Rock without Limits 2011 –> wieder einmal klasse

Gestern war der zweite Tag fürs RWL (Rock without Limits) in Balingen. Und auch diesmal waren wir sehr klasse Bands am Start. Da wir allerdings recht spät angekommen sind, haben wir nur folgende Bands gesehen: Project 86 (da saß ich auf der Sitzbühne), Everyday Sunday, The Letter Black (die Sängerin ist übrigens im 6. Monat schwanger und hat trotzdem noch gerockt), ein bisschen Poema und ein bisschen Me in Motion und zu guter Letzt Thousand Foot Krutch.
Joa, fangen wir nun mal mit Project 86 an. Die Band hatte ich eigentlich als gute Rockband in Erinnerung. Zumindest wenn man so die letzten Alben so anhört (Mit Songs wie „Spy Hunter“, „Safe Heaven“ und …) konnte man das annehmen. Doch da meine Mitfahrer erstmal einen Sitzplatz gesucht haben, saß ich auch erstmal auf nem Stuhl anstatt in der Menge mitherumzuspringen. Ich fand den Sound auch nicht so überzeugend, als dass sich ein paar blaue Flecken und Genickschmerzen gelohnt hätten. :) Mein Eindruck: Auf CD ganz ok, live eher mäßig. Die Band war aber übrigens nicht die erste Band, die an diesem Tag gespielt hat. Davor hätten noch Sacrety gespielt, die wir aber aufgrund eines Zeltlagernachtreffens verpasst haben. :( Na gut, dafür habe ich den Drummer von Sacrety und Fitzibubbele nach 6 Jahren wieder gesehen. Vor 6 Jahren war nämlich das letzte JuMäFez und da wir seitdem nicht mehr u18 sondern eher ü18 sind, war auch keine Gelegenheit mehr sich zu sehen. :)

Kommen wir nun zur nächsten Band: Everyday Sunday. Ich muss zugeben, dass ich diese Band echt unterschätzt habe und sie mit Ska-Rock in Verbindung gebracht habe. Daher habe ich mich kurz vor Konzertbeginn auch wieder neben dem Mathestudenten hingehockt. Doch als die Band angefangen hat, konnte ich nicht mehr hinsetzen. Dazu war der Sound einfach zu hippelig und rockig. Da musste man einfach rein in den Moshpit und die ganzen Wall of Death und Circle Pits. Einfach klasse. Zum Schluss haben se noch den Worship Song „Our God is Greater“ gesungen. Normalerweise mag ich solche Songs nicht so wirklich. Nicht weil ich kein Lobpreis mag, aber ich mag Hillsong-Songs nicht so gerne. :) Aber ist ja immerhin nicht von Hillsong, sondern von Chris Tomlin!
Bei Everyday Sunday war das einfach anders und es war einfach klasse. Ein guter Abschluss für das Konzert.
Hier mal eine softe Version vom Lobpreissong „Our God is greater“, die man beispielsweise auch bei Konzerten von One Way Home anhören. Bei Everyday Sunday war es etwas rockiger und intensiver (haben ja auch geschwitzt von den vorigen Liedern
http://www.youtube.com/watch?v=wJ65aNv28Jc
Ich kann nicht verstehen, wie man bei dieser Rockmusik ruhig am Rand stehen kann und einfach die Band anschauen. Solche Musik ist einfach für Moshpits und Circle Pits gemacht.

Wo wir gerade bei Moshpits und Kopf schütteln sind: Als nächstes kam dann beste Band des Abends mit einer Frontfrau die im 6. Monat schwanger ist, zur hübschesten Frau im Metal gewählt wurde und immer noch krass abgeht. Dazu muss man nichts mehr sagen, oder? Die Rede ist natürlich von „The Letter Black“ und das Publikum ist hierbei endgültig ausgerastet. Es gab einige Wall of Deaths oder Circle Pits. Kurzum: Man hatte viel Spaß und es waren auch erstaunlich viele Mädels in dem Getümmel dabei. Trotzdem ist der Mathestudent wie immer einfach ruhig sitzen geblieben und hat sich der guten Soundqualität erfreut.
Nach dieser Band waren erstmal alle fertig und hatten Hunger. Die haben wir dann beim Subway mit einem großen Sub gestillt. Dann wussten wir nicht mehr genau, wo man hin sollte. 12 Stones hatten ja abgesagt und die Ersatzband kannte auch niemand. Also haben wir noch ein bisschen „Poema“ angehört. Die sind sicher auch nicht schlecht aber so als Kontrast zu einem Rockkonzert doch zu krass. Für einen eigenen Abend aber sicher auch mal klasse. Sind ein bisschen wie Alin Coen, nur eben auf Englisch. *hähä*
Nach einiger Zeit war mir der krasse Gegensatz zu den Rockbands und Poema auch nicht mehr recht und so sind wir wieder zur Mainstage gelaufen und haben gerade eine kleine Verkündigung (mit gefühlsduseligem Keyboardklimbim) von Me in Motion mitbekommen. Die haben übrigens dann auch noch „Our God is greater“ gespielt, allerdings nur die normale Version. War dann eher nicht mehr so mein Ding.

Zu guter Letzt kamen dann noch Thousand Foot Krutch. Nach der Enttäuschung von Project 86 war ich anfangs ein bisschen skeptisch, aber auch diese Band hat mich gleich von Anfang an überzeugt. Auch weil eben ein paar alte Songs dabei waren: „Rawkfist“, „Move“, … Doch auch neue Songs wie „Fire it up“ kam nicht zu kurz. Bei diesen Songs kommt man schon beim daheim anhören ins Headbangen. Fürs Autofahren also etwas gefährlich. Bei einem der vielen Songs saßen dann auch alle hinunter und haben gerudert.
Kurz gesagt: Eine klasse Abschlussband, die auch wie schon die anderen Bands ihren Lobpreis eben rockiger zum Ausdruck gebracht haben.

Wer dann wieder rocken möchte: Am 31. März 2011 findet dann das 18. Balinger Rockfestival statt und im Herbst dann am 27. Oktober das nächste Rock without Limits. Ich werde da sicher wieder am Start sein. Es ist einfach immer top organisiert und die Leute haben Spaß am Rocken, außerdem ist die Location super zu erreichen. Balingen rockt einfach auch im christlichen Bereich, wie auch der Bericht im Zollern-Alb Kurier beweist.

The Letter Black Videos

Meine English Lehrerin hat mal gesagt, dass man sehr gut mit englischsprachiger Musik lernen kann. Also hier mal ordentliche englischsprachige Musik mit einer tätowierten Frau. :)

Moving On

Und die tätowierte Frau: