Freakstock 2014 – Neuland

Dieses Jahr war der Urlaub für den Sommer leicht verplant. Zuerst wollte ich mit einem guten Freund in den Kosovo. Da es aber nicht feststand ob er Urlaub bekommt hab ich meinen Urlaub aufgeschoben, weshalb ich dann nur eine Woche in den Sommerferien bekommen habe. Die hab ich dann letzte Woche genutzt um mit 6 anderen Leuten einen Überfall auf ein Zeltlager zu machen. Naja, anfangs war es etwas schwierig. Die 2 Fahnenklauer sind einfach nicht an die Fahne gekommen. Also hab ich mich dann irgendwann zu den Zelten aufgemacht, wurde dann relativ schnell entdeckt. Die Fahne hab ich dann trotzdem recht schnell runterbekommen. Es war aber etwas schwierig mit 10 – 15 Kindern an den Ärmen und Beinen die Knoten aufzumachen. Ein Messer hatte ich nicht dabei und es wäre vielleicht auch schnell weg gewesen. Aber was soll ich sagen: Letztendlich hab ich die Knoten aufbekommen und irgendwann bin ich wieder hin und her gelaufen und konnte mich befreien. Zum Schluss kam dann noch ein Kumpane angerannt und hat sich die Fahne geschnappt. Als ich es gesehen habe, hab ich noch schnell die paar Kinder losgerissen und gut war es. ;)
Dann gab es erstmal ein Fesselungsversuche, Wassereimer und leichte Gewalt auf die Schultern. Letztendlich hat es aber dann doch Spaß gemacht und die Kinder mussten 6 Hinweise suchen. Es war nicht ganz einfach und unser Versteck war am Ende auch noch woanders, aber sie haben es geschafft.

Hinterher haben dann manche Mitarbeiter gemeint, dass sie mir helfen mussten. Konnte ich nicht nachvollziehen. Sie haben einfach zugesehen und auch mal einen Eimer Wasser geworfen und sogar meine tolle unheimliche Maske geklaut (die Schweine!). Aber wenigstens haben sie nicht so groß mit eingegriffen, sonst wäre die Chance sicherlich kleiner gewesen!

Donnerstagnachmittag hab ich mich dann auf den Weg nach Borgentreich gemacht um nach 7 Jahren endlich mal wieder am Freakstock teilnehmen zu können. Es war sehr spannend auf dem neuen Gelände umherzuwandern und irgendwann mal das Zelt aufzuspannen. Abends gab es dann erstmal das Kino. Leider wurde dazu ein sehr komischer DVD Player und Beamer verwendet. Der Beamer hat irgendwann funktioniert, aber der Ton kam nicht zustande. Der DVD Player war immer auf 6 Kanal eingestellt und physisch waren aber nur 2 Kanäle vorhanden. Als dann der Film nicht funktioniert hat sind alle gegangen. Ich bin dann nach einer Weile wieder zurück gekommen und mal zur Technik hingegangen. Mir fiel dann auch keine spontane Idee ein, aber letztendlich haben sie irgendwann einfach mal den Ton auf einen anderen Kanal gesteckt und es hat funktioniert. ;)
Am Freitag gab es dann verschiedene Workshops. Ein erster Workshop zum Thema „Ein Prophet wie alle anderen – Jesus in Bibel und Koran“ war erstmal total überfüllt, so dass wir ins Freie gegangen sind. Es war sehr interessant, auch wenn ich manches schon mal gehört habe.
Neuland-FeldDanach sollte „Apokalypse Klima“ stattfinden. Aber die Apokalypse ist ausgefallen, weshalb ich dann auf die „Tour zum Neuland“ mitgegangen bin. Es war sehr spannend mal das Neuland zu entdecken. Mitten durch abgeerntete Maisfelder und Kornfelder zu laufen hab ich auch eher selten gemacht. Aber es war doch mal spannend sowas zu machen, vor allem ganz langsam. Für mich war das ja relativ leicht mit geschlossenen Schuhen und langer Hose. Aber für jemanden mit kurzer Hose und Sandalen kann das durchaus eine Herausforderung sein mit möglichst wenigen Stichen durch das Feld zu laufen. Anfangs sieht man keine Wege, aber je mehr man losläuft desto mehr öffnet sich ein Pfad und so ist es im Glauben mit Gott und Jesus doch auch oft. Da ist ein großes Hindernis und ich bin wie gelähmt vor Angst. Aber irgendwann muss man ja mal loslaufen und plötzlich merkt man wie Gott mit einem mitläuft und einen Pfad aufzeigt. Daher fand ich diese „Reise“ doch wieder ganz neu inspierirend.
Mittags bin ich dann erstmal in die Stadt ein paar Dinge einkaufen und mal woanders hinzukommen. Es war nämlich sehr auffällig, dass scheinbar jeder mit einer großen Packung Dosenbier herumlief. Gehört halt auch zum Freakstock mit dazu – ist ja ein Festival. Als ich wieder kam, war die Feuerwehr am Parkplatz und ich hab mich erstmal gewundert was los ist. Am nächsten Tag hab ich dann erfahren, dass ein Camping Gaskocher in der Sonne lag und daher verpufft ist. Es gab wohl 3 Verletzte, aber da schon alle Rettungskräfte von den Maltesern, Feuerwehr vor Ort waren konnte schnell geholfen werden. Aber es musste auch ein Rettungshubschrauber herfliegen und die Verletzten abtransportieren. Das war aber bisher der einzigste Zwischenfall und es lief doch ganz super ab. Da ham se gute Arbeit geleistet.

