Arch Linux ETPS/2 Elantech Touchpad

Wie ich ja schon mal geschrieben habe besitze ich seit ein paar Wochen einen Laptop von Acer. Der hat leider ein paar kleine Probleme im Zusammenspiel mit Arch Linux. Doch da Arch Linux eh ein Frickelsystem ist darf ich mich nicht beschweren. Aber nun hab ich immerhin den Trick gefunden das Touchpad zu aktivieren.

Zuerst hab ich den synatics Treiber für X-Server nachinstalliert.

pacman -S xf86-input-synaptics 

Das hat aber nicht dazu geführt, dass das interne Touchpad auch funktioniert. Stattdessen hat es noch ein bisschen Recherche gebraucht.
Im xfce Window Manager unter Einstellungen – Maus und Touchpad werden ja die Geräte angezeigt und mein Touchpad lautet auf den Namen: „ETPS/2 Elantech Touchpad“

Also mit duckduckgo gesucht und folgende Pastebin Seite gefunden und im angegebenen Verzeichnis die Datei erstellt: „/ect/X11/xorg.conf.d/52-elantech-touchpad.conf“ Vielleicht hätte auch /usr/share/ gereicht, aber ich war eh schon im /etc/X11/ Ordner, da hab ich einfach dort die Datei erstellt.

Folgender Inhalt (falls das Internet die verlinkte Seite vergisst!)

    Section "InputClass"
            Identifier "ETPS/2 Elantech Touchpad"
            MatchProduct "ETPS/2 Elantech Touchpad"
            MatchDevicePath "/dev/input/event*"
            Driver "synaptics"
            Option "TapButton1" "1"
            Option "TapButton2" "3"
            Option "TapButton3" "2"
            Option "VertTwoFingerScroll" "1"
            Option "HorizTwoFingerScroll" "1"
            Option "CoastingSpeed" "10"
            Option "EdgeMotionMinZ" "30"
            Option "EdgeMotionMaxZ" "40"
            Option "EdgeMotionMinSpeed" "100"
            Option "EdgeMotionMaxSpeed" "400"
            Option "FingerLow" "9"
            Option "FingerHigh" "12"
            Option "EmulateMidButtonTime" "0"
            Option "ClickPad" "True"
            Option "SoftButtonAreas" "50% 0 82% 0 0 0 0 0"
    EndSection

Nach einem Neustart von Linux funktioniert nun auch endlich das Touchpad. Andere Distributionen hätten es sicherlich eleganter gelöst, aber ich will ja auch was lernen oder zumindest verstehen, was mein System macht.

Nun fehlt nur noch das WLAN. Zumindest mit wifi-menu und der Fritzbox komm ich da nicht weiter. Ist auch ein komischer WLAN Device Name: „wlp13s0“

Falls jemand weiter weiß gerne hier kommentieren. Aber nun mach ich auch wieder Schluss mich auskurieren.

Arch Linux ist krepelig

Nachdem ich mir endlich mal einen Laptop gegönnt habe (den hier) wollte ich auch mal Arch Linux ausprobieren. Ich dachte mir schon, dass es kein Spaziergang wird. Besonders, da man wirklich alles per Konsole einrichten muss (oder darf). Die Anleitung für Einsteiger wie mich ist recht gut geschrieben. Es ist aber auf jeden Fall sinnvoll ein bisschen Hintergrundwissen zu haben und Freude am Lernen.
Ein paar Probleme die mich gefrustet haben:

1. Mit UEFI ging nicht. –> OK, einfach in Legacy Mode gestellt.
2. WLAN ließ sich nicht einschalten. –> Gut, dann eben ein LAN Kabel genommen.
3. LAN ging nicht. –> Gefrustet gewesen, dann das hier gefunden.
4. Immer noch keine IP Adresse. –> dhcpcd angeschmießen und hurra: „i can has cheezburger“
5. Dann Grundsystem installiert, aber KDE startet nicht, weil X-Server nicht automatisch startet. –> Das hier hat geholfen.
6. Nach jedem Neustart musste immer „dhcpcd“ ausgeführt werden. –> Naja, wird sich schon irgendwann einrenken.
7. Sound ging nicht. –> Hab die ersten Sachen von hier durchgelesen, hat nicht geklappt. Vielleicht wären die Sachen für KDE die Lösung gewesen, hab ich gestern aber überlesen.
8. OpenSuSe installiert. Zuerst mit verschlüsselter /home. Dann Passwort fast vergessen und wieder unverschlüsselte /home installiert.

Ich hätte natürlich weitermachen können und hab auch schon mal die nötigsten Pakete (vlc, libreoffice, firefox) heruntergeladen. Aber wenn es am Anfang schon so doof ist, hab ich einfach keinen Nerv mehr dafür. Außerdem geht manchmal doch wieder was kaputt. Jetzt hab ich OpenSuSe und bin wenigstens wieder weg von Ubuntu. Das läuft recht gut, updatet sich anständig und sieht zudem noch schön aus.

Und wenn nun ein Arch Linux Nutzer herkommt und mich hauen möchte: Arch Linux ist zwar schön, der pacman ist echt genial. Aber mir hat es zu viele Probleme bereitet, die mir das System verleidet haben. Ich möchte ein stabiles System haben und deshalb hab ich eben wieder OpenSuSe genommen. Ich wollte mal KDE ausprobieren.