Trojaner droht mit Gerichtsverfahren

Trojaner sind ja meistens fieser und gewiefter als manche Anti-Piracy Organisation. So auch ein aktueller Trojaner, wie Heise berichtet.
Auf irgendeiner Seite mit Scareware (also Software, die den Benutzer wachrütteln soll) lädt das Opfer selbst den Trojaner herunter und anschließend wird der Rechner nach .torrent Dateien abgesucht. Sollte der Benutzer ein paar solcher Dateien auf seinem Rechner haben (in den meisten Fällen wahrscheinlich), so wird ihm eine Warnung angezeigt. Anscheinend im Namen der Copyright-Initiative „ICPP Foundation“.

Um der Verhaftung zu entgehen, solle man doch bitte 400 US-$ bezahlen, andernfalls würde bald ein Gerichtsverfahren eröffnet. Natürlich kann man diese Warnung auch in den Wind schlagen. Doch einem Neustart von Windows kommt dann eine neue Warnung zum Vorschein:

Wenn man dann nun endlich die 400 US-$ bezahlen möchte, wird man auf eine Phishingseite geleitet und dort um seine Kreditkartendaten erleichtert. Also am besten alles ignorieren und nichts machen. Wenn die Jungs vom S.W.A.T. oder FBI vor der Tür stehen kann man ja immer noch abhauen.

Der Trojaner soll sich laut F-Secure unter anderem als iqmanager.exe in C:\documents and settings\USERNAME\application data\IQManager\ einnisten. F-Secure erkennt den Trojaner als W32/DotTorrent.A

Um nicht selbst zum Angeklagten zu werden. Die Bilder habe ich vom Heise-Artikel geklaut.