Kategorie: Apple

Akkuprobleme beim iPhone 4S

Seitdem das neue iPhone 4S auf dem Markt ist und damit auch iOS 5 draußen ist, geht das ganze Gejammer wegen zu kurzen Akkulaufzeiten los. Doch meiner Ansicht gibt es ein paar einfache Tipps und Tricks um zumindest wirklich 10 Betriebsstunden aus einer Akkuleistung herauszuholen.
Dazu schalte ich einfach alle Funktionen ab, die ich momentan nicht brauche!

Beispiel 3G:
UMTS ist schön um schnell mal Youtube, Facebook und andere bandbreitenhungrige Anwendungen laufen zu lassen. Doch der schnelle Durchsatz hat auch einen entscheidenden Nachteil: 1. verringert sich die Akkuleistung gleich mal um die Hälfte und 2. fällt im 3G Modus bei schlechter Netzabdeckung trotzdem in den Edge Modus zurück.
Daher mein Tipp: Am besten komplett abschalten. Im Idealfall (bei mir meistens) hat man immer noch eine Edge Datenverbindung und kann somit auf gutem ISDN Niveau surfen.
Ach mist, iPhone 4S Benutzer sind ja leider Opfer und können 3G gar nicht mehr abschalten.

Beispiel GPS:
GPS ist schön und für bestimmte Anwendungen auch sinnvoll (Karten, Fotos). Doch wenn dann eine Anwendung die ganze Zeit im Hintergrund die aktuelle Position sendet (zum Beispiel der ADAC Staumelder) sollte man sich überlegen ob dieser Verbrauch wirklich gerechtfertigt ist. In meinem Fall habe ich diese Anwendung erstmal komplett aus den Ortungsdiensten entfernt und gut war die Sache wieder.
Daher auch hier mein Tipp: Überlegen ob die Anwendung wirklich GPS braucht, ansonsten kann man dieser Anwendung auch GPS entsagen.

Beispiel WLAN:
Als computeraffiner Mensch hat man meistens auch ein WLAN zu Hause. Wer dann ab und an auch mal WLAN bei Freunden einrichtet sammelt mit der Zeit auch neue WLAN Kennungen und Schlüssel auf. Somit kann man die langsame Mobilfunkverbindung umgehen und die schnelle WLAN Verbindung nutzen.
Doch ein Nachteil besteht leider: Selbst wenn man sein Handy in den Standby Modus schaltet wird die WLAN Verbindung noch aufrecht erhalten. Das ist zu Hause bei gutem WLAN Empfang etwas doof, da die Verbindung seltenst unterbrochen wird.
Also auch hier mein Tipp: Abschalten, wenn man es nicht braucht.
Für gecrackte iPhones soll es ein Tool geben, was die Abschaltung vom WLAN automatisch macht. Gibt es sowas auch für offizielle iPhones?

Beispiel Bluetooth:
Bluetooth ist eine schöne Sache. Besonders im Auto findet man dazu einen guten Gebrauch. Als Kopplung für die lokale Freisprecheinrichtung oder auch um die Musik aufs Radio zu spielen. Während der Autofahrt ist das auch vollkommen OK. Schließlich will man auch etwas hören und nicht nur den lauten Motor, die quietschenden Reifen und den knatternden Auspuff. :)
Doch auch hier gilt: Abschalten nach Gebrauch. Wenn man aus dem Auto gestiegen ist und längere Zeit im Büro sitzt braucht man Bluetooth während dieser Zeit nicht.