Nachmittags gab es dann eine Freakstock Gala. Das Freakstock gab es dieses Jahr nämlich zum 20. Mal. Also wurde ein Rückblick gezeigt und einige alte Lieder passend zum jeweiligen Zeitraum gespielt. Ich fand es sehr geil, weil ich die Anfangszeiten nicht kannte, aber sehr wohl das letzte „fette“ Jahr (2006) und das erste „Reboot“ Jahr (2007) miterlebt habe. Auch der Regen in Gotha war mich noch etwas präsent. Aber letztendlich war es doch immer sehr schön dort. Wenn ich heute dann die Menge anschaue hat sich nicht viel verändert. Das Konzept ist das Gleiche, die Leute sind älter geworden und junge Leute dazugekommen. Sehr schön, dass so viele mitmachen und das Ganze mittragen.
Abends war dann Kino mit „Stop the Pounding Heart“. Natürlich auf Englisch angesagt. Anfangs etwas verstörend, aber letztendlich doch ganz interessant. Wobei der englische Untertitel zum Gesprochenen manchmal nicht passte.

Am nächsten Tag hab ich mir dann noch als Workshop „Die Kunst des Lebens“ angehört. Jo, es war ein sehr schwieriger Vortrag, aber irgendwie auch nützlich. Danach wurde dann tatsächlich ein Vortrag über „Was hat ein Himbeerkuchen mit meinen Daten im Internet zu tun?“. Da war ich anfangs doch etwas enttäuscht keine Himbeerkuchen Rezepte zu bekommen! Aber es ging um den Raspberry Pi und Seafile. Ich finde der Langhaarschneider hat es sehr gut vorgetragen und auch für Nicht-Nerds hoffentlich verständlich rübergebracht. Ein paar Linux Befehle sind natürlich drin gewesen, aber die Demo war dann doch hoffentlich verständlich. Es funktioniert wie Dropbox nur dass alles bei dir gespeichert ist.

Nach diesem Vortrag musste ich leider auch schon wieder heim, da ich Sonntags noch die Technik in der Gemeinde machen musste. Da ist es auch interessant. Einmal klick ich die Liedfolien relativ normal durch. Dann kommt die Beschwerde, dass es zu langsam ist. Beim nächsten Mal mach ich es so, dass während der letzten Zeile auf die nächste Folie gesprungen wird und es ist dann plötzlich zu schnell. Entweder bin ich ein Troll oder die anderen sind einfach zu langsam!

