bookmark_borderDie Zeugen Jehovas

Gestern hat ein Mitschüler in Reli eine GFS über die Zeugen Jehovas gehalten. Dabei ist mir aufgefallen, dass sie die Bibel auf ihre Lehrsätze zurecht gekürzt haben. Ich hab dann direkt an den viert- und drittletzten Vers der Bibel gedacht, der in Offenbarung 22,18.19 steht: „Ich, Johannes, warne alle, die die prophetischen Worte aus diesem Buch hören: Wer diesen Worten etwas hinzufügt, dem wird Gott die Qualen zufügen, die in diesem Buch beschrieben sind. Wenn aber jemand von diesen Worten etwas wegnimmt, wird Gott ihm seinen Anteil an der Frucht vom Baum des Lebens und an der Heiligen Stadt wegnehmen, die in diesem Buch beschrieben sind.“

Das trifft dann auf die Zeugen Jehovas wohl zu. Was leider auch traurig ist: sie lehnen Jesus als Gottessohn ab, sehen also auch nur als menschlichen Propheten an.

Was ich auch krass finde, ist, dass sie daran glauben, dass zu Zeiten der Apokalypse alle Menschen bis auf die Zeugen Jehovas gnadenlos von Gott abgemetzelt werden und nur sie überleben. Sie sehen sich als die 144.000 Auserwählten an, wie es in Offenbarung 7,4 heißt.

Ach ja, dann ist da noch ein wichtiger Aspekt, der einen großen Unterschied zwischen Christen und den ZJs macht: für sie ist Körper und Seele/Geist unzertrennlich, während nach der normalen Bibel der Leib völlig vergänglich ist und auch die Seele wird nur noch vom Heiligen Geist beseelt sein 1. Korinther 15,44.

Und was ich auch noch aus der GFS mitgenommen hab: Laut den ZJs läuft die Auferstehung dann so ab, dass die Toten direkt vor Gottes Gericht kommen, während die Lebendigen dann ins Tausendjährige Reich überführt werden, das aber immer noch auf dieser Erde ist, die ja zu dem Zeitpunkt dann von Gott völlig zertrümmert ist. Darum müssen sie wieder alles aufbauen…

Also eine Sekte sind die Zeugen Jehovas allemal, da sie alle Kriterien für eine Sekte erfüllen:

  • sie sind eine außerkirchliche Gruppierung
  • verändern die Dinge, die ihnen in der Kirche nicht passen
  • jede Sekte hat einen Anführer, der im Mittelpunkt steht
  • totalitäre Systeme (ganz oder gar nicht: Aussteiger werden von der eigenen Familie verbannt)
  • starker Zusammenhalt
  • Totaleinsatz aller Kräfte
  • haben ein „rettendes Rezept“
  • nehmen keine Kritik an

„Die Lehre der Zeugen Jehovas

  • Nur die Zeugen Jehovas verkündigen Gottes Wahrheit. Die einzige Hoffnung für dei Welt ist, dass sich jeder ihrer Organisation anschließt.
  • Gott ist eine Person, Jehova, der einmal gant allein im Weltenraum existierte.
  • Jesus ist nicht Gott. Gott schuf Jesus als erstes Geschöpf, der im Himmel der Erzengel Michael war. Auf Erden war er nur Mensch, nicht Gott. Gott erweckte in von den Toten auf, und er kehrte als Geist in den Himmel zurück (also keine leibliche Auferstehung).
  • Jesu Tod am Kreuz – oder am Pfahl, wie sie lieber sagen  bringt niemandem ewiges Leben. Man kann den Tod Jesu als Loskaufopfer für vergangene Sünden annehmen, aber die einzige Garantie für die Errettung ist das unermüdliche Bemühen, Gott zu gehorchen, wie es die Wachturm-Gesellschaft lehrt.
  • Der Heilige Geist ist eine „unsichtbare wirksame Kraft“, aber weder Person noch Gott.
  • Kirchen und Regierungen werden vom Teufel kontrolliert.
  • Das System dieser Welt wird bald durch die Schlacht von Harmagedon beendet. Zeugen Jehovas werden überleben und mit Christus 1000 Jahre regieren.
  • In diesem Tausendjährigen Reich wird es weder Krankheit noch Tod noch Unglück geben. Blumen und Früchte werden im Überfluss wachsen, wilde Tiere werden zahm sein.
  • Nach 1000 Jahren werden alle Toten auferstehen. Die 144.000 „Erwählten“ werden im Himmel leben, die große Mehrheit auf der Erde. Wer ihre Lehre ablehnt, wird ausgelöscht werden.
  • 1914 ist Gottes Königreich errichtet worden. Zugleich wurde der Teufel aus dem Himmel verbannt, und Gott vollendete diesen Teil seines Königreiches. Der irdische Teil des Reiches Gottes wird noch zu Lebzeiten derer, die 1914 lebten, ganz verwirklicht werden. Erdbeben, Hungersnöte, Kriege und Katastrophen sind Verbote des bald kommenden Endes. Eines der Lieblingsthemen der Zeugen Jehovas ist: „Hunderttausende, die heute leben, werden nicht sterben“.

