US Behörde entdeckt neue Betrugssoftware bei Audi

Die Amerikaner haben mal wieder eine neue Schummelsoftware bei Audi entdeckt.
So richtig überraschen und schocken tut es mich nicht. Es ist halt ganz normal. Ein großes Auto mit einem großen Motor verursacht unweigerlich mehr Schadstoffe. Trotzdem kann man mit mehr Leistung vielleicht den Verbrauch etwas verringern.

Nächstes Jahr stellen sie vielleicht noch raus, das sogar Porsche, Lamborgini, BMW, Daimler und alle anderen Autohersteller genauso betrügen. Aber so ist das eben mit Verbrennungsmotoren. Man kann sie so langsam eben nicht mehr noch weiter optimieren.

Die Truppe sucht Nerds

Man kann ja von der Bundeswehr halten was man will. Ich hab mich damals dagegen entschieden und bin lieber die Verpflichtung bei der Feuerwehr eingegangen. Gut, zwischenzeitlich wurde die Wehrpflicht generell abgeschafft. Bei der Feuerwehr bin ich trotzdem nach wie vor gerne, weil es doch irgendwie sinnvoll ist.

Nun sucht die Bundeswehr eben neue Computerexperten für ihre Truppe. Sie spricht sogar von Nerds. Aber möchte man wirklich in einem Laden schaffen, wo lauter veraltete Technik zum Einsatz kommt? Die spielen wohl noch mit Windows XP herum (gut, damals anno 2001 war das ganz modern), die Gewehre und Pistolen laufen ja bekanntermaßen auch nicht besonders zuverlässig.

Ganz ehrlich, ich respektiere zwar die Menschen welche zur Bundeswehr gehen und damit unserem Land dienen. Ist ja nicht nur Krieg, sondern manchmal auch Hilfeleistungen beispielsweise nach Hochwassern. Aber in so einem Laden arbeiten würde mir doch schwer fallen. Außer es wird sich so stark ändern, dass schon die Führung aus praxiserfahrenen IT Experten besteht und wirklich innovativ auf moderne Werkzeuge und Rechner setzt. Daran hab ich aber erstmal meine Zweifel.
Außerdem sucht auch die Industrie immer wieder gerne IT Experten und dort werden sie wohl auch besser bezahlt. Mal schauen, wann die ersten Leaks aus der Bundeswehr auftauchen. Die Zahlen der Suizidfälle pro Jahr sprechen ja auch eine Sprache.

Habe wieder einen Presseausweise für die CeBIT 2013

Ihr erinnert euch: 2010 hatte ich das erste Mal versucht einen Presseausweis für die CeBIT zu ergattern. Das hat damals auch recht gut geklappt und so konnte ich erstens kostenlos auf die Messe und zweitens auch noch in die gesperrten Bereich wie den Resellerbereich, wo die interessanten Sachen gezeigt werden.
2011 habe ich das nochmals probiert und hatte dann damals kein Glück dabei. Letztes Jahr war die Motivation und das Interesse an der CeBIT nicht so groß.
Dieses Jahr habe ich mich einfahc nochmals für einen Presseausweis beworben und prompt wieder einen bekommen. Dieses Jahr wird es sich vermutlich auch ein wenig lohnen, da wir im Geschäft bauen werden und ich mir damit mal Gedanken um eine neue Telefonanlage, Fax und vielleicht auch einen neuen Mailserver Gedanken machen könnte.
Außerdem sind die Vorträge dort auch ab und an richtig spannend. Einfach mal live zu sehen, wie jemand eine Windows Büchse aufmacht oder beim Heise Stand die Schlange für einen neuen PGP Key zu sehen.

2011 habe ich den Fehler gemacht mit dem Auto hinzufahren. Das ist eigentlich ganz ok, aber wenn man alleine hinfährt und dann den ganzen Tag auf der Messe herumläuft, wird man richtig müde. Und 1100 km herunterreißen muss ja auch nicht immer sein. Die Bahn bietet dafür ein Ticket für 99 Euro an (Hin und Zurück). Das wird vermutlich meine Wahl sein. So kann ich morgens einfach in Calw einsteigen, gemütlich CeBIT fahren und abends wieder gemütlich in den Zug nach Calw sitzen.

Falls du auch als Blogger auf die CeBIT willst: Klick

Der ganz normale IT-Wahnsinn

Zur Zeit geht auf der Arbeit IT-mäßig alles drunter und drüber. Nicht, dass letzte Woche eines morgens sogar einmal das komplette System still stand, erst nach langwieriger Datenprüfungen wieder lief und danach ziemlich viel Stress angesagt war. Nein, es kommen auch manchmal Fehler zutage, die ich nicht richtig nachvollziehen kann. Beispielsweise macht man ein Update von Office 2003 auf Office 2010 und übernimmt einfach mal einen IMAP Account. Natürlich möchte man nun auch seine gesendeten Mails im Gesendete Objekte Ordner nach dem Senden abgelegt haben. Also stellt man dies in den Kontoeinstellungen ein und sendet zum Test mal eine Mail. Was passiert? Nichts. Die Mail kommt zwar beim Empfänger an, aber wo ist die Kopie abgeblieben? Richtig, sie ist nicht mehr da…
Man ist ja nicht von gestern und löscht einfach mal das Konto, schließt Outlook, startet es wieder und richtet ein neues Konto ein.
Doch egal, was man einstellt und an welcher Schraube man dreht: Es ändert sich nichts an der Tatsache, dass keine Kopie einer versendeten Mail im Gesendeten Ordner abgelegt ist. Schließlich werden andere Clients, wie Thunderbird oder sogar auf einem anderen Rechner ausprobiert. Überall tut es und sogar mit Outlook 2010 auf einem anderen Rechner. *harhar*
Da der Rechner sowieso immer wieder einfriert, trotz neuer Hardware (i5 750 mit ordentlichem RAM und recht schneller Festplatte) wird eben ein neuer Rechner für den User eingerichtet. Sofort mal das IMAP Konto mit Outlook eingerichtet und getestet. Tut alles… ;) Solche Probleme nerven auf Dauer dann doch echt. Aber nun ist es ja gelöst, zumindest im Geschäft. Beim User daheim gibt es wahrscheinlich noch die gleichen Probleme. :)

