Werte einer Freiwilligen Feuerwehr

Jede Feuerwehr sollte folgende Werte haben und zwar in folgender Reihenfolge:

Transparenz
Respekt
Wertschätzung
Kameradschaft

RWL, Energy Music Tour und Jahreswechselfreizeit 2011

So dele. Für die nächste Zeit sind wieder einige Wochenenden ausgebucht. Aber dafür mit richtig tollen Sachen.
Am 29. Oktober 2011 geht’s los mit dem RWL im schönen Balingen. Die Location ist einfach klasse… Da werden wir gepflegt die Haare geschüttelt, geht auch mit kurzen Haaren. :) Und das zu vielen geilen Bands. Meine Lieblingshelden sind sicher: „Letter Black“, „Project 86“ und „Sacrety“. Die anderen kenne ich erstmal nicht so wirklich. Außer vielleicht noch die Abschlussband: „Thousand Foot Krutch“. Aber was man nicht kennt, kann man ja noch lieben lernen. :)

Gut, dann wird’s erstmal wieder ruhig. Was auch nicht schlecht ist um für die vielen Klassenarbeiten und das Bodenseepatent zu lernen. Arbeiten sollte man ja auch noch, so zwischen den all den Schulungstagen. Aber 26. November 2011 geht’s dann wieder nach Stuttgart zur Energy Music Tour. Diesmal spielen da zum Beispiel Jupiter Jones (die hoffentlich rocken werden und nicht so viele Balladen spielen), die mich live mal interessieren. Itchy Poopzkid könnte sicher auch noch sehr lustig werden. Auf Culcha Candela und die anderen könnte ich eigentlich verzichten. :)
Mal schauen, wie die Moderatoren dieses Mal drauf sind. Letztes Mal waren die auch eher nervig, da sind mir die christlichen Festivals eigentlich viel lieber. Die sagen die Band an und gut ist. Die Energy Onkels und Tanten verteilen dann wieder komisches Merchandising oder spielen zum 3 Millionsten Mal den Trailer zum Festival ab. Naja, gut… Ich geh ja wegen den Bands hin. Wird sicher trotzdem toll. :)

Joa und für den Jahreswechsel habe ich nun auch schon etwas gefunden. Nachdem ich die letzten Jahre immer wieder in gewohnter Runde bei Freunden gefeiert habe, wird mal wieder eine Freizeit nötig. :) Da meine Gemeinde nur ne Ski / Snowboardfreizeit macht, muss ich eben woanders mitgehen. Fürs JuMäFez bin ich ja schon zu alt, sonst wäre ich dort wieder am Start gewesen. Aber die sind ja noch alle U18. Wenn es interessiert: Ich hab mich auf die Jahreswechselfreizeit auf dem Dobel angemeldet.
So ist der Urlaub nun auch gut ausgenutzt. Meine Brüder sind ja auch alle weg. Der eine ist Teilnehmer, der andere als Mitarbeiter bei der JuMäFez.

Ein tolles Konzert wäre noch im Dezember: Sacrety unplugged am 19. Dezember in Heilbronn im Rahmen des Face 2 Face Aber dafür habe ich ja bisher noch keine Zusage von potenziellen Mitfahrern. Die Studenten von heute sind ja alle so unflexibel. „Ein Konzert mitten in der Woche? Wie komm ich dann wieder nach HD?“

Na gut, bis dahin ist es ja noch ne Weile und man muss ja auch nicht alle Termin vollstopfen.
Oder hättet ihr noch tolle Konzerte, die man wahrnehmen könnte. :D

Endlich Urlaub

Nun habe ich seit Montag endlich wieder 2 Wochen richtigen Urlaub und komme so endlich zu Sachen, die ich sonst kaum machen kann. Beispielsweise mal meinen Schreibtisch entmüllen und die Sachen abzuheften. Das wird / wurde auch mal wieder nötig. Da lagen teilweise sogar noch alte ungebuchte Kontoauszüge von Anfang Mai und nun ist Ende Juli. Alter Falter…
Dafür war es gestern ganz angenehm stressfrei zum Bootsfahren nach Calw zu fahren. Ohne Stress und ohne schlechte Laune. Der Regen hat sogar während der Bootsfahrt aufgehört, so dass es nicht unangenehm nass wurde.
Joa, das Bootsfahren hat sogar recht gut geklappt. Das schwierigste von den ganzen Manövern (Wenden auf engstem Raum, Mann über Board, Anhalten, Maschine Stopp) war das Anlegen an den Steg / die Leiter. Da muss man richtig genau heranfahren. Aber wir sind ja auch erst zum ersten Mal gefahren… :) Die Theorie macht mir da viel mehr Sorgen. Da bekommt man nämlich Fragebögen und muss die Antwort handschriftlich niederschreiben. Dadurch wird die Prüfung doch gleich etwas schwieriger, als wenn es Antworten zum Ankreuzen wären. Aber auch dafür habe ich ja nun noch diese und nächste Woche Zeit um mich ausführlich damit zu beschäftigen.

