Borrachos spielen am 15. November 2014 in Welzheim

Gerade schau ich mal wieder in mein Maileingang und sehe einen Newsletter von den Borrachos. Die Herren Punkrockmusiker spielen am 15. November in Welzheim. Das ist richtig nett, da es von Calw nur knapp 90km entfernt ist. Also richtig nah, zu ansonsten Darmstadt, Heidelberg.

Letztes Jahr hab ich sie einmal in Darmstadt gesehen. Aus meiner Sicht, waren sie die beste Band des Abends. Aber mit ein paar Bier mehr hätte es vielleicht noch mehr Spaß gemacht. Aber wer noch fahren muss, sollte eher nicht so viel trinken!

Also zieht euren Arsch zusammen und kommt alle nach Welzheim und rockt gemeinsam die Borrachos.

Noch ein aktuelles Video mit ein paar Eindrücken und nem guten Song:

St. Zion – Deutschmetal aus Stuttgart

Gestern war ja wieder das halbjährliche Pogoprogramm für mich auf dem Plan. Deshalb ging es mit ein paar Freunden nach Stuttgart zum „Music without Limits“. Die Veranstaltung hieß die letzten Jahre immer Rock without Limits und war zuletzt in Balingen. Da hat mir die Location auch ein bisschen besser gefallen. :)

Auf jeden Fall habe ich dann gestern im Unplugged Bereich die Truppe „St. Zion“ (ausgesprochen: sanktzion) gesehen. Unplugged klingt die Band genauso gut wie auf der CD. Man versteht den Text ganz gut und der Sound ist auch schön rockig. ;) Ein großer Unterschied zum Metal hört man auch nicht so groß heraus. Der Gesang ist immer clean.

Aber hört selbst:

Und hier die wichtigsten Kanäle der Band:
Youtube
MySpace –> ja wird immer noch verwendet.
Facebook

Das ist auf jeden Fall eine Band, die man hören sollte. Besonders, da es nicht so viele deutschsprachige Metalbands gibt!

Hacke Peters, Fuck-A-Bunten und Borrachos in Darmstadt

Nachdem ich trotz Vorschwärmens von gutem Punkrock mit deutschen Texten (die man sogar sehr gut verstehen kann, zumindest im Falle von Borrachos) keine Begleitung zum Konzert gefunden habe, bin ich eben alleine hingefahren und hab mir das Spektakel in der Oetinger Villa angeschaut.
Am Eingang wurde ich erstmal getrollt.

„Ist hier das Konzert?“
„Kommt drauf an. U2 spielen hier nicht. Und Justin Bieber hat auch abgesagt!“
„Na die Borrachos“
„Jo, da biste richtig“

Am Einlass gab es dann auch eine Bemerkung „Und SOWAS NENNT SICH PUNK!“ als ich die 7 Euro mit nem 50ziger bezahlt habe. Ja, hatte es leider nicht kleiner. Als ich drinnen ankam war es so ca. 20:15 Uhr. Die erste Band hat aber leider erst so gegen 21:15 Uhr mit Spielen angefangen. Gespielt haben am Anfang „Hacke Peters„. Sie haben meistens nur Lärm gemacht und leider war Drummer nicht dabei, weshalb der Sänger beim Schlagzeug einspringen musste. Doch dafür haben sie netten hessischen Dialekt gesprochen. Im Großen und Ganzen war es eine lustige Angelegenheit. :)

Etwas rockiger wurde es dann mit den „Fuck-A-Bunten„. Diese Band war ein bisschen ete pete was ihren Sound anging. „Hey mach mal noch mehr auf den Monitor. Ich hör nichts.“ Sogar nach dem zweiten Lied noch. Ansonsten waren sie so naja. Man muss es eben mögen. Ich mag es eher nicht. Das ging dann auch ne Stunde lang und gegen 23:20 war dann der Spuk vorbei.

Dann wurde die Bühne umgebaut für die „Borrachos„. Die Band wegen der ich überhaupt den weiten Weg auf mich genommen habe. Die Anfahrt hat immerhin 2,5 Borrachos Alben gedauert. :) Der Auftritt war dann einfach genial. Nach relativ kurzem Soundcheck haben sie dann einfach angefangen zu spielen und einen Eimer mit Songtiteln durch die Masse kreisen lassen. Daraus wurde dann immer das nächste Lied gezogen. So gab es einen bunten Mix aus den letzten 3 Alben. Inklusive manchen Liedern, die besser im besoffenem Zustand gesungen werden „Pornostar“ und Fotzbock äh „Botzfook“. Aber sie haben auch alte Lieder wie „Dieses Lied“ gespielt.
Diese Band war für mich einfach die Beste. Leider war schon nach einer Stunde (gegen 0:30 Uhr) dann ihr Auftritt zu Ende. :(

Wer die Songs von den Borrachos noch nicht kennt. Ladet sie alle kostenlos von ihrer Homepage herunter.