Soweit mal zu meiner Meinung über die Zeugen Jehovas.
Grüße
Micha

EDIT: Ich hab nun noch eine Kopie aus dem Reliunterricht vor zwei oder drei Jahren hinzugefügt, gekennzeichnet mit Anführungszeichen.

bookmark_borderGründe gegen die Zufallsentstehung – Wie man kontern kann, wenn einen jemand anspricht, der der festen Meinung ist, dass alles per Zufall entstanden ist

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich Christ, glaube also an Gott, den Vater als Schöpfer, Jesus Christus als den Erlöser meiner Schuld und an den Heiligen Geist, der in mir ist und durch den ich Kraft bekomme, das Evangelium weiter zu erzählen.

Dennoch ist es auch als Christ, vor allem auf dieser Welt, in der sich so viele Menschen zum Atheismus bekennen, also an keinen Gott glauben, natürlich, dass man immer wieder so eine Zeit der Zweifel mitmacht, die meist von atheistischen Fragen ausgelöst wird, auf die man selbst nicht sofort eine Antwort weiß. In diesen Zeiten kommen mir dann Fragen wie:

– Wie kann Gott all das Leid auf dieser Welt zulassen, wenn er doch über alles herrscht?

– Woher weiß ich, ob der Sohn der Maria aus Magdala wirklich von Gott und nicht von Josef, ihrem Mann, ist?  – Weshalb schickte er Jesus nicht schon erwachsen auf die Erde? (Viele andere Religionen sehen Jesus ja schließlich nicht als den Sohn Gottes, sondern einen ganz normalen Menschen an, der Prophet war)

Gott und Sünde das geht nicht. Deshalb schickte er Jesus, der natürlich auch erst durch eine menschliche Frau geboren werden musste. Es wäre natürlich auch möglich gewesen, dass Jesus schon erwachsen auf einmal hier auftaucht, weil Gott auch für Außergewöhnliches (Wunder) steht. Aber das ist nicht seine Art. Gott wollte ja, dass Jesus all das Leid der Menschen auf sich nimmt, um für die Schuld aller Menschen wirklich zu büßen –  und das fängt eben schon früher an als erst im Erwachsensein.

Wenn Gott Leid auf die Erde schickt, wie die vielen Naturkatastrophen, dann tut er das, um das jeweilige Volk zu strafen – jedoch nie unangekündigt. Im Buch Amos 3,8 steht nämlich: „Der HERR, der mächtige Gott, tut nichts, ohne dass er es zuvor seine Diener, die Propheten, wissen lässt.“

Also in den Zeiten der Zweifel mache ich mir dann echt Gedanken und suche Antworten. Vieles lässt uns Gott einfach auch nicht erfahren, weil er und nicht mit dem dafür nötigen Verstand ausgerüstet hat. Gott ist das komplexeste Wesen, dass es je gab, gibt und geben wird.