Beispiel Laufende Programme:
Es gibt einige Programme, die braucht man ständig. Das sind bei mir beispielsweise Twitter und die Podcaster App. Doch dann gibt es nach und auch wieder Apps wie Whatsapp, Yuilop oder Facebook, die man selten verwendet aber doch irgendwann mal gestartet hat.
Also gilt auch hier: Ab und an mal reinschauen, welche Programme noch im Hintergrund laufen (doppelt Hometaste drücken) und die unwichtigen Programme aus dem Speicher kicken.
Damit bleibt auch mehr Arbeitsspeicher für andere Programme übrig. :)

Beispiel Pushbenachrichtigungen:
Pushbenachrichtigungen sind eine tolle Sache und bei ein paar Standarddiensten (SMS und Telefon ) unersetzlich. Doch über den Sinn von Pushbenachrichtigungen von Facebook, Twitter oder auch Mails kann man sich streiten.
Gerade für Socialmedia Krams (Facebook, Twitter, Google+) habe ich die Pushbenachrichtigung abgeschalten. Für Yuilop und Whatsapp ist der Pushkanal an, damit ich die App nicht im Hintergrund laufen lassen muss.
Auch bei Mails kann man sich streiten ob man wirklich immer sofort ein Zeichen bekommen möchte, wenn eine neue Mail eintrifft. Ich hatte diese Benachrichtigung ein paar Tage mal aktiviert, aber zum Schluss hat es mich mehr genervt als genützt. Für meine Bedürfnisse reicht es aus, wenn ich alle paar Stunden mal schaue ob neue Mails da sind. Geschäftliche Dinge kann ich sowieso meist nur im Geschäft erledigen, daher könnte man sich diesen Kanal auf dem Handy sparen. Andererseits ist es manchmal auch schön zu wissen, welcher Ärger einen erwartet!
Wie auch schon bei den anderen Tipps: Abschalten! Natürlich sollte man abwägen ob manche Funktionen vielleicht doch sinnvoll sind.

Gut, ich beziehe mich natürlich jetzt nicht direkt auf ein iPhone 4S, da ich ein solches Gerät nicht besitze. Dafür aber ein iPhone 4, welches auch schon einen recht leistungsfähigen Akku besitzt.
Diese Tipps sind mir im Lauf der Zeit einfach bewusst geworden und meistens halte ich mich auch dran. Je nachdem hält dann die Betriebsdauer des Akkus so zwischen 10 und 13 Stunden. Bei intensiver Nutzung also einen Arbeitstag (mit Standby dazwischen) und bei etwas geringerer Nutzung auch mal 2 bis 3 Tage.
Was ich besonders gerne mache: Podcasts über die internen Lautsprecher des iPhones hören. [UPDATE]: Für audiophile Menschen ist das eventuell ein No-Go, aber für meine rockkonzertgeschädigten Ohren vollkommen ok. Die Qualität der Lautsprecher ist nämlich für Podcasts auch mehr als ausreichend. :)[/UPDATE] Da Podcasts ja auch nicht immer die beste Qualität haben. Wenn ich stattdessen Ohrstöpsel oder Kopfhörer verwenden würde, wäre der Akkuverbrauch vielleicht nochmals etwas geringer.

In diesem Sinne: Benutzt euer iPhone weiterhin wie gewohnt und bei Bedarf könnt ihr ja mal den einen oder anderen „Abschalttipp“ ausprobieren.

iPhone mit iOS 5 komplett ohne iTunes synchronisieren

Wer ein i-Device hat (iPhone, iPad, iPod) wird das Problem kennen: Alle Synchronisierungsvorgänge müssen grundsätzlich über iTunes erfolgen. Da Apple gegenüber Linux ignorant ist und kein natives iTunes bereitstellt, war bei mir nur eine Virtual Box mit Windows XP die Lösung. Damit kann ich wenigstens alles synchronisieren und es hat die meiste Zeit gut funktioniert.

Nun gibt es aber seit Mitte Oktober das lang ersehnte iOS 5. Neben iMessage (besonders toll um mit der Standardnachrichten-App SMS kosten zu sparen, wenn der Partner auch ein i-Device hat) und die verbesserte Kamera-App und einen tollen Lockscreen gibt es auch erhebliche Verbesserungen im Bereich der Synchronisierung.