Nächste Woche soll das Wetter endlich auch wieder schöner werden. Wird auch Zeit dafür: Ich möchte nämlich dann mal für einen Tag runter Richtung Lörrach fahren um (m)eine Freundin zu treffen. Dazu wäre ein Tag voller Sonnenschein sicher auch nicht verkehrt, oder? :)

Also wenn hier gerade mal nicht so viel geschrieben wird: Das liegt an der Urlaubszeit. Außerdem habe ich noch zwei Flaschen Wein vom Geburtstag über. :D

Grund zu Danken

Nun hat sich also einiges getan in den letzten Monaten.

Für die letzte, alles entscheidende mündliche Prüfung gebüffelt, beim Abiball das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife entgegengenommen und gewartet und gebetet, während ich auf den Entscheidungsbrief zur Einstellung in den mittleren Dienst bei der Polizei so geduldig wie möglich gewartet habe. Und seither hab ich meinem Nachbarn, der sich vor einigen Jahren selbstständig gemacht hat [in Zukunft in Beiträgen von mir nur noch als selbstständiger Nachbar erwähnt, weil das kürzer ist], immer wieder, wenn er Hilfe gebraucht hat, unter die Hand gegriffen. Diese Hilfe war manchmal harte und auch juckreizende Arbeit, wenn es ans Hecken schneiden in Böblingen ging. Manche Hecken sind so von stacheligem Unkraut durchwuchert, dass man sich während der ganzen Zeit immer wieder von Dornen  unfreiwillig „impfen“ (sprich: picksen) lassen durfte. Nichts desto trotz war und ist es immer wieder ein schöner Moment, wenn man auf die Arbeit der vergangenen 6-8 Stunden zurückblicken darf und sich das Bild, wie es vorher aussah, nochmal vor Augen führt und mit dem aktuellen vergleicht.

Zwischendurch waren die Kräfte meines Vaters, großen Bruders und meinerseits beim familiären Bauernhof in Deckenpfronn gefragt, da nun auch wieder die Heuernte anstand. Viel davon haben wir lose auf Ladewagen verstaut und zu Hause aufgeräumt. Doch noch mehr haben wir zu kleinen Ballen gepresst, auf Hänger verladen und zu Hause wieder abgeladen. Eine stupfige und vor allem staubige Sache, wenn man dann noch ordentlich ins Schwitzen kommt…

Doch ein andermal durfte ich auch wieder Schlepper (so sagt man im Schwäbischen für Traktor) fahren, da wir aus zeit- und wetterbedingten Gründen das restliche Heu von einem mit einer wesentlich größeren Presse ausgestattetem Bauern zu großen Ballen pressen lassen haben. Aufgeladen hat die mein Patenonkel mit einer Gabel am Schlepper befestigt. Anschließdend haben die dann mein Vater, mein anderer Onkel und ich heimgefahren und auf dem Hof per Hydraulik-Kipper runterplumpsen lassen. Hat echt Fun gemacht! 

Doch wie sieht es mit der Bewerbung bei der Polizei aus?

Ich habe alle Tests bestanden und auch die polizeiärztliche Untersuchung fiel positiv aus. Nur: ich habe einen Gesamtschnitt von 104,0 Punkten erreicht und die Mindestpunktzahl für die Einstellung im September liegt bei 108,0 Punkten.

Das habe ich bei durch einen Anruf neulich erfahren. Demnächst wird mir die Post dann einen Brief der Polizei-Personalstelle aus Göppingen überreichen, mit dem ich dann entscheiden muss, ob ich für die Einstellung im März noch in der Warteliste bleiben möchte oder nicht. Meine Entscheidung ist klar: kein anderer Beruf ist wie der der Polizei!

Übrigens: Nach einem Anruf bei meiner Bewerbungsberaterin der Polizeidirektion in Calw wurde schnell klar, dass ich im März mit hoher Wahrscheinlichkeit genommen werde. Erstens sind zu diesem Termin weniger Bewerber in der Warteliste und zweitens wird der Einstellungswert niedriger gesetzt. „Da müsste also schon was ganz dumm laufen, wenn das nicht klappt!“, meinte sie.

Was mich auch freut – oder halt! Erst muss ich mal die Situation schildern.