Viel Action, viel Spaß, viel Leben!

Unglaublich, wie viel Zeit seit dem letzten Eintrag wieder vergangen ist. Am 10. Juni habe ich mein Abiturzeugnis entgegengenommen, war überglücklich, als ich Mitte Juli die Zusage für einen Ferienjob erhielt, arbeitete seitdem bis diesen Freitag im Lager, wo ich Pakete und ab und an auch mal eine Palette packen und neue Ware einlagern musste, zwischenzeitlich aber auch zu erledigende Aufgaben wie die Verschrottungsliste abzuarbeiten, ein neues Regal für das Archiv aufzubauen oder die Ablage zu sortieren und einzuordnen gemeistert habe.

Außerdem war ich auch wieder auf dem Kidscamp in Enzklösterle dabei, auf dem ich mit einem meiner besten Freunde die Jungs in unserem Zelt betreut habe. Das war auch wieder eine echt tolle Zeit, die mir viel gebracht hat: Action pur; Jesu Nähe zu erleben; mit wirklich engagierten und kompetenten MitarbeiterInnen vorzubereiten, zu planen, zu beten, zu lachen, Quatsch zu machen, das Programm für die Kids zu meistern und zu reden; richtig viel Zeit mit aufgedrehten, fantasievollen, witzigen, quatschenden, aber auch zuhörenden Kids zu verbringen und ihnen von Jesus weiterzuerzählen; Zeit zum Genießen zu finden; und, und, und… !

Da ich mit dem Ferien-Vollzeitjob zu etwas Geld gekommen bin, hab ich mich auch mit einigen Anschaffungen belohnt: ein neues Handy musste her – ein Smartphone: das Windows Phone “Omnia 7” von Samsung, mit dem ich total zufrieden bin.

Außerdem auch einen Laptop, damit ich Powerpoint-Präsis auch unterwegs endlich mit meinem eigenen Laptop vorführen kann und mir nicht jedes Mal den Stress machen muss, mir von irgendwoher einen zu organisieren. Das ist natürlich nur einer vieler Gründe (z.B. ist der so gut ausgestattet, dass es auch kein Problem ist, den auf LAN-Partys einzusetzen Zwinkerndes Smiley).

An nützlichen Büchern hab ich mir nun auch eine Heim-Bibliotheks-Erweiterung angeschafft:

  • eine drei-bändige Klavierschule, weil ich es satt bin, immer auf die Begleitautomatik vom Keyboard angewiesen zu sein! Ich will irgendwann auch mal Klavier spielen können, d.h. meine linke Hand sinnvoll und flink für den Musikgenuss auf der Keyboard-Tastatur rauf und runter spielen lassen! Aber dafür brauch ich noch viel Zeit und Ausdauer.
  • fünf Back- und Kochbücher von Dr. Oetker: die sind einfach erklärt und super strukturiert. Ich habe mir Kochen, Backen, Kuchen, Ofengerichte und Sparrezepte von A-Z gekauft. Diese Rezeptsammlung genügt meiner Meinung nach, um in der Küche ordentlich was auf den Tisch zaubern zu können.

Mein Vertrag im Lager ist am Freitag ausgelaufen, aber anderweitig (in der Fertigung) verlängert worden. Da ich ja weiterhin auf der Warteliste für die Einstellung im März 2012 in den mittleren Polizeivollzugsdienst geführt werde, möchte ich die Zeit so sinnvoll wie möglich nutzen. Und was eignet sich da nicht mehr, als zu arbeiten und Geld zuverdienen? Klar möchte ich auch noch etwas Freizeit, aber da genügt mir der Urlaub, den ich bekomme. Ich bin grad noch am Überlegen, ob ich über Silvester dieses Jahr zum ersten Mal als Mitarbeiter auf der Junge-Männer-Freizeit – der JuMäFez vom CVJM Walddorf-Häslach mitmache. Das wäre bestimmt auch eine gute Erfahrung, weil ich da nicht Kinder, sondern Jugendliche “betreue” und die Freizeit auch immer actiongeladen ist. Ich war drei mal als Teilnehmer dabei, da kann es nicht schaden, als Mitarbeiter weiter dran teilzunehmen.