Schon seit längerer Zeit beschweren sich die Nutzer, dass das Netzwerk manchmal extrem hängt. Man wundert sich schon seit Jahren darüber. Über die Jahre hinweg, hab ich einiges ausprobiert. Hintergrunddienste ausgemistet und zuletzt überall die Windowssearch aus dem Autostart ausgesteckt bzw. beim Server deaktiviert. Weiter dann noch alle Clients auf 100Mbit/s gedrosselt. Da wir dann einen neuen Mailserver bekommen haben, habe ich mal mal spaßeshalber die Geschwindigkeit des Server-RAIDs gemessen. *harhar* Von 130 Mbit/s Spitze mal abgesehen, war während des Tests die Geschwindigkeit meistens zwischen 1,2 Mbit/s und 15 Mbit/s. Und dann wundert sich noch einer, warum die User immer jammern, weil alles einfriert?!? :)
Die Ursache war dann aber recht schnell ausgedoktert. Schon seit jeher wurden aus Backup-Gründen die PST-Dateien von den Usern immer auf dem Netzlaufwerk ausgelagert. Wenn die User nicht immer E-Mails aufbewahren würden, wäre das auch nie ein großes Problem geworden. Nun ist es aber so, dass damals 10 Mitarbeiter mit Outlook gearbeitet haben und heute 20 Mitarbeiter am Schaffen sind und kaum einer seine E-Mails aussortiert. Kann man ja alles irgendwann noch gebrauchen! Mach ich privat ja auch so, da Googlemail ja ewig Speicher hat.
Doch dummerweise hat Microsoft die PST-Dateien nicht für Netzlaufwerke ausgelegt. Denn sobald eine neue Mail kommt, wird diese in die Datei geschrieben. Und sobald eine E-Mail gelöscht wird, bleibt diese aber weiterhin als Leiche in der PST-Datei. Außer man komprimiert die Datei hin und wieder mal. :)
Bei ein paar Clients, die gleichzeitig mit Outlook arbeiten kommen damit viele Lese und Schreibanforderungen auf den Server zu. Gleichzeitig läuft da drauf noch ein WaWi. Kein Wunder also, dass alles langsam ist. Der Server ist ansonsten nicht von schlechten Eltern. 2 XEON Prozessoren mit 2,8 GHz. 4 GB RAM mit ECC. Leider aber noch den langsamen mit 400 MHz oder sogar 333 MHz. Doch an und für sich reicht das noch locker aus, man muss nur mal die Mailgeschichte in den Griff bekommen.

Unsere Lösung ist nun IMAP. Damit ist zwar auch alles auf dem Server, aber jede E-Mail als einzelne Datei und vor allem auf einem anderen Server. Das hat natürlich auch für die iPhone User immense Vorteile. Man kann von unterwegs aus mal eben seine Mails checken oder auch schreiben. :)

So ziemlich parallel habe ich auch mal die ehrenwerte Aufgabe bekommen eine Lösung zur Synchronisation mit der COM-Schnittstelle zu programmieren. Über die COM-Schnittstelle habe ich mich ja schon Anfang des Jahres ausgekotzt und damals das durch fremde Hilfe und externe Programmaufrufe lösen können. Nun musste ich das aber selbst lösen. Durch ein paar Tipps in die richtige Richtung und mal genauerem Lesen der Dokumentation ist es mir dann doch leichter gefallen. Das war fast sogar schon leichter, als die ewige Fehlersuche bei dem Performanceproblem und dem blöden Outlook-Problem. Nebenbei bemerkt mag ich VB.NET nun richtig gerne. Klar sieht C# eleganter aus, doch wenn man mal keine ; schreiben muss, ist das doch auch toll. Performancetechnisch macht das heute ja eh kein Unterschied mehr. Mit den ganzen Sicherheitsroutinen und der großen Rechenleistung geht ja alles flott. Nur bei den COM-Aufrufen muss man sinnvoll programmieren, sonst dauert alles ewig. ;)

Genug gekotzt. Jetzt kommt endlich auch mal ein WLAN in unser Netz (natürlich Fremdnetz), damit unsere Besucher auch noch arbeiten können. Manche Kollegen freuen sich darüber auch. Denn WLAN ist doch um einiges schneller als das Handy-Internet.
Nebenbei habe ich endlich auch wieder Zeit gefunden um meine persönlichen Dokumentationen für die Aufgaben, die wiederkehren (Rechner installieren, Netzwerkkonfig, Excelformeln) zu pflegen. Irgendwie war das Ganze also auch sinnvoll. :) Meistens macht man sich ja nicht die Mühe die Doku zu pflegen und in ein paar Wochen, Monaten oder gar Jahren kommt dann große Erwachen und die ewige Sucherei: Wie ging das nochmal?