Metallica – Death Magnetic


Na, schon das Video zu „The day that never comes“ gesehen? Klingt doch interessant oder?
Hab ich mir auch gedacht und nachdem ich auch „Cyanide“ schon mal gehört hatte, dachte ich, die neue Metallica lohnt sich auch einen Kauf. Gesagt getan.

Und ich muss sagen, man wird echt nicht enttäuscht. Erstens sind es immer lange Songs und zweitens klingen sie wieder wie „Master of Puppets“. Lang, schöne Soli und auch nette Texte. Wobei mir die Texte bei Metallica eigentlich eher egal sind. Die Melodien und Moshparts sind bei denen viel interessanter.
Und mal ganz ehrlich: „The day that never comes“ hat doch musikalisch ein paar Parallelen zu „One“. Langsam anfangen, dann am Ende nette Solis. Beides sind aber Balladen, aber trotzdem mit mächtigem Groove. „The Unforgiven III“ mag ich dagegen nicht so sehr. Klingt irgendwie lahm und der Titel ist doof. :)

Auch von den Instrumentalparts gibt es wieder einen Song, der komplett ohne Text auskommt, dabei aber mächtig groovt. „Suicide & Redemption“ hat das gute Stück und ist nach „Orion“ nun mein Lieblings-Metallica-Instrumental.

Kurzum wer Metallica liebt und besonders die alten Lieder mochte und immer noch mag, kann die neue Platte getrost kaufen. Diesmal klingt es ehrlich wieder nach Metallica. Nicht wie beim vorigen Ausflug namens „St. Anger“ – die hat zwar auch was, klingt aber eben wie eine komplett andere Band und arg aggressiv. ;)