Zwischenzeitlich war eine coole Kanufahrt in Besigheim mit dem Jugendkreis auch wieder abenteuerlich und richtig spaßig, besonders weil sich zum Ende hin zwei Kanuteams bekämpft haben und dann gekentert sind. Wie gut, dass die Rucksäcke in einem wasserdichten Kanu-Rucksack verstaut waren! Smiley Die Kanufahrt haben wir dann noch mit einem leckeren Eis in der Altstadt und wieder daheim den Tag beim gemütlichen Grillen und quatschen ausklingen lassen.

Jetzt bewerbe ich mich noch alternativ zur Polizei im Health Care Management. Es ist schließlich leider nicht garantiert worden, dass ich bei der Polizei eingestellt werde.

Mal schauen, wie Gott mir den Weg weiterhin bahnt. Ich will von ihm abhängig und ihm vetrauend leben. So lege ich ihm auch die Entscheidungen, die meine Zukunft betreffen, offen, damit er mich auf meinem Weg leiten kann. Das wird jetzt nochmal spannend!

+++Zeltlaaager!+++Kidscamp-Time!+++

Juuu…huuu!

Es ist doch tatsächlich wieder soweit: gleich gehts zum Aufbau des ersten Zeltes, morgen und übermorgen an die Restlichen und auch ans Herrichten der Lagerstation (Mitarbeiter-Zelt), um das viele vorbereitete Material unterzubringen.

Impressionen vom letzten Jahr:

-> es war ein schwererziehbares Kind dabei, das gleich am ersten Tag vom Spielezelt ein Riesen-Mikado ausgeliehen hat und die Kinder und Mitarbeiter verprügelt hat -> dieser Junge hat mich schon an den Rand meiner Geduldsgrenze gebracht, weil er mir immer wieder Geschichten erzählt hat, die auf Traumaerlebnisse hin gedeutet haben. Ich hab ihm diese Stories erstmal geglaubt, da ich mir so einen Reim auf sein Verhalten machen konnte. Nachdem ich das aber einem Mitarbeiter erzählt hab (der gleichzeitig sein Lehrer war – er ist Sonderpädagoge), hat er mich darauf hingewiesen, das das alles nur erfundene Stories sind und er dadurch Aufmerksamkeit auf sich ziehen will.

-> Alle Kids und Mitarbeiter hatten wirklich viel Spaß bei verschiedenen Events wie dem bunten Abend, an dem die Kids Beiträge liefern durften (Sketche, Nachahmungen der Mitarbeiter, Witze, …), dem Lombaliedleabend, den Geländespielen und dem Stationenlauf, dem Schwimmbadausflug, einem Tagesausflug, und, und, und…

-> Ein Tag, an dem es wie aus Eimern geschüttet hat -> Mitarbeiter beim Gräben um die Zelte schaufeln in Aktion!

-> Mitarbeiterbesprechungen mit Süßis, nachdem die Kids in den Zelten sind und (hoffentlich) nach einer vom Zeltmitarbeiter erzählten Gutenachtgeschichte einschlafen

-> Überfall: ich bin mit einer Kuhglocke in mein Zelt und hab so laut wie ich konnte gebrüllt -> Ergebnis: die Kinder schliefen bombenfest. Auch nach dem aus dem Schlafsack-ziehen war keine Reaktion zu beobachten. Merkwürdig!?

-> Kids, die sich für Jesus entschieden haben

Einfach genial!

Und dieses Jahr soll`s genauso werden.

Im Radio kam gestern, dass der diesjährige Sommer vom 03. bis zum 06. August stattfindet. Mir wären zwei, drei Tage mehr doch schon recht wichtig… ;-)

Also: Auf ein Neues!

