Zirkusfestival, Clarkrevival und Aufnahme im Süddeutschen Gemeinschaftsverband Calw

Das letzte Wochenende war ziemlich voll, aber auch insgesamt gesehen doch schön.
Angefangen hat alles am Freitag mit dem Besuch des Calwer Zirkusfestivals der Zirkus AG der Realschule Calw. Dies war nun mehr schon die 3. Aufführung und ich muss sagen: Mir hat es immer noch gefallen und ich war teilweise ziemlich verblüfft. Zu sehen gab es einige bekannte Tricks. Zum Beispiel der mit der Box und der Frau, die mit Spießen durchbohrt wird und hinterher wieder lebendig herauskommt. Kunststücke mit dem Diablo, Tänze und allerlei Akrobatik war auch geboten. Es lässt sich schlecht in Worte fassen, doch mir und meinen Brüdern hat es sehr gut gefallen.
Auf der Seite gibt es aktuell einige Bilder von der Show: www.zirkus-ag.de

Am Samstag ging es dann gleich wieder früh (9 Uhr) weiter mit der Abfahrt nach Hemmingen zum Clark-Revival vom SV-EC Landesjugendverband. Geboten war einiges: Eine Predigt von Thorsten Hebel zum Thema: „Das Wort, das gelebt werden will“ und später eine Predigt zum Thema „Das Wort, das unter Druck standhält“.
Also wie man Leuten, die gute Nachricht weiterzählen kann und wie man auf Kritik zur Bibel richtig umgehen kann. Denn die Bibel ist schon alt und vieles kann man angreifen und kann missbraucht werden. Da waren einige Punkte dabei. Vielleicht kommt ja irgendwann noch die MP3 zu den Predigten heraus, dann kann man diese nochmal anhören!
Mit dabei war natürlich auch eine „Worshipband“, die aber doch ziemlich rockig abging. Manche meinen, die Frau hätte eine bescheidene Stimme gehabt, doch ist alles Geschmackssache. Da hab ich nicht so draufgeachtet. Habe mich über die Melodien gefreut und dann öfters mal auf den Text konzentriert und ab und an mal mitgesungen. Die Band heißt übrigens „WeckleCross“, so hat zumindest der Thorsten Hebel die Band abends nach seiner Comedy angekündigt!
Apropos Comedy: Der Thorsten Hebel hat abends noch nach der Weihestunde (war auch mal gut!) eine Comedy gemacht. Manchen hat es nicht gefallen, den meisten aber schon. Einzelheiten darüber zu erzählen ist schwierig, stellt euch einfach Mario Bart vor. So ähnlich war es, nur ein bisschen anders und teilweise lustiger.

Eine Situation ist genial gewesen:

Da war Thorsten mit seiner Frau in einer U-Bahn in Berlin. Das Abteil war voll, aber keiner hat geredet. Jeder schaute aus dem Fenster. Thorsten fand das komisch und wollte mal Leben in die Situation bringen. Also sagte er: „Wirsingauflauf“. Seine Frau hat sich gleich weggedreht und so angedeutet, dass sie nicht dazugehöre. Doch auf einmal war wieder Leben in der Bude. Die einen hielten ihn für verrückt, die anderen lachten, teilweise wurden sogar Rezepte ausgetauscht.

Siehste: So schnell bringt man Leben in eine ruhige Situation.

Und nun zum letzten Punkt: Ich gehe ja schon seit längerem in die Gemeinde in Calw (liebevoll das Säle genannt!), aber Mitglied war ich bisher noch nicht. Also wurde ich angefragt und zusammen mit dem Peter wurde ich nun am Sonntag im Gottesdienst vor versammelter Mannschaft aufgenommen. An und für sich nichts besonderes, aber es war schon irgendwie „aufregend“.
Nun darf ich nicht nur weiterhin die Kasse für den EC führen, sondern auch mitbestimmen was gemeindemäßig so ansteht.

So und das war mein Wochenende. Lang und voll, aber dass musste auch mal sein.