Eine richtige Pogozone gab es nicht. Die hatten alle ihr Bier in der Hand. Dafür war die Stimmung sehr cool. Es hätten noch ein paar mehr Leute hineingepasst. :)
Nach den Borrachos wären wohl noch „Wilde Zeiten“ gekommen. Die hab ich mir dann aber gespart. Es war schon spät und ich wollte eh nur die Borrachos sehen. Der Heimweg nach Calw stand ja noch auf dem Programm. Um 3Uhr war ich dann endlich daheim.

Borrachos am 4.10.2013 in Darmstadt

Vor zwei Tagen haben die Borrachos ihr Album „Bomben für den Frieden“ veröffentlicht, wie ich schon geschrieben habe. Ich hab’s die letzten Tage sehr intensiv durchgehört und bin immer noch begeistert. Aus diesem Grund muss ich die Band unbedingt mal live sehen. Da sich aktuell kein Ort in der Nähe befindet, bleibt nur Darmstadt übrig.
Das ist jetzt nicht sooo weit und außerdem war da letztes Wochenende schon die MRMCD, weshalb sich eine Fahrt nach Darmstadt immer lohnt.

Falls noch jemand mit will, damit die Fahrt hin und zurück nicht ganz sooo langatmig wird, kann sich ja mal bei mir melden. Ansonsten fahr ich eben alleine. Ein Konzert zu GUTER Musik tut einfach wieder Not. ;) Das letzte Konzert ist schon wieder ein halbes Jahr her.

Mehr Infos zur Oettinger Villa und zum Konzert hier.

As I Live Dying waren am 14. November 2012 im Gasometer in Wien

Letzte Woche war ich für eine kurze Zeit (Mittwochabend bis Sonntagmorgen) in Wien. Ein Grund war unter anderem die Band „As I Lay Dying“ mal wieder live zu sehen und dabei den Kopf frei zu bekommen, der andere ein Besuch einer Freundin, die gerade in Wien ein Praktikum macht. (Ein paar Eindrücke gibt’s hier und hier.) Das Konzert war eine sehr bunte Mischung aus Haare schütteln (Headbangen) und Leute anrempeln (in Form von Wall of Deaths), öfters mal im Kreis laufen (Circle Pits) oder ganz einfach zu sehr alten Liedern abgehen. Was mich als etwas älteren Menschen gefreut hat: Sie haben auch alte Lieder wie „94 Hours“ oder „Forever“ gespielt und mich damit zum „Ausrasten“ (ganz unkontrolliertes Hin und Her Hüpfen und Pogo ) gebracht.

94 Hours
http://www.youtube.com/watch?v=OYNK1vZ3OR0

Forever

Die genaue Setlist laut Setlist.fm an diesem Abend war:

Condemned
94 Hours
Anodyne Sea
The Darkest Nights
Paralyzed
Cauterize
Nothing Left
Confined
Forever
Through Struggle
A Greater Foundation
Within Destruction
The Sound of Truth

In dem Sinne war das Konzert einfach nur sehr geilomatico. Als Vorgruppen haben „Upon A Burning Body“ (alle Bandmitglieder trugen einen Anzug!) und „Caliban“ (eine deutsche Gruppe, die auch „Sonne“ gecovert haben) für Stimmung gesorgt, wobei ich mich dort eher mal zurückgehalten habe. Zum einen kannte ich nicht alle Lieder, zum anderen war der leere Bierbecher im Weg (naja irgendwann ist er doch durch die Luft geflogen! ). Aber ab Caliban hab ich mich doch mal nach vorne ins Getümmel getraut.

Das Gasometer ist auch recht gut ausgebaut und eine schöne Location für Metal oder Rockkonzerte. Und ich musste feststellen, dass man auch ruhig mal mit einem „Sie nannten in Mücke“ T-Shirt zu einem Metalkonzert gehen kann. Zuerst wird man vielleicht komisch angeschaut. Nach einer Runde im Moshpitbereich gibt es dann aber keine komischen Blicke mehr. Später habe ich mir trotzdem noch ein Tourshirt von As I Lay Dying geholt. Man will ja schließlich auch eine kleine Erinnerung haben.
Und diesmal war ich sogar ganz alleine auf dem Konzert. Meine Gastgeberin aus Wien wollte nicht mit, da sie doch eher zartbesaiteter ist (aber immerhin hört sie normalen Rock bis Hardrock ).

Das Wiener (Ottakringer) Bier ist auch lecker und kann ich weiterempfehlen. Die Hauptband „Trivium“ habe ich mir nach AILD noch ein bisschen angehört, bin aber dann doch gegangen. Die waren irgendwie langweilig und ich war etwas fertig von AILD. Dafür war der letzte Song während des Aufbaus für Trivium mit „Hallowed Be Thy Name“ von der Iron Maiden auch sehr episch. Das hat Trivium doch sehr gut angekündigt und zeugt auch etwas von Geschmack.

Als nächstes wäre vielleicht mal ein Trip nach England interessant um Iron Maiden live zu erleben, bevor sie doch noch in Rente gehen.

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