Mein selbstständiger Nachbar hat auch nicht immer Arbeit für zwei und da kam mir eine Anzeige vom h.team, das Schulabgänger für die Mithilfe im Lager sucht, im Calw Journal neulich gerade recht. Der Tobi arbeitet auch dort und sein Chef ist der Vater einer meiner besten Freunde. Also hab ich mich dort nach einem kurzen Anruf sofort professionell per E-Mail beworben, d.h. ich hab mein ausgeklügeltes Bewerbungsschreiben, den Lebenslauf und mein Abi-Zeugnis zu einer einzigen PDF-Datei zusammengeschrumpft, damit mein (es wird noch nichts verraten, also „evtl. zukünftiger“) Chef sofort alles im Blick hat und sich nicht mit drei Dateien herumärgern muss.

Also, was mich wirklich total freut, ist, dass ich gestern nach Feierabend vom Hecken schneiden von meinem (immer noch „evtl. zukünftigem“) Chef angerufen wurde und wir für heute einen Termin zum Vorstellungsgespräch gefunden haben. Was ich sofort positiv aufgefasst habe, ist, dass er Verständnis dafür hatte, dass ich die Zeit, die ich gestern nach Feierabend (16 Uhr) gehabt hätte, nicht wahrnehmen konnte, da ich zur Jungschar eilen musste. Dass ich bisher bei meinem selbstständigen Nachbarn gearbeitet habe, hat ihm auch nichts ausgemacht.

Und vorhin hatte ich nun ein Vorstellungsgespräch mit ihm, während dem er mich durch seine Firma und vor allem durch den für mich wichtigen Teil der Firma, dem Lager, geführt hat, mir einiges erklärt hat und mich beim Staunen beobachten konnte, als ich die ausgetüftelten computergesteuerten Lagertürme gesehen und durch ihn die Funktionsweise derselbigen erlebt habe.

Alles in allem endete das Gespräch damit, dass er noch drei oder vier andere BewerberInnen die Chance geben möchte, sich zu präsentieren, ich aber auf jeden Fall als zukünftiger Eingestellter in Frage käme.

Etwa eine Stunde später bekomme ich nochmal einen Anruf von ihm mit der Information, dass er sich mit der Verantwortlichen im Lager abgesprochen hätte, dabei herausgekommen sei, dass ich vor zwei Jahren schon einmal bei der Überprüfung der Lagerbestände mitgeholfen hätte und er mich u.a. aufgrund des damals gezeigten Fleißes gerne einstellen möchte. Somit hätten die anderen Bewerber die faire Chance, sich jetzt schon nach einem anderen Job umzusehen und müssten nicht noch länger unnötig hingehalten werden.

Genial! Ihr dürft mal raten, wie hoch meine Luftsprünge vor Freude waren! 

Ab Donnerstag darf ich anfangen, in Vollzeit 40 Stunden in der Woche bis Ende September zu arbeiten! Und das bei einem Drittel mehr vom Stundenlohn, den ich bei meinem selbstständigen Nachbarn bekommen hab. Natürlich lasse ich ihn nicht im Stich, wenn’s mal wieder brenzlig wird. Samstags habe ich ja immer noch Zeit. Aber fürs Sparen auf ein eigenes Motorrad und noch viele andere Dinge ist das nun echt wichtig gewesen. Was ich dann ab Oktober mach, weiß ich noch nicht. Und ich muss mir noch Gedanken zu einer Alternative machen, falls mich die Polizei doch nicht nimmt.

Jetzt hab ich jedenfalls erst Mal Grund zu Danken!

Luther, Meine Hoffnung

Mir ist es bisher
wegen angeborener Bosheit und Schwachheit
unmöglich gewesen,
den Forderungen Gottes zu genügen.

Wenn ich nicht glauben darf,
dass Gott mir um Christi willen
dies täglich beweinte Zurückbleiben vergebe,
so ist’s aus mit mir.

Ich muss verzweifeln.
Aber das lass ich bleiben.
Wie Judas an den Baum mich hängen,
das tu ich nicht.
Ich hänge mich an den Hals oder Fuß Christi
wie die Sünderin.
Ob ich auch noch schlechter bin als diese,
ich halte meinen Herrn fest.

Dann spricht er zum Vater:
Dieses Anhängsel muss auch durch.
Es hat zwar nichts gehalten
und alle deine Gebote übertreten.
Vater, aber er hängt sich an mich.
Was will’s! Ich starb auch für ihn.
Lass ihn durchschlupfen.

Das soll mein Glaube sein.

(Martin Luther zugeschrieben)

Mehr muss man dazu wohl nicht mehr sagen!