Nun liste ich also mal einige Antwortmöglichkeiten zum Titelthema auf:

  • Die Bücher der Bibel sind zwar von mehr als 40 verschiedenen Autoren mit total unterschiedlichen geschichtlichen Hintergründen geschrieben worden, aber das, was sie geschrieben haben, ist durch Gott eingegeben.
  • Außerdem sind die Bücher des Neuen Testaments schon etwa 60 Jahre nach Jesu Geburt geschrieben worden. D.h. es gibt noch Tausende Zeitzeugen, die gegen das Geschriebene hätten klagen können, wenn es nicht der Wahrheit entsprochen hätte. Die Autoren hätten dann auch total viel Ärger bekommen und wären mit großer Wahrscheinlichkeit ins Gefängnis gekommen, wenn nicht sogar schlimmer (getötet worden).
  • Wenn das Universum durch Zufall entstanden wäre, wie wahrscheinlich ist es da, dass alles so verdammt perfekt ist? Wenn die Erde zum Beispiel nur wenige Kilometer weiter zur Sonne stehen würde, wäre es auf der Erde schon zu heiß für die hier lebenden Lebewesen. Andersrum, also wenige Kilometer weiter von der Sonne entfernt, wäre es zu kalt. Außerdem gibt es einen exakten Neigungswinkel der Erde, ohne den vieles nicht geklappt hätte.
  • Dann gibt es da noch die vielen mathematischen und physikalischen Gesetze, die man im Laufe der Zeit auf der Erde entdeckt hat. Das kann kein Zufall sein! Es gibt einen mächtigen allgegenwärtigen GOTT, der sich das alles ausgedacht hat und immer bei uns ist – egal ob es uns schlecht oder gut geht!

Liebe Grüße

Micha

bookmark_borderWo verbringst DU deine Ewigkeit?

Also ich werde meine Ewigkeit beim lebendigen Gott verbringen, dank dem Opferlamm zur Vergebung meiner Schuld und der Schuld von den all den anderen Christen und denen, die es noch werden. Toll gelle?
Und warum schreib ich nun darüber? Weil ich möchte, dass auch die Blogleser hier etwas von Gottes Liebe und seinem Angebot des ewigen Lebens erfahren.

Wir Deutschen haben es ja immer noch am besten. Es gibt relativ viel Arbeit, ein recht gutes Gesundheitssystem und selbst für die Armen gibt es noch einen recht guten Standard: Hartz IV. Es ist zwar nicht viel, aber so wird manchen eben doch noch ein Leben auf der Straße erspart. Wenn wir also jammern ist das die meiste Zeit immer noch einem hohen Niveau.

Und bei den Christen ist es leider auch so. Es gibt zwar viele, die auch oft den Glauben in die Tat umsetzen. Beispielsweise in sozialer Arbeit (Caritas, Lebenshilfe. Sich Zeit nehmen und mal mit Bettlern gepflegt einen Döner mampfen und was dazu trinken und einfach zuhören) oder eben in Verkündigung oder eben auch im ganz normalen Leben und dem entsprechenden Handeln. Manche kombinieren das Ganze auch noch… ;)
Doch dann gibt es eben auch wieder die Christen, die meinen das es reicht getauft zu sein und weiter vor sich hin leben. Nicht unbedingt ein schlechtes Leben führen, aber doch mehr oder weniger ohne Gott.
Ich gehöre zur Zeit irgendwie wieder zu den Leuten, die meinen: Gott ist ja schon ok. Aber Bibel lesen? Hm, keine Zeit. Leute aufs Evangelium hinweisen? Hm, das können die anderen besser. Schlechte Gedanken meiden? Ach wenn kümmerts, Gott vergibts doch eh…
Doch dann kommen wieder Momente, an denen man erkennt, dass dies eben doch falsch ist. Jesus Blut war teuer und ER braucht garantiert keine „lauen“ Christen! Also möchte ich das ändern. Sonst könnte ich auch ins nächste brennende Haus reinspazieren und mich verbrennen lassen. Das Ergebnis wäre dasselbe: TOD, ewiger TOD!
Ich bin aber ein lebensfroher Mensch und möchte das LEBEN und zwar das ewige LEBEN, das Jesus allen Gläubigen versprochen hat.

