Mein Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen ist seit ein paar Jahren in aller Munde. Was würde passieren, wenn jeder Mensch monatlich einfach einen gewissen Betrag bekommen würde und zwar bedingungslos. Diese Idee haben 2014 ein paar Leute umgesetzt, indem sie Geld einsammeln und ein bedingungsloses Grundeinkommen verlosen. Davon habe ich gestern wieder gehört, als ich einen Podcast zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen gehört habe.
Mehr Informationen zum Grundeinkommen gibt es hier: Mein Grundeinkommen

Das Ganze funktioniert so, indem ein paar Leute monatlich etwas Geld in den Hut werfen. Einerseits finanziert sich daraus der Verein, der mittlerweile auch 27 Vollzeit Aktivisten finanziert, andererseits werden mit diesem Geld auch die bedingungslosen Grundeinkommen die monatlich verlost werden, finanziert.
Ich finde das eine spannende Sache und habe mich da auch mal eingetragen und werfe einen 10er monatlich in den Hut. Das ist nicht viel, aber es hilft meiner Meinung der Gesellschaft.

Natürlich ist es auch spannend, was man damit machen würde, wenn man 1 Jahr lang monatlich einfach 1000 Euro als Einkommen hätte. Ich würde meinen Job so kürzen, dass ich nur noch 4 Tage in der Woche arbeiten müsste und so etwas Lebensqualität zurückgewinnen. Vielleicht kann dies an schönen Tagen sein, dass ich einfach nur Motorrad fahre. Oder aber auch mal etwas konkretes tun und am Baumhausprojekt Dinge tun. Ich denke: Arbeiten ist schön und irgendwie auch erfüllend und vor allem auch ganz bestimmt nötig um sich einen gewissen Lebensstandard leisten zu können. Allerdings ist es auch wichtig, nicht die komplette Lebenszeit dafür zu verwenden. Da könnte das bedingungslose Grundeinkommen ein wichtiger Baustein sein. Die Leute würden ja trotzdem noch arbeiten, aber vielleicht wären viele Leute, die heute in einer prekären Lage sind und kaum Geld zum Leben haben etwas entspannter leben können. Denen die jetzt schon genug haben, würden es vielleicht spenden oder weiterverschenken oder einfach selbst behalten und in den Geldspeicher werfen.
Ich finde es auf jeden Fall ein spannendes Projekt und bin gespannt, was dabei herauskommt. Vielleicht bin ich ja demnächst mal einer der Gewinner.

Gehaltrechner online

In Deutschland redet man ja nicht über das Gehalt. Vor allem dann nicht, wenn man deutlich über dem Mindestlohn verdient. :)
Trotzdem ist es doch manchmal ganz sinnvoll zu wissen, wie man seinen Stundenlohn ausrechnet. Hier findet man eine ausführliche Erklärung.

Der normale Mensch (außer die Leute bei großen Firmen wie Autobauer oder Siemens) arbeitet in der Woche 40 Stunden (ohne Überstunden).
Also muss mal der Wochenfaktor pro Monat ermittelt werden: 52 Wochen dividiert durch 12 Monate ergeben 4,333 Wochen pro Monat.
Etwas genauer ist aber dann doch eher 4,35 wegen den Schaltjahren und Co.
Also kommt dann am Ende 174 Stunde pro Durchschnittsmonat raus: 40 Wochenstunden multipliziert mit 4,35 ergeben 174 Stunden pro Monat.

Nun also noch das Monatsbrutto durch 174 und fertig ist der Stundenlohn.

Und wer zu faul ist, kann den sogenannten Mindestlohnrechner verwenden.

Jo, ist doch interessant zu sehen, wieviel eine Zeitstunde vor Steuern und Abgaben wert ist. Umso ernüchternder ist es dann zu sehen, wieviel am Ende davon noch übrig bleibt (also Netto). Da kommt dann nur noch minimal mehr raus als für eine Einsatzstunde bei der Feuerwehr, was immerhin schon 12 Euro sind. Na gut, der Staat und die Sozialversicherungen wollen eben auch bezahlt werden! ;)

Aber eine Erkenntnis bleibt: Nicht Stunden bringen das Geld, sondern ein guter Stundenlohn und den habe ich! :D

