-Aufwand, der zur Aufrechterhaltung der Bastion nötig ist?

Immerhin haben wir in der „IT-Jobs Männerbastion“ ständig 600 Mann(!) unter Waffen. Die Zwanzigpfünder sind stets schussbereit, abends laufen in zwei Schichten je 40 Mann mit Fackeln auf der Mauerkrone Wache.

Dazu die Kosten für den Graben vor der Bastion. Da muss schließlich der Olstand immer eingehalten werden. Wenn die Weiber wieder angreifen, werfen wir ne Fackel rein und haben eine 1A-Firewall.

Ach ja, die Weiber…
Vor Jahren haben wir ja immer über dem Haupttor siedendes Öl köcheln lassen. Wenn die dann mit ihrem rosa-Plüschrammbock ankamen, haben wir locker pro Angriff 20 frittiert.

Dann haben wir festgestellt, dass es reicht, einfach im Angriffsfall „Germanys next Topmodel“ oder „Bridget Jones“ auf die gegenüberliegende Felswand zu projizieren.
90% setzen sich dann einfach hin und seufzen, die dümmeren 10% wollen besser sehen und rennen über die Klippe. Naja, Darwin halt…

Außerdem können wir seitdem während der Projektionszeit immer mal rausspazieren und ein paar von den Tussis einkassieren. Seitdem gibts auch wieder saubere und gebügelte Wäsche und das Essen schmeckt auch besser.

Trotzdem, die Bastion gegen die Weiberhorden zu verteidigen ist ein Wahnsinnsaufwand und zudem auch noch schweineteuer.

Spenden bitte per PayPal an echtekerle@it-maennerbastion.de !

Danke

Der Taschentux

Das ist so gut geschrieben, das darf man einfach nicht unter den Tisch kehren.

Schöne neue Welt (Sicherheitslücken in vernetzten Alarmanlagen)

Sobald man an Dinge Internet anklemmt werden sie automatisch smart. Zumindest scheint das zu gelten, wenn man gerade den ganzen IoT (Internet of Things) Quatsch mitbekommt.
Trotzdem gilt auch da was im normalen Internet via PC oder Smartphone gilt: Verschlüsselung und vernünftige Authentifizierung ist notwendig um sich an den System anzumelden.

Warum das gerade Hersteller von Alarmanlagen nicht beachten ist schon erstaunlich: Artikel bei Heise

Atlas – The next Generation

Roboter sind ja einerseits cool, andererseits durch die Terminator Reihe auch etwas furchteinflößend. Das folgende Video ist aber dann doch recht beeindruckend.

Während jeder Mensch irgendwann die Geduld verloren hätte und dem bärtigem Brillenträger eine gewatscht hätte, macht der Roboter einfach weiter.
Das finde ich toll. :)

Und demnächst ist dann der Roboter so schlau, dass er doch dem Hipster eine mit dem Stock überbrät.

via Heise

Wie neue PCs entstehen

So werden also Computer gemacht. :)
So werden Computer erschaffen

Schon länger auf meiner Festplatte. Aber ich finde es immer noch recht lustig.

Quelle: 9Gag

Windows 10 endlich mit Paketmanager

Gestern abend war ich bei einem Vortrag über „Windows 10“. Die meiste Zeit war es eher langatmig. Sie haben Neuigkeiten wie „mehrere virtuelle Desktops“ gezeigt oder endlich einen Browser der genauso spartanisch wie Chrome daherkommt. An und für sich ist man das aber schon lange von anderen System wie Linux gewöhnt. Ich bin zwar immer noch ein Fan von Firefox, das liegt aber eher an der Gewohnheit. Das Aussehen ist mittlerweile wieder recht gewohnt. Es gibt wieder ein Startmenü, die Apps können im Fenstermodus betrieben werden. Die CMD ist randlos und kann durchsichtig werden. Und es ist alles Touch Optimiert. Alles in allem wird es ein annehmbares System werden, ganz wie Windows 7 oder Windows XP (da bin ich mittlerweile aber froh, dass es nun tot ist!)

Das allerbeste gestern abend: Microsoft hat nun die Leiden der Admins erhört und bietet nun in Zusammenarbeit mit Chocolatey einen eigenen Paketmanager an mit dem man die wichtigsten Pakete (Java, Flash Player, Adobe Reader, Notepad++) ohne diese ganze Toolbars und Klickorgien installieren lassen kann. Das ist echt sehr schön. Das einzige Problem sind momentan noch die Updates der Pakete. Aber warten wir noch ein paar Jahre, dann wird das hoffentlich auch ein gelöstes Problem sein.

Wer Java auf Firmenrechnern installiert hat, weiß dass es blöd ist. Man muss sich wirklich explizit von seinem Benutzerkonto abmelden und extra den Administrator anmelden. Viele andere Programme erlauben die Installation auch mit „Als Administrator ausführen“, was deutlich bequemer ist. Ein Grund mehr, warum ich Java kacke finde!

Der Vortrag wurde angemessen im gemäßigtem Fefe Style gehalten. Optimal geschmacksneutral!