Kategorie: Internet

Whatsapp zum Absturz bringen (zumindest Android)

Zwei indische Teenager haben herausgefunden, wie man mithilfe einer speziell präparierten Nachricht das Whatsapp beim Empfänger zum Absturz bringen kann. Sie schreiben zumindest, dass es mit Android funktioniert. Also mal ausprobiert und bei meiner Lieblingskollegin getestet. „Hä, was haschn wieder gemacht?“ Whatsapp ist tatsächlich abgestürzt und man muss hinterher unbedingt die Konversation mit dem Sender löschen.
Ein guter Exploit um jemanden dazu zu bringen den Nachrichtenverlauf mit einem zu löschen.

Meiner Vermutung nach liegt das Problem an der Bearbeitung von Unicodezeichen am Androidsystem oder am Whatsappclient für Android. iOS8 und Windows Phone sollen übrigens nicht betroffen sein. :)

Die Nachricht gibt es hier.

Und noch das Beweisvideo vom Entdeckerduo.

Internet Explorer 8 und HTML ist böse

Letzte Woche habe ich mich mal wieder mit unserer Firmen Website beschäftigt. Ziel war, dass das gesamte Layout zentriert ist, dass der Hintergrund leicht grau ist und ein paar andere Kleinigkeiten weggemacht werden. Eigentlich alles Dinge, die lösbar sind. Und so im Großen und Ganzen hat es auch immer recht gut geklappt. Bis ich mal wieder den Internet Explorer 11 und dabei den Kompatibilitätsmodus genutzt hatte. Dann waren die ganzen Texte nicht mehr linksbündig, sondern auch zentriert. Oder die schöne 4-spaltige Tabelle für die News war nicht mehr von der Höhe begrenzt, sondern hat sich je nach Inhalt angepasst.
Das Nervige dabei: Wenn man mit Firefox oder Chrome, ja sogar mit dem modernen Internet Explorer arbeitet fällt einem das gar nicht auf. Die machen einfach viele Dinge schon von Haus aus richtig.
Aber interessant dabei: Wenn ich dann statt einer Tabellenzelle nun einfach mal ein DIV daraus mache und dies begrenze, bleibt die Höhe der Zelle auch immer gleich.
Und wenn ich eine große Rahmentabelle, die als Layout dient mit einem

umschließe, muss ich eben der Haupttabelle noch sagen, dass der Text immer linksbündig sein soll.
Für manche Dinge regt man sich ewig auf, nur um nachher festzustellen, dass im Stylesheet für diesen Bereich ein doofes Bild als Designelement verwendet wurde. Kaum wirft man es dann raus, geht es plötzlich doch ganz gut! :)

Die modernen Browser können das alles schon Haus aus. Schade, dass es selbst im IE 8 noch solche Probleme gibt. Aber wenn man als Zielgruppe noch Handwerksbetriebe oder Maschinenbauer hat, muss man auch noch mit alten XP Büchsen und mindestens IE 8 wenn nicht sogar IE 6 rechnen. Wobei der IE 6 hoffentlich wirklich ausgestorben sein sollte, durch Zwangsupdates per Windows Update. ;)

Aber das schöne dabei: Auch wenn alles unlösbar erscheint gibt es meistens doch noch mindestens ein anderer Leidensgenosse, dem vielleicht schon mal ein Tipp gegeben wurde.

FBI Chef will „Vordertür“ in iOS und Android

Die Verbrechensbekämpfung ist wirklich schwierig geworden. Während man früher die Verbrecher anhand der Haarfarbe, Gang und Sprache erkannt hat und sie danach einfach verbrannt hat muss man heute nach Beweisen suchen. Zu dumm dass auch Kriminelle auch Smartphones verwenden (Wirklich? In Filmen verwenden die doch immer so alte Knochen und vor allem Prepaidkarten. ). Aktuell haben Google und Apple angekündigt in künftigen Versionen den Inhalt des Smartphones zu verschlüsseln. Aus meiner Sicht eine legitime und sehr sinnvolle Option, da keinen etwas angeht was ich mit dem Gerät alles mache. Ein guter Grund um mal wieder einen geheimen Zugang zu fordern.
Doch mit der Verschlüsselung kommen dann auch die Strafverfolgungsbehörden nicht mehr an die Daten und können damit gar nicht mehr nachweisen, dass ich etwas getan habe. Na und? Deshalb die ganze Menschheit und Generalverdacht zu stellen ist genauso scheiße. Wir hatten das schon mal ein großes Problem mit dem A.H. aus Ö.! Hätte er und seine Mithelfer damals die Technik von heute gehabt, wären vermutlich nicht nur 6 Millionen Juden tot sondern wirklich alle und sicherlich auch ein paar Menschen die unglücklicherweise zur falschen Zeit am falschen Ort standen. Nun ist das ja nun Geschichte und seit bald 70 Jahren haben wir nun endlich Frieden. Aber Überwachung brauchen wir nicht! Entweder ich behandle mein Volk anständig und gebe genug zu Essen, Trinken und Arbeit oder die Krawalle sind vorprogrammiert.

Zur Belustigung zum Thema noch ein Kommentar der die Forderung sehr gut zusammen fasst:

Die Internationale Gewerkschaft der Diebe und Berufseinbrecher (IGdDuBe) wollen sich nicht damit abfinden, dass Einfamilienhäuser künftig standardmäßig mit einem Schloss versehen werden sollen. Fritz Langfinger hat das nun noch einmal scharf kritisiert und fordert einen „Diebeszugang“.

Der Chef der der Internationalen Gewerkschaft der Diebe und Berufseinbrecher Fritz Langfinger hat mit deutlichen Worten vor den Plänen der Türen- und Schlosshersteller gewarnt. Wenn Einfamilienhäuser standardmäßig verschlossen werden, könnten Frauen und Kinder sterben, die Bildungsaussichten ganzer Generationen zerstört und ein altes Handwerk nicht mehr ausgeübt werden. Das erklärte Langfinger auf einer Veranstaltung der Lügner-Gesellschaft in Dortmund. Zwar könnte weiterhin Eigentum fremder Menschen auf öffentlichen Wegen durch geübte Taschendiebe entwendet und verkauft werden, aber angesichts der wachsenden Vorsicht der Menschen sei es technisch nicht möglich genügend Taschendiebe bereitzustellen.

CommaFeed.com – Der leichtgewichtige Feedreader

Nachdem mit Owncloud 7 mal eben der eingebaute Newsreader kaputt gegangen ist, hab ich mich mal wieder umgeschaut. Feedly finde ich sehr kompliziert und doof. Nun hab ich CommaFeed.com gefunden. Theoretisch könnte ich es auch selbst hosten. Praktisch lass ich mal meine Finger davon, ansonsten geht es nur wieder kaputt! :)

Schocktherapie – Digitale Identität kann schnell missbraucht werden

Im Züricher Hauptbahnhof war mal ein Stand drauf mit einem iPad Gewinnspiel. Einziger Knackpunkt, man musste sich mit seinem Facebook Account einloggen. Das hatte für die „Teilnehmer“ manchmal ganz peinliche Konsequenzen. Die komplette Geschichte gibt es hier.

Das Ganze wurde eben gerade auf der Prismcamp Mailingliste diskutiert. Ist vielleicht eine gute Aktion, andererseits auch ein bisschen krass.

Aber man lernt vieles daraus:
1. Peinliche Bilder von Parties oder Feiern gehören grundsätzlich nicht ins Internet (egal ob es die eigenen oder die von Freunden sind).
2. Gesundes Misstrauen hat noch nie geschadet.