Jammern auf hohem Niveau

Manchmal ist der Blick auf die eigenen Finanzen schon deprimierend. Da verdient man ein jährliches Brutto-Gehalt im Wert eines gehobenen Mittelklassewagens, aber davon geht dann an Steuern und Versicherung wieder der Wert eines Kleinwagens weg. Übrig bleibt dann eine relativ große Summe X. Wenn ich dann das Jahr Revue passieren lasse, frage ich mich trotzdem: Wo ist eigentlich all das viele Geld geblieben?
Klar hab ich auch einige kleine oder größere Anschaffungen getätigt: Auto, Rentenversicherungen, Netbook, teilweise Urlaub, viele Konzerte, Eltern, monatliche Spenden, Sprit.

Aber trotzdem: Ich hab kein Geld! So ein Mist.

Doch andersherum geht es mir echt gut. Denn das Gehalt ist auf gutem Niveau und ich kann mir noch den Luxus eines eigenen Autos leisten und für Spenden und Freizeitluxus reicht es dann doch immer noch.
Im Grunde ist mein Jammern also immer noch ein Jammern auf hohem Niveau. Es gibt immer noch genug andere Leute, die auf niedrigerem Lohnniveau arbeiten. Also ist wohl Dankbarkeit angebracht, dass es einem so gut geht und man von seinem Reichtum immer noch ein bisschen abgeben kann.

Banken planen EC-Karten Umprogrammierung

Wie Heise in einem aktuellen Bericht schreibt planen die Banken nun eine automatische Umprogrammierung fehlerhafter EC-Karten. Grund für den Fehler war eine fehlerhafte Verarbeitung der Jahreszahl 2010, somit konnten tausende von Kunden nicht mehr Bargeld am Automaten abheben und eine Zahlung per EC-Karte war auch nicht mehr möglich. Mittlerweile wurden alle Automaten und Zahlungsterminals korrigiert und akzeptieren nun wieder alle EC-Karten.
Doch der Fehler auf dem Chip bleibt weiterhin bestehen, daher planen die Banken eine automatische Korrektur an Bankautomaten. Die Postbank denkt sogar darüber nach eine automatische Korrektur auch an Zahlunsgterminals zu veranlassen. Vermutlich wird das ganze über automatische Firmwareupdates der Automaten und Terminals von einem Zentralrechner ablaufen (meine Mutmaßung).
Weiter wollen die Banken die Kosten fürs Bargeldabheben an fremden Automaten übernehmen.

Nach der Finanzkrise eben ein neuer Year 2010-Bug und ich dachte schon, dass nach dem Year2000 Bug hätte die IT endlich dazugelernt und wäre fürs 21. Jahrhundert gerüstet wäre. Naja… Computer eben.

P.S.: Ich hatte in Pontresina beim Geldabheben übrigens keine Probleme damit. Scheinbar waren also nur deutsche Geräte betroffen. :)

Kriminelle schieben Esel vor sich her

Cyber Kriminelle verstecken sich hinter falschen Eseln
Wie Heise zur Zeit berichtet, werden die Banking Trojaner immer schlauer. Das geht sogar soweit, dass der Trojaner den Kontostand des Opfers ausspät und bei einem negativen Ergebnis einfach kein Geld abruft. Damit wird die Gefahr durch einen negativen Kontostand nach der Transaktion eingedämmt.
Die neueste Generation solcher Trojaner gibt sogar den Strafverfolgern, die sich als Zombie ausgeben, falsche Daten an ihren Rechner zurück. Der Kontrollserver erkennt also automatisch ob der Zombie nun ein echter Zombie ist oder ein falscher Zombie (also ein Rechner der Polizei).
Das macht einem schon ein bisschen Angst, schließlich sind hauptsächlich deutsche Banken betroffen und dann auch noch viele von der Postbank.

Doch die Technik und der Algorhythmus der dahinter steckt ist enorm. Es scheint fast so, als ob die Kriminellen beinahe mehr Fantasie haben als mancher normaler Programmierer. Wobei sicherlich viele Techniken von Spielen und so abgekupfert wurden.
Wir dürfen also gespannt sein, was die Eseltreiber weiter bringen. Wenn mich dann irgendwan mal die Schlümpfe wegen Geldwäsche festnehmen weiß ich immerhin den Grund dafür. :D