Kategorie: Linux

Arch Linux – Windows Partition zu GRUB hinzufügen

Nachdem ich nun schon länger endlich mal Arch Linux installiert habe, war es doch auch an der Zeit noch die Windows Installation in den GRUB Bootloader hinzuzufügen.
Dazu kann man sich relativ einfach behelfen und beispielsweise noch folgendes tool installieren: os-prober

pacman -S os-prober

Nach Installation lohnt sich auch meistens das Ausführen des Tools, ansonsten wird ja gar nichts gefunden.

os-prober

Nun ist es dann an der Zeit die Grub Config neu zu erstellen. Bei mir gab beim Ausführen des Befehls

grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg

eine Fehlermeldung bezüglich zu wenig Speicher und Syntaxfehler. Im Anfänger Guide steht aber auch ein guter Tipp dazu. Nämlich in /etc/default/grub folgende Zeilen ans Ende zu schreiben:

 # fix broken grub.cfg gen
 GRUB_DISABLE_SUBMENU=y

Die erste Zeile mit # kann man auch weglassen, ist schließlich nur ein Kommentar. Aber Kommentare sind doch mal ganz nützlich um auch später noch zu verstehen, was die Befehle denn genau machen. :)

Nach dem Hinzufügen dieser Zeilen die Datei wieder schließen und nochmal die Grub Config generieren:

grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg

Und siehe da: Nach einem Neustart habe ich plötzlich einen dritten Menüeintrag im GRUB Loader und kann somit in Zukunft auch ins Windows 8 reinbooten.
Das hätte ich heute abend gut gebrauchen können. Ich hatte meinen Laptop dabei und wollte eine DVD abspielen. Der VLC kann normalerweise ja alles abspielen. Die DVD wollte er aber nicht abspielen. Vermutlich haben ein paar Codecs gefehlt. Lesen konnte er sie aber doch irgendwie, denn zwischendrin hat er auch mal den Titel der DVD angezeigt.

Falls das in Zukunft wieder passieren sollte kann ich dann einfach mal Windows hochstarten und mal damit das Problem angehen.

Arch Linux ETPS/2 Elantech Touchpad

Wie ich ja schon mal geschrieben habe besitze ich seit ein paar Wochen einen Laptop von Acer. Der hat leider ein paar kleine Probleme im Zusammenspiel mit Arch Linux. Doch da Arch Linux eh ein Frickelsystem ist darf ich mich nicht beschweren. Aber nun hab ich immerhin den Trick gefunden das Touchpad zu aktivieren.

Zuerst hab ich den synatics Treiber für X-Server nachinstalliert.

pacman -S xf86-input-synaptics 

Das hat aber nicht dazu geführt, dass das interne Touchpad auch funktioniert. Stattdessen hat es noch ein bisschen Recherche gebraucht.
Im xfce Window Manager unter Einstellungen – Maus und Touchpad werden ja die Geräte angezeigt und mein Touchpad lautet auf den Namen: „ETPS/2 Elantech Touchpad“

Also mit duckduckgo gesucht und folgende Pastebin Seite gefunden und im angegebenen Verzeichnis die Datei erstellt: „/ect/X11/xorg.conf.d/52-elantech-touchpad.conf“ Vielleicht hätte auch /usr/share/ gereicht, aber ich war eh schon im /etc/X11/ Ordner, da hab ich einfach dort die Datei erstellt.

Folgender Inhalt (falls das Internet die verlinkte Seite vergisst!)

    Section "InputClass"
            Identifier "ETPS/2 Elantech Touchpad"
            MatchProduct "ETPS/2 Elantech Touchpad"
            MatchDevicePath "/dev/input/event*"
            Driver "synaptics"
            Option "TapButton1" "1"
            Option "TapButton2" "3"
            Option "TapButton3" "2"
            Option "VertTwoFingerScroll" "1"
            Option "HorizTwoFingerScroll" "1"
            Option "CoastingSpeed" "10"
            Option "EdgeMotionMinZ" "30"
            Option "EdgeMotionMaxZ" "40"
            Option "EdgeMotionMinSpeed" "100"
            Option "EdgeMotionMaxSpeed" "400"
            Option "FingerLow" "9"
            Option "FingerHigh" "12"
            Option "EmulateMidButtonTime" "0"
            Option "ClickPad" "True"
            Option "SoftButtonAreas" "50% 0 82% 0 0 0 0 0"
    EndSection

Nach einem Neustart von Linux funktioniert nun auch endlich das Touchpad. Andere Distributionen hätten es sicherlich eleganter gelöst, aber ich will ja auch was lernen oder zumindest verstehen, was mein System macht.

