WTF Duino – Aus „einfach“ wird kompliziert

Eigentlich ist es nur ein Scherz. Ein Brite hat den Hype um Arduino ein wenig aufs Korn genommen und eine Platine in Form einer Banane entwickelt. Den WTF Duino Technisch ist es ein Klon eines ganz normalen Arduinos. Der Hauptunterschied: Die Form ist eine Banane und sie ist gelb.
Das Schwierige ist: Die GPIO Pins sind nicht gerade angeordnet, sondern immer etwas versetzt zueinander. Damit ist das einfache Anstecken auf ein Breadboard gegessen. Es funktioniert einfach nicht. Um den Schwierigkeitsgrad noch weiter zu erhöhen: Die Beschriftungen sind nicht mit der Funktion identisch. Sprich man muss erstmal herausfinden, welcher Pin zu welcher Beschreibung passt.
Und letztlich gibt es keinen Platinenplan und kein Open-Source. Das Ganze ist Closed Source.

Das Ganze hört sich bescheuert an, ist es eigentlich auch. Aber die Leute im Internet finden das so cool, dass sie eine Kickstarter Kampange fordern. Um das Getrolle endgültig auf die Spitze zu treiben, hat der Münchener CCC gleich mal ein Layout der Banane, einer Kirsche und einer Erdbeere erstellt und auf GitHub gestellt.

Hier noch zwei Video zum WTF Duino.

GPN14 war wieder gut

Vom 19.6. bis zum 22.6. war in Karlsruhe wieder die alljährliche Gulasch Programmier Nacht, diesmal die 14. Ausgabe. Nachdem ich 2012 das erste Mal dort war und mich über die Vorträge gefreut habe, gehe ich da eigentlich jedes Jahr hin.

Ein paar Vorträge kann ich empfehlen. So zum Beispiel den „Und mit der ersten Zeile Code schuf das Entwicklungsteam die Welt“ von tante.
Der Vortrag „Alice und Bob halten noch immer das Maul“ von Herr Urbach ist natürlich auch sehr empfehlenswert.

Was mich ein bisschen überrascht hat, war die Hackerszene in Indien. Also ruhig mal den Vortrag „sva erzaehlt von Indien“ anschauen. Echt erstaunlich, was die Leute da in den Bergen an Infrastruktur hochziehen.

Sonst hab ich erstmal nicht so viele Vorträge gesehen, da ich zum einen arbeiten war, zum anderen auch nicht die ganze Zeit vor Ort war. Es lohnt sich aber allemal dorthin zu gehen. Es gab auch ein schönes CTF Spiel. Mangels Zeit und mangels Laptop konnte ich es aber nicht spielen. Das nächste Mal dann vielleicht.

Ein paar visuelle Eindrücke gibt es natürlich auch. Von Cheatha beispielsweise.

Schöne neue Welt

Heutzutage kann man alles ans Internet anschließen. Nur der berühmte Kühlschrank mit Internetanschluss scheint noch nicht massentauglich zu sein.
Dafür kann man ganz nett seinen Drucker ans Netz anschließen oder auch mal etwas scannen. Und die Datenspeicherung wird auch immer populärer. So populär, dass auch fremde Leute aus dem Internet zugreifen können.

Ich kann mir das Video nicht ganz erklären. Normalerweise hat doch jeder Internetanschluss eine Fritzbox oder einen ähnlich guten Router hängen. Dieser teilt das Internet und das private Netz auf. Normalerweise sollten dann private Geräte nicht direkt aus dem Internet erreichbar sein, außer man gibt explizit den Port frei. Das Ganze nennt sich auch NAT und wurde entwickelt um IPv4 Adressen zu sparen. Scheinbar ist das Routerkonzept in anderen Ländern doch nicht so verbreitet oder mit IPv6 ist tatsächlich jedes Internetfähige Gerät aus dem Internet erreichbar. Wer dazu eine passende Erklärung zum Video findet, kann es hier gerne mal posten.

Die Quelle des Videos gibt es hier.

Danke an Carsten für den Hinweis via Kommentar.

Smartphone Schnüffler beobachtet

In der aktuellen CT 15/12 wurde ein Artikel über Honeypots für gejailbreakte Smartphone abgedruckt. Das liest sich recht beeindruckend…
Ein passendes Video zum Artikel findet man hier.

Was ist Tschunk?

Genau diese Frage hab ich mir schon öfters gestellt. Insbesondere vor, während und nach der Gulasch Programmier Nacht in Karlsruhe Doch wenn man das Getränk einmal gesehen hat, ist die Frage sehr leicht zu beantworten.
Kurzum: Es ist ein Caipirinha, der mit Club-Mate verdünnt ist. Und wo trinkt man so was am ehesten? Natürlich bei Hacker und anderen Nerdveranstaltungen. :)

Es gibt natürlich auch eine extra Seite, die das Getränk sehr ausführlich erklärt: Tschunk.org (was auch die Quelle des Bildes ist)

Joa, schmeckt sicher sehr lecker. Denn ein Caipi schmeckt auch sehr lecker. Tschunk könnte man ja mal auf die Clou-Liste setzen. Das Problem dürfte nur an der Club-Mate liegen, da wir diese in Calw sehr schlecht bekommen.

Rezepte gibt’s natürlich auch bei Entropia. So ganz aus der Region eben.

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