Ich meine, wer weiß schon, dass es nach dem Tod ein Gericht geben wird? Und dass schon hier entschieden wird, wie es ausgehen wird?
Entweder du gehörst zu Jesus und lässt dein Leben zum Positiven verändern, oder du lässt es sein und trägst damit aber auch die Konsequenzen (ewige Trennung vom lebendigen Gott, nicht nur so die temporäre wie hier manchmal auf der Erde!).
Klar wissen es viele, aber dennoch scheint es den meisten egal zu sein. Deshalb versuchen die Christen es ja immer wieder ein Zeugnis für den Ewigen zu sein. Und genau deshalb wird es hier noch einmal erklärt.
Denn es ist mir nicht egal, wo DU deine Ewigkeit verbringst. Meine Familie und mein Opa und auch von der Oma weiß ich zumindest wo sie sein werden bzw. der Opa schon ist. In der Herrlichkeit bei Gott. Aber auch nur, weil sie sich entschieden haben und auch daran festhalten.

In diesem Sinne werden in nächster Zeit vielleicht wieder ein paar ernsthaftere Gedanken kommen.
Das Leben hier mit all dem was es bietet ist zwar schön, aber nicht das Ende vom Lied.
Auf denn nun: Prost.

bookmark_borderTMT Abend am 14.5.2010

Gestern war ein toller Tag. Ausruhen vom Donnerstag (Himmelfahrt kann man auch gut für einen tollen Tag verwenden. Wir waren Schwimmen im Fildorado, danach lecker Pizza und hinterher noch „Brügge. Sehen und Sterben“ angeschaut), Fitness als kleine Erholung und danach noch abends zum TMT nach Liebmichschnell äh Liebenzell oder genauer in Monakam.
TMT = Teenager Missions Treffen. Ich bin zwar kein Teen mehr, aber ein Fehler ist es trotzdem nie. Es gibt ja auch viele Lieder, die man mitsingen kann.
Und weil das so toll war, gibts hier mal ein paar Lieder.

Das eine heißt „Ehrfurcht bleibt!“, das unter anderem ABER!? und Obadja gecovert haben.

Und dann noch eins von Waiting for Steve mit dem Namen „Herrlichkeit“
Dazu habe ich kein Original Video gefunden, aber dafür ein Video von Obadja.

Der Sound erinnert mich ein bisschen an Madsen. So treibend und freundlich und rockig und geilomat. :)

Joa, so haben wir den Tag auch gut herum gebracht. Das einzig nervige war: Wir mussten so weit hinten parken. Aber als Jugendliche ist das ja kein Problem. Wir können noch laufen und das ist auch gut so!

bookmark_borderLuther, Meine Hoffnung

Mir ist es bisher
wegen angeborener Bosheit und Schwachheit
unmöglich gewesen,
den Forderungen Gottes zu genügen.

Wenn ich nicht glauben darf,
dass Gott mir um Christi willen
dies täglich beweinte Zurückbleiben vergebe,
so ist’s aus mit mir.

Ich muss verzweifeln.
Aber das lass ich bleiben.
Wie Judas an den Baum mich hängen,
das tu ich nicht.
Ich hänge mich an den Hals oder Fuß Christi
wie die Sünderin.
Ob ich auch noch schlechter bin als diese,
ich halte meinen Herrn fest.

Dann spricht er zum Vater:
Dieses Anhängsel muss auch durch.
Es hat zwar nichts gehalten
und alle deine Gebote übertreten.
Vater, aber er hängt sich an mich.
Was will’s! Ich starb auch für ihn.
Lass ihn durchschlupfen.

Das soll mein Glaube sein.

(Martin Luther zugeschrieben)

Mehr muss man dazu wohl nicht mehr sagen!