Nun fehlt nur noch das WLAN. Zumindest mit wifi-menu und der Fritzbox komm ich da nicht weiter. Ist auch ein komischer WLAN Device Name: „wlp13s0“

Falls jemand weiter weiß gerne hier kommentieren. Aber nun mach ich auch wieder Schluss mich auskurieren.

Arch Linux ist krepelig – der zweite Versuch

Vor kurzem hatte ich mir einen neuen Laptop gekauft um damit den Internetabend abzuhalten. Wie es aber immer so ist, hat es dann doch nicht geklappt, so dass Manu alles machen durfte. :)
Ich hatte damals extra mal Arch Linux installiert, weil es doch so toll sein soll. Der erste Versuch mit Arch Linux hatte nicht geklappt und aus Zeitnot habe ich dann doch Open Suse drauf gemacht. Das ist aber noch krepliger und erkennt nicht mal einen angeschlossenen Monitor via VGA. :D
Und da KDE auch nicht so toll ist, habe ich nun doch wieder Arch Linux ausprobiert und gleich mal die ersten Hacks überstanden (Broadcom Chip einhacken) und statt KDE gleich mal XFCE installiert. Und siehe da, es hat gleich von Anfang funktioniert und auch die angeschlossene Funkmaus wurde einwandfrei erkannt. Der Ton lief auch gleich einwandfrei nachdem ich im VLC den richtigen Ausgang ausgewählt habe. Und dank seperater /home Partition waren sogar alle Dateien vom letzten Mal noch da.
Da ext4 scheinbar kein Rechtesystem kennt musste ich auch keine Rechte übernehmen. Ich habe einfach den gleichen User übernommen (tobi) und gut war es. Nur die .xconf und .bash_profile musste ich neu erstellen, da SuSe das wohl nicht kennt und anders löst.

Ein paar Baustellen hat der Laptop noch:
WLAN wird noch nicht erkannt („wifi-menu“ hat zwar ein Profil erstellt, es startet aber nicht) (de)
– LAN geht immer nur mit manuellen dhcpcd
– Touchpad funktioniert gar nicht (vielleicht fehlt Treiber oder ein Switch-Skript)
Optimus (Intelgrafik = Sparsam / Nvidia = Heizung)
– zsh (10 super powers und grml-zsh)

Das sind aber alles Sachen, die sich jetzt nicht unmöglich anhören und nebenbei lerne ich meinen Rechner immer besser verstehen und die Community mehr zu schätzen. Denn das allergeilste an Linux gegenüber Windows ist der Paketmanager mit einem umfangreichen Repository in der alle mögliche Software drin ist, die man so braucht (Firefox, VLC, Thunderbird, GNOME, LibreOffice, …)
Und „Pacman -S PROGRAMMNAME“ ist einfach unheimlich sehr einfach zu bedienen. Bei Ubuntu musste ja dauernd noch „apt-get install PAKETNAME“ eingeben werden.

Und was noch angenehm aufgefallen ist: nano wird bei der Installation als Standard Editor genommen und macht das Arbeiten sehr angenehm. vi ist mir zu schwierig.
Wenn dann noch der Komfort der z-shell dazu kommt ist es einfach göttlich.

Arch Linux (bzw. ARSCH Linux) ist eben doch kein Ponyhof und ich wollte schon fast aufgeben. Doch dann kam das Wochenende und die aktuelle ct‘ hat einen Artikel darüber geschrieben. Eigentlich wollte ich dann sogar Arch Linux Varianten mit grafischem Installer wählen. Doch nun hab ich doch wieder das aktuelle Arch Linux installiert und bin soweit froh.
XFCE ist übrigens ein sehr cooler Window Manager. Da ist sogar ein Taskmanager dabei. Gnome 3 finde ich zwar ganz ok, Unity könnte man auch nehmen, KDE ist sehr farbenfroh und macht meinen Akku leer, aber die Maus von XFCE ist einfach sehr cool. Quasi das Äpuivalent der Katze im Internet.