1. Backup ohne iTunes:
Das Zauberwort heißt hier iCloud. Man muss einfach seine lokale WLAN-Verbindung aktivieren und fürs erste Backup das iPhone möglichst ans Ladegerät stecken. Bei mir mussten damals gute 800 MB gesynct werden. Das meiste waren aber auch noch die vielen Bilder, welche in der Kameraablage gespeichert waren. Dafür gehen die nächsten Backups erheblich schneller, da nur noch die Unterschiede hochgeladen werden. Wenn man bedenkt, dass man 5 GB freien Speicher in der iCloud (übrigens pro Gerät 5 GB) bekommt ist das eine gute Alternative zum lokalen iTunes Backup.
Natürlich darf man auch nicht die Nachteile unterschätzen. Die Daten aus dem Backup sind soweit ich weiß unverschlüsselt auf Apples Server gespeichert. Somit besteht theoretisch und technisch gesehen Zugriff auf die ungeschützten Daten. Es gelten immerhin die Datenschutzgesetze der USA: Im Zweifelsfall darf die USA auf die Daten zugreifen ohne uns zu fragen.
Weiter muss bei einem Restore eine Internetverbindung bestehen. Wenn die WLAN-Verbindung über eine langsame DSL Leitung läuft kann ein Restore ewig dauern.

2. Podcasts ohne iTunes:
Ja es geht tatsächlich: Man kann auch ohne iTunes Podcasts hören. Dazu lädt man sich einfach eine Podcast App aus dem Store. Ich hab einfach mal Podcaster genommen. Kostet zwar ein oder zwei Euro, doch die App läuft bisher recht stabil.
Der Vorteil: Man lädt die neuesten Podcastfolgen direkt aufs iPhone und kann Sie bei WLAN-Verbindung sogar schon während dem Download anhören. Die meisten von mir favorisierten Podcasts findet man im integrierten Verzeichnisdienst. Beispielsweise NSFW, MobileMacs, WRINT, Alternativlos. Nur bei Radiotux hatte ich so meine Probleme. Doch da habe ich dann einfach die Feedadresse vom Browser abgetippt und gut war es. Die Aktualisierung der Podcasts kann man via Pushbenachrichtung automatisieren oder die Server werden bei bestehender WLAN-Verbindung automatisch abgefragt. Klappt recht zuverlässig.
Über das Design kann man sich drüber streiten. Ich finds ganz angenehm und es ist eine Schnittstelle zu Dropbox integriert, mit der man ein Backup der .opml Datei erstellen lassen kann. Das Restore klappt auch einwandfrei. :)
Nur das manuelle Hinzufügen weiterer Podcasts direkt in die .opml Datei klappt nicht so wirklich. Bei mir wurden die neuen Feedadressen beim Restore der bearbeiteten .opml Datei jedenfalls nicht übernommen.
Doch mit dieser App bin ich letztendlich iTunes richtig los geworden. Seit ich ein iPod Anfang 2010 gewonnen habe bin ich Podcasthörer und ohne Podcasts wäre mir einfach langweilig. :)

3. Kameraaufnahmen ohne iTunes synchronisieren:
Auch der Weg um die aufgenommenen Bilder mit der iPhone Kamera auf die Festplatte zu bekommen geht relativ einfach. Dazu braucht man eben einen kostenlosen Dropbox Account. Mit diesem Account hat man 2 GB freien Speicherplatz im Internet. Mit einem Client für alle gängigen Betriebssysteme (sogar Linux ) wird der Internetspeicher auf alle Rechner synchronisiert.
Auf dem iPhone braucht man dazu mal wieder eine App. Ich benutze dazu die Picbox App. Mit dieser werden die Inhalte der Camera Roll (also der Ordner mit den Aufnahmen) in die Dropbox hochgeladen. Wer diese App nicht nutzen möchte, findet eventuell auch Abhilfe mit der offiziellen Dropbox App, womit es auch gehen soll. Mit Picbox habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht und es ist nur noch ein Klick, dann startet das Hochladen automatisch. :)
Sobald der Desktop sich mit Dropbox synchronisiert hat, kann man den Dropbox auch wieder leeren und die Bilder in ein lokales Verzeichnis ablegen um sie wieder aus dem Internet zu nehmen. Auch hier gilt natürlich wieder: Man braucht eine schnelle Internetverbindung, sonst dauert das Hochladen der Bilder ewig. :)

4. Kalender und Kontakte ohne iTunes synchronisieren:
Kalender und Kontakte kann man nun mit der iCloud synchronisieren oder einfach wie bisher über einen Google Account synchronisieren. Da ich nun schon alles auf Google umgestellt habe und auch Thunderbird kalendertechnisch mit Google synchronisieren kam iCloud für mich nicht in Frage. Außerdem will ich die 5 GB sowieso nur für Backup.
Wie man mit Google Calender synchronisiert habe ich schon mal hier beschrieben. Der Kontaktabgleich geht auch mit oben genannter Anleitung.

