Batch Datei unter Windows 2008 R2 mit Aufgabenplanung starten

Die Windows Aufgabenplanung unter Windows 2008 R2 ist tatsächlich manchmal etwas umständlich. Da ich mal wieder ein kleines Batchskript schreiben musste, dass den Inhalt eines bestimmten Ordners immer wieder leert, musste das automatisiert werden.
Die Batchdatei ist dafür auch recht einfach:

del "C:\Daten\Buero+ Datensicherung\*.*" /s /q

Das löscht alle Dateien aus dem Verzeichnis ohne Rückfrage. Genau was man haben möchte, wenn jeden Abend eine Datensicherung erstellt wird und die alte nicht automatisch überschrieben wird. :)

Hier habe ich eine Lösung gefunden, um die Batch Datei per Aufgabenplanung ausführen zu lassen.

I have had luck running batch files on R2, however it wasn’t as straight forward as it should be, but it does work.

Some of the biggest things being, on the general tab of the scheduled task, check the box for „Run with highest privileges“ and then below that, the drop down should be set to „Windows Vista, Windows Server 2008“.

On the actions tab, I have the Program/Script: pointing to the full location to the batch including the batch file in quotes, so like,

„C:\\Program\\Script\\my_script.bat“

Then in the „Add Arguments“ I have the exact same path in quotes.

Then in the „Start in“ path I have the path to the last directory up to the script and NOT in quotes.

-Jay

Einfach damit ich es nicht vergesse, falls ich es irgendwann wieder benötige.

WSUS Schwierigkeiten unter Windows 2008 R2

Da ich schon einige Probleme mit WSUS hatte, eben mal ein paar Links:

Aktuelle Liste für die notwendigen WSUS Patches: WSUS.de –> ziemlich am Ende in der FAQ (Frage 44).

Prüfung 70-646 Server Admin bestanden

Nachdem ich im September meine zweite Server 2008 Prüfung wiederholt und damit bestanden habe, wurde es heute mal wieder Zeit für die letzte Server Admin Prüfung. Das war diesmal die 70-646er Prüfung und ist eine sehr planungslastige Prüfung. Im Unterschied zu vielen anderen Prüfungen sind in den Planungen große Beschreibungen zu lesen. Dazu werden dann Fragen gestellt. Die Antworten kann man nur richtig beantworten, wenn man wirklich alles sorgfältig durchliest. Das ist ab und an recht mühsam, aber doch realitatsnah. Der Anspruch dieser Prüfung ist es ja auch, dass man Server gut administrieren und auch planen kann. Dazu ist es eben auch notwendig sich mit allen Randbedingungen vertraut zu machen. Ansonsten wird die Planung sicherlich doof.

876 von 1000 Punkten sind immer noch ein guter Schnitt. Das ist zwar mein bisher schlechtestes Ergebnis (Networking: 970, AD: 884) aber trotzdem noch deutlich über der 700 Punkte-Grenze.
Nun bin ich endlich zertifizierter Server 2008 Admin im Windows Umfeld.

So im Nachhinein betrachtet habe ich durch die grünen Bücher am meisten gelernt, auch wenn ich die praktischen Übungen auf Virtuellen Rechnern weggelassen habe. Doch mancher Hinweis konnte ich dann wenigstens gleich in die Praxis umsetzen. Zum Beispiel einen zweiten Domain Controller oder die zugriffsbasierte Aufzählung von Freigaben (ABE). Und natürlich der Einsatz eines WSUS-Servers. Jihaa…

Jop, nun sind noch 2 Windows 7 Prüfungen auf dem Plan und dann kapier ich hoffentlich auch mal, wie ich mir im Client-Umfeld die Arbeit noch mehr erleichtern kann.

MCTS: Network Infrastructure, Configuration 70-642 bestanden

Letzten Freitag habe ich endlich mal eine Microsoft Zertifizierungsprüfung erfolgreich absolviert. Diesmal habe ich mich allerdings auch richtig dafür vorbereitet. Zum einen habe ich jede der über 316 Fragen bei certbase.de mindestens einmal durchgearbeitet und die Fragen, die falsch waren solange wiederholt, bis ich sie richtig beantworten konnte. Außerdem hatte ich mir nach der ersten vergeigten Prüfung auch mal die offiziellen Prüfungsbücher von Microsoft zugelegt, nachdem es diese gerade günstig (schlappe 50 Euro statt 180 Euro) gab.
Joa, die Vorbereitung hat mir gut getan um die Prüfung zu bestehen. Schließlich habe ich 970 von 1000 möglichen Punkten erreicht. Ein bisschen Verlust hat man schließlich immer. Aber auch durch die Beschäftigung mit dem Buch und den Fragen sind auch wieder neue Erkenntnisse aufgegangen, was ich noch alles im Netzwerk verbessern kann. Zumindest wenn es um DNS-Wissen, Druckserver und die Möglichkeit verschlüsselte Verbindungen herzustellen gilt. Auch Subnetting war ein großes Thema und IPv6 (wenn es denn endlich mal kommt!) war mit vielen Fragen vertreten. Mit IPv6 tue ich mich irgendwie noch am schwersten. Zum einen ist die Technologie noch nicht im Einsatz, zum anderen sind die vielen unterschiedlichen Adressen einfach nicht leicht zu unterscheiden. Da gibt FEC0 und gleichzeitig wieder FE80 und beide stehen für verschiedene private Bereiche. Da ist IPv4 relativ einfach handzuhaben. 10.0.0.0/8; 172.16.0.0/12; 192.168.0.0/16 und das gute alte APIPA-Netz (besser bekannt als „Hey LAN, gib mir mal eine Adresse!“) 169.254.0.0/16.

Nun gut, jetzt schreib ich vorerst erstmal wieder ein Klicki-Bunti Programm und nach meinem Urlaub (Ende August) geht’s dann in den Endspurt mit der 70-640 (AD-Prüfung) und der 70-646 (Planungsprüfung) und dann gleich mit den Windows 7 Prüfungen weiter. Und wenn ich dann im September / Oktober fertig bin, kommt schon die nächste Serverversion heraus und ich könnte mich wieder umstellen.