Entdecker Camp 2010 in Enzklösterle

Nach langer Planung war nun bis gestern morgen das Kidscamp wieder zu Ende. Dank vielen Helfern ging der Abbau auch richtig schnell über die Bühne.
Doch fangen wir am besten von vorne an. Am Donnerstag den 29. Juli habe ich mich mit Robert auf den Weg nach Enzklösterle gemacht um den Weg für den Survivalworkshop abzulaufen. Da es ohne Regen ja viel zu langweilig gewesen wäre, hat es auch noch richtig toll angefangen zu regnen.
Als wir wieder am Auto waren wurde es dann noch schlimmer, doch bis zum Aufbau des großen Zeltes wurde es dann wieder besser und der Aufbau verlief dann relativ trocken. Dafür war die Heimfahrt dann wieder recht nass… :)
Am nächsten Tag ging es dann weiter mit Auf und Abladen der Holzröste und dem ganzen Zeugs, was man eben für ein modernes Zeltlager so braucht. Strom, Lampen, Regale, Kisten, Werkzeug und verschiedener anderer Kleinkruschd. :D
Dann kam der erste Samstag und die Kinder durften eine Aufnahmeprüfung machen und beweisen, dass sie tauglich fürs Entdeckerlager sind. Abgeschlossen wurde das Ganze dann mit einer Nachtwanderung und manchem Geschrei. Der nächste Tag begann dann wie jeden Tag: Mit einer Dusche, MA-Andacht und einem warmen Kaffee. Dann ging es auf zu den Kindern um sie mit der Bibel wachzurütteln. Die stille Zeit eben. Danach ging es ab zur Morgenrunde, welche dann meistens mit: „Jetzt ist aber Schluss für heut, Frühstück wartet liebe Leut“ beendet wurde.
Nach dem Frühstück und der Bibelarbeit ging es für Robert und mich und 10 mutigen Kindern in den Wald auf den Survivalpfad. Dort haben wir wagemutig einen reisenden Fluss (das Süßbächle) überwunden. Dazu wurde das eine Ende an einer ausgewachsenen Wurzeln mittels eines Mastwurfes (der Knoten, der immer hält!) befestigt und das andere um den Baum am anderen Ufer gewickelt. Um die Heidelbeeren pflücken zu können und den Schweiß zu spüren, ging es dann querfeldein aufwärts. :) Oben angekommen, wurde die Planung dann nochmals etwas umgeschmissen und der Weg spontan abgeändert. Ich hatte keinen Plan und konnte der Karte nicht ganz folgen, aber Robert war sich ziemlich sicher und so war dann letzendlich doch alles klar. :)
Einige Zeit später sind wir dann auch an der Feuerstelle angekommen und ich habe versucht Feuer zu machen. Naja, eigentlich kein Problem. Aber an diesem Tag hat es an dieser Feuerstelle einfach nicht geklappt. Irgendwann meinte einer, dass in der Hütte auch nochmals eine Feuerstelle sei. Also habe ich es dort mal probiert und dort hat es dann letztendlich auch geklappt. Ein paar Mädels haben dann die Glut angepustet und somit das Holz entfacht. Dort gab es etwas Stockbrot, Wienerle und Kartoffeln. Aus Zeitgründen bin ich am Schluss noch alleine dort geblieben und habe die Heidelbeermarmelade aufgekocht, welche die Kinder vorher zermantscht haben.
Später im Lager gab es dann wieder Stockbrot und ein Stationenlauf. Der Stationenlauf hat mich dann doch etwas angekotzt und ich wäre froh gewesen, wenn das Lager schon zu Ende gewesen wäre. Das haben an diesem Abend wohl auch einige zu spüren bekommen. Na gut, das waren eben die Nachwirkung von zu viel Arbeit und leichten Urlaubsreif-Erscheinungen.
Die nächsten Tage waren dann recht entspannt. Sonntags sind wir in die Experimenta nach Freudenstadt. Das war teilweise recht interessant und spannend, ich hoffe auch für die Kinder. :) Dienstags hat es dann so toll geregnet, dass kurzerhand mal das Große Geländespiel durchs kleine Geländespiel ersetzt wurde. Das war natürlich auch etwas überraschend, doch da wir sowieso alles recht spontan gemacht haben, ging es ganz gut. Den Wald ablaufen, Spuren legen und die Stationen vorbereiten bzw. ein paar Stationen einfach streichen. Schlußendlich habe ich dann auch noch eine „Station“ übernommen: Gehe über den Baumstamm und zwar oben drüber und nicht unten durch. Das war auch mal eine tolle Zeit um sich mal Gedanken über die Wolken zu machen und so wieder einen klaren Kopf zu bekommen. ^^
Die nächsten Tage waren auch recht lustig. Schwimmen (also Duschen für die meisten Jungs!) und auch mal ein Lombaliedle Abend (Eisgekühlter Bomalunder, Bolle) und zu meiner Überraschung kam dann auch noch ein Überfall. Wir hatten da noch Nachtwache. Aber weil es geregnet hatte, sind wir unterm Haus gesessen und haben noch Karten gespielt. Mir wurde dann zu guter Letzt auch noch Skat erklärt und während der zweiten Runde hatte ich es dann einigermaßen raus. Plötzlich hieß es: Hey die Fahne ist weg!
Dann war geschwind Hi-Life und die Überfäller wurden im Matsch gefangen genommen worden. Naja, so macht man eben seine Nachtwache: Die Wache spielt Karten und die Überfäller klauen einfach so die Fahne und keine Sau merkt was. Das war einfach nur klasse!
Die anderen Tage vergingen dann relativ gelassen. Freitag war wieder besser Wetter und auch beim Spülen hatte man einiges zum Lachen, zum Feiern und zum Tanzen („Everybody dance now!“). Der bunte Abend war auch ganz toll, mit ein paar Parodien auf die Mitarbeiter…