Als kompletter Neuling würde ich nun vielleicht komplett auf die iCloud setzen. Ist bequemer.

5. Softwareupdate ohne iTunes:
Die letzten Tage kam das Update auf 5.0.1 heraus und das Update konnte ganz normal über WiFi geladen werden. Das Update wurde dann auch erfolgreich fertig gestellt. Hier zeigte sich also auch der Fortschritt indem iTunes nicht mehr notwendig war.

6. Musik ohne iTunes:
Zum Musik synchronisieren ist iTunes zwar immer noch ok. Doch auch das geht im Zweifelsfall ganz einfach mit CopyTransManager. Da diese Software auch kostenlos ist, braucht hierfür auch kein Geld ausgegeben werden. Wer die anderen CopyTrans Programme nutzen möchte, muss eben doch einen kleinen Obolus abdrücken. :)

7. Apps ohne iTunes:
Man kann auch ganz einfach alle Apps direkt vom iPhone aus kaufen und dort direkt laden. Auch die Updates für die Apps kann man direkt vom iPhone aus managen und laden. :) Das ging sogar schon mit iOS 4 und vielleicht auch mit älteren Versionen.

Wie man sieht, kann man heutzutage sehr gut die Synchronisierung mit iTunes umgehen und somit das Ladekabel wirklich zweckmäßig einsetzen. Nämlich zum Laden des Gerätes. In meinen Augen ist das recht praktisch, da damit auch die Batterie geschont wird.

Ein entscheidender Nachteil besteht allerdings: Die Daten liegen im Internet. Zwar ist alles durch Passwörter geschützt und somit vor Otto-Normal User sicher, wenn das Passwort entsprechend gewählt wurde. Wenn jedoch mal wieder ein Hackerangriff erfolgreich durchgeführt wird können eben auch persönliche Daten abhanden kommen.
Auch sollte man sich bewusst sein, dass sämtliche Anbieter von heute auf morgen den Dienst einstellen können. So kann beispielsweise Google irgendwann mal seinen Mail und auch Kalenderdienst abstellen. Dann sind zumindest diese Daten ganz schnell weg. Falls Apple sich entschließt die iCloud einzustellen oder zurückzusetzen sind damit auch alle Backups weg.
Bei Dropbox sieht das Ganze relativ entspannt aus. Was einmal vom Internet synchronisiert wird ist auch lokal im Dropbox Ordner gespeichert und kann somit auch lokal woanders hinkopiert werden. Wenn allerdings ein Ordner im Dropbox Ordner gelöscht, sind die anderen Dropbox Clients beim nächsten Sync auch leer.

Momentan scheint es mir relativ unwahrscheinlich, dass Google und Apple von heute auf morgen ihre Dienst einstellen. Doch wenn beide Dienste mal aus irgendeinem Grund ihre Daten verlieren sind im Zweifelsfall auch meine Daten betroffen.

Nichts desto trotz nutze ich oben genannten Möglichkeiten um mein iPhone ohne iTunes zu synchronisieren und diese wollte ich nicht vorenthalten.

Ich will ein 15″ MacBook (Pro)

Nachdem ich gestern mal wieder im Media Markt war, hat sich gezeigt dass ich endgültig ein MacBook Pro haben möchte. Und zwar in 15″, das scheint einfach die perfekte Größe zu sein. Nicht zu klein (bin eh schon blind genug) und nicht zu klobig wie der 18″ meines Bruders. :)
Doch momentan ist mein Geldbeutel einfach noch zu klein dafür und der große Drang ein mobiles Arbeitsgerät zu besitzen ist auch noch recht klein. Doch es hätte echt was für sich. Die Verarbeitung sieht gut aus und auch der Klappmechanismus überzeugt mich. Kein Plastik, sondern Aluminium. Kein Windows, sondern OS X.