Arch Linux ist krepelig

Nachdem ich mir endlich mal einen Laptop gegönnt habe (den hier) wollte ich auch mal Arch Linux ausprobieren. Ich dachte mir schon, dass es kein Spaziergang wird. Besonders, da man wirklich alles per Konsole einrichten muss (oder darf). Die Anleitung für Einsteiger wie mich ist recht gut geschrieben. Es ist aber auf jeden Fall sinnvoll ein bisschen Hintergrundwissen zu haben und Freude am Lernen.
Ein paar Probleme die mich gefrustet haben:

1. Mit UEFI ging nicht. –> OK, einfach in Legacy Mode gestellt.
2. WLAN ließ sich nicht einschalten. –> Gut, dann eben ein LAN Kabel genommen.
3. LAN ging nicht. –> Gefrustet gewesen, dann das hier gefunden.
4. Immer noch keine IP Adresse. –> dhcpcd angeschmießen und hurra: „i can has cheezburger“
5. Dann Grundsystem installiert, aber KDE startet nicht, weil X-Server nicht automatisch startet. –> Das hier hat geholfen.
6. Nach jedem Neustart musste immer „dhcpcd“ ausgeführt werden. –> Naja, wird sich schon irgendwann einrenken.
7. Sound ging nicht. –> Hab die ersten Sachen von hier durchgelesen, hat nicht geklappt. Vielleicht wären die Sachen für KDE die Lösung gewesen, hab ich gestern aber überlesen.
8. OpenSuSe installiert. Zuerst mit verschlüsselter /home. Dann Passwort fast vergessen und wieder unverschlüsselte /home installiert.

Ich hätte natürlich weitermachen können und hab auch schon mal die nötigsten Pakete (vlc, libreoffice, firefox) heruntergeladen. Aber wenn es am Anfang schon so doof ist, hab ich einfach keinen Nerv mehr dafür. Außerdem geht manchmal doch wieder was kaputt. Jetzt hab ich OpenSuSe und bin wenigstens wieder weg von Ubuntu. Das läuft recht gut, updatet sich anständig und sieht zudem noch schön aus.

Und wenn nun ein Arch Linux Nutzer herkommt und mich hauen möchte: Arch Linux ist zwar schön, der pacman ist echt genial. Aber mir hat es zu viele Probleme bereitet, die mir das System verleidet haben. Ich möchte ein stabiles System haben und deshalb hab ich eben wieder OpenSuSe genommen. Ich wollte mal KDE ausprobieren.

Schnellstarter unter Gnome 3 erstellen

Ich bin ja ein wenig faul und arbeite manchmal auch gerne via SSH auf meinem Webspace herum. Die Bandbreite des Servers zu anderen Servern ist einfach zu bequem. :)
Leider ist Ubuntu kein Windows und deshalb kann man nicht so einfach eine Verknüpfung erstellen, der man noch den SSH Befehl mitgeben kann. Doch das Internet besteht ja nicht nur aus Fragestellern, sondern oftmals auch aus wahren Tipps-Gebern.

Deshalb gebe ich hiermit den Tipp von falco2 weiter.
Im Terminal folgenden Befehl eingeben:

gnome-desktop-item-edit –create-new ~/Arbeitsfläche

Wobei „~/Arbeitsfläche“ auch ein Pfad sein kann. Man sollte sich eine entsprechende Datei aussuchen und am besten ins Verzeichnis „~/Desktop/SSH-Starter.desktop“ zeigen. Ansonsten ist der Schnellstarter irgendwo und keiner weiß Bescheid.

Schnellstarter

Das nachfolgende Fenster ist eigentlich selbsterklärend.
Typ: –> Terminal oder normale Anwendung
Name: –> Sprechender Name eben
Befehl: –> Ein Befehl wie „ssh user@host.com“
Kommentar: –> Kommentar eben.