Zu guter Letzt einfach noch ein Lied:

Dieses Kidscamp wird wohl wirklich mal mein letztes gewesen sein. Wollen wir hoffen, dass ich nächstes Jahr endlich mal 3 Wochen Urlaub bekomme und somit mit Agron nach Kosovo fahren kann. Seine Heimat und die Kultur kennenlernen.
Denn es macht zwar Spaß, aber es ist auch enorm viel Vorbereitung und wenn sonst noch einiges geboten ist (Schule, Arbeit, Feuerwehr!) dann muss man doch auch mal Abstriche ziehen. Sonst überträgt sich das auf die Kinder und das ist doof.

Danke an die vielen guten Mitarbeiter, Überfäller, die Küche und die Helfer. Es war einfach eine tolle Zeit!

Projekt Abnehmen – Woche 28

Nachdem am Samstag das Zeltlager beginnt und ich somit am Sonntag keinen neuen „Bericht“ schreiben kann, wird das Ganze eben vorgezogen. Heute waren es also dann mal 108KG, wie ich vorher gewogen habe. Das ist mal wieder ein gewaltiger Schritt nach unten und ich bin gespannt, wie es nach dem Zeltlager aussehen wird. :)
Essenstechnisch schreibe ich momentan nichts mehr dazu: Ich habe einfach alles und nichts gegessen und nicht so drauf geachtet. ;)
Da aber immer mal wieder leichter Stress dazu kam, hat sich das ja immer gut ausgeglichen.

Ich bin somit also auch wieder für eine ganze Weile weg. Wahrscheinlich gibt es am 9. August wieder einen kleinen Bericht über das Zeltlager. Das wird vorerst wohl auch wieder mein letztes werden, da ich nächstes Jahr endlich mal in den Kosovo möchte. Schließlich bietet sich diese Chance durch einen Freund auch nicht immer.
Also bleibt sauber und gesund und betet für gutes Wetter und Geduld und Liebe für die Kinder… Danke. :)

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