Aber vielleicht klappt es ja nächstes Jahr irgendwann mal so ein Notebook zu holen. Zum Vergleich ist so ein Netbook doch nicht so ganz praktikabel, wie ich dachte. 10 Zoll scheinen mir doch etwas arg mickrig zu sein. Zwar sind 222 und 2000 Euro schon ein sehr großer Unterschied, doch auch der Nutzen ist komplett anders. i5 statt dual Atom. 8 GB statt 2 GB.

Angefangen hat es ja mit dem iPhone. Damit hatte ich zwar auch immer mal meine Probleme, einmal sogar Hardwareproblem. Es hat die ganze Zeit komisch geklappert. Dafür bin ich dann sogar im Frühjahr nach Frankfurt zum Apfelladen gefahren um es zu tauschen mit Erfolg. Denn seitdem habe ich nun ein iPhone, dass nicht mehr klappert. Auch sonst ist die Verarbeitung recht gut und mit einer Gummihülle und Schutzfolie liegt es angenehm in der Hand. Das einzige Problem war bisher eigentlich immer nur in iTunes begründet. Die doofe Syncerei… Na gut, ich zähle aber auch zu einer Minderheit: Ubuntu benutzen und mit nem Windows XP in der Virtual Box ein iPhone syncen macht kaum einer. Die meisten haben entweder einen Mac oder direkt ne Windows Büchse und synchronisieren damit immer das iPhone. Doch es gibt mittlerweile auch eine Möglichkeit komplett auf iTunes zu verzichten, sogar wenn man Podcasts hört.
Joa und weil ich damit nun im Großen und Ganzen doch mehr gute Erfahrungen als schlechte Erfahrungen gemacht habe, ist der nächste logische Schritt doch ein MacBook. Die sollen ja soooo sicher sein und vom Staatstrojaner nicht erfasst werden können. *ironisch lach*
Und wenn ich dann mal so Anfang 30 bin, hab ich alles nur noch von Apple und alles tut wunderbar. Dann lässt sich Arbeit und Privat wohl endgültig voneinander trennen. Im Geschäft gibt’s die Probleme (Windows), daheim tut alles (OS X / Linux). *haha* Man wird ja schließlich nicht jünger und es ist doch besser wenn die Haare aufgrund von Kindern ausfallen anstatt von nervigen Computerkonfigurationen.

Aber bevor dass dann mal Wirklichkeit wird, kommt erst noch ein schönes Motorrad her.

BTW: Es gibt nun viele Applehändler:
1. Apple (am teuersten)
2. Gravis (auch teuer)
3. Unimall (nur als Schüler gültig, aber günstiger)
4. Alternate (haben eigene Konfigurationen und sind günstiger)
5. Mactrade (Tipp vom Eifeljünger)

Kennt jemand noch andere Quellen, wo man gut und günstig (nicht billig!) an so ein Gerät kommt und vielleicht auch mehr Garantie bieten?

Quelle des Bildes: Apple

iTunes Fremdes Backup erstellen und iOS 5

Nach langen verzweifelten Versuchen mein iPhone 4 auf iOS 5 zu aktualisieren, habe ich nun eine Möglichkeit gefunden. Es muss nicht immer der eigene Rechner sein, sondern kann auch ein fremder Rechner sein.
Dazu muss man vorher einfach die Einkäufe synchronisieren und hinterher ein Backup erstellen.

Hier der Link um die Einkäufe zu sichern.

Oder einfach in iTunes Rechtsklick aufs i-Gerät und „Einkäufe übertragen“ klicken.

Danach muss noch ein Backup gemacht werden (Hierüber werden nur die Einstellungen gesichert. Musik und Apps sind weg. Aber Kalender, Mail und Kontakte sind erstmal wichtiger!).

Das geht auch einfach: Rechtsklick – „Sichern“:

Und schon konnte ich gemütlich das Update auf iOS 5 durchführen. Und alle Einstellungen (Mail, Kontakte, etc.) sind auch noch da. Es bestätigt sich doch immer wieder: RTFM hilft gegen sinnlose Aufregerei. :) So kann ich in Ruhe wieder meine Podcasts syncen und die gute alte Musik auch (3.000 Titel = 5 Stunden Synczeit )

Achja und eine @me.com Adresse habe ich nun auch: mp3tobi@me.com

Wieder was gelernt!

iOS 5 macht das iPhone zu einem echten Kamerahandy

Früher hatte ich ja mal so ein „tolles“ Nokia Handy. Es war gar nicht schlecht. Die Kamera war im Prinzip echt gut, aber das Symbian OS war und ist die reinste Katastrophe. Es ist öfters mal hängengeblieben und somit war auch oftmals die Kamera weg. Erst ein Ein/Ausschalten des Handys hat meistens den Erfolg gebracht. Umso froher bin ich im Nachhinein ein iPhone zu besitzen. Es hat zwar auch hier und da seine Macken, aber von der Stabilität und der Performance ist es einfach ungeschlagen.
Doch eine Sache war beim Nokia 5800 besser. Das Handling der Kamera. Man hat das Nokia einfach seitlich gehalten und rechts oben war dann so ein Knopf, der als Auslöser funktionierte. Ein Knopf drauf und die Kamera war aktiviert. Ein weiterer und ein Foto war im Kasten.
Und wie geht das beim iPhone? Ganz umständlich. Erst entsperren, dann die Kameraapp starten, warten, fokusieren und dann auf dem Bildschirm drücken um den Auslöser zu betätigen. Und nun kommt die Revolution. Nach gerade mal 4 verschlafenen Entwicklungsreleases.


Neu ab iOS 5

Und man kann sogar direkt aus der App Fotos leicht bearbeiten. Also drehen und Rote-Augen-Entfernen. Viele moderne Smartphones haben dies schon lange, aber Apples iPhone natürlich nicht. Warum auch, es gibt ja noch die Entwickler, die das teuer verkaufen. ;) Na gut, immerhin gibt es solche Apps…

Was ich als Twitteruser auch besonders klasse finde: Im iOS 5 wird Twitter direkt im iOS integriert sein. So kann man Bilder vertwittern oder andere Dinge tun. Ob und wie ich das dann später nutze, sieht man noch. Aber der Ansatz einen wichtigen Social Media Dienst ins iOS zu setzen hat echt mal was für sich.

Ein weiteres tolles Feature finde ich iMessage. Damit kann man Instant message auf dem iPhone nutzen und sieht gleich wer wann was schreibt. Quasi die kostenlose Alternative zu SMS. Darauf bin ich wirklich mal gespannt, denn wie es aktuell aussieht, wird es natürlich nur wieder auf iOS Geräten laufen und nicht mal auf Macs. Wenn es dann vielleicht noch wenigstens auf Macs laufen würde, könnte man damit die Userbase deutlich erhöhen. Bleibt natürlich abzuwarten, wie es wird. :)


Das neue Notificationscenter

Was mich andauernd genervt hat, sind die Pushnachrichten. Man bekommt eine Pushnachricht, liest sie nicht richtig und wenn man woanders draufklickt, ist sie im Nirvana verschwunden. Besser wäre doch ein zentrales Zentrum in dem alle Benachrichtigungen landen. :) Dann kann man schauen, wer wo wie was angemahnt hat und zu gegebener Zeit darauf reagieren, wenn man es möchte. Aktuell habe ich deshalb die meisten Pushbenachrichtigungen abgeschalten. Denn was wichtig ist, entscheidet immer noch der User.

Soviel mal dazu. Man kann also sagen: Mit iOS 5 wird das iPhone, das iPad und auch die modernen iPod Touch Geräte endlich erwachsen.
Ab Herbst 2011 soll das kostenlose Update erscheinen und ich hoffe, dass es bis dahin stabil genug sein wird. Ich freu mich schon drauf!