Kategorie: Leben

Untauglich für Gott???

Das nächste Mal, wenn du denkst, dass du eine Ausrede hast, warum Gott dich nicht gebrauchen kann, denke an folgende Leute:
Noah war betrunken,
Abraham war zu alt,
Isaak war ein Tagträumer,
Jakob war ein Lügner,
Leah war hässlich,
Joseph wurde ungerecht behandelt,
Mose war ein Mörder (wie David und Paulus),
Deborah war eine Frau und Richterin,
Gideon hatte Angst,
Simson hatte lange Haare,
Rahab war eine Prostituierte,
Jeremia und Timotheus waren zu jung,
David tat, als wäre er verrückt, hatte eine Affäre und lief vor seinem eigenen Sohn davon,
Elia war selbstmordgefährdet,
Jesaja predigte nackt,
Jona rannte vor Gott davon,
Naomi war eine Witwe,
Hiob verlor alles,
Johannes der Täufer aß Heuschrecken,
Petrus war jähzornig,
Johannes war selbstgerecht,
die Jünger schliefen beim Beten ein,
Martha machte sich über alles Sorgen,
Maria war zu faul,
Maria Magdalena war dämonisch besessen,
der Junge mit den Fischen und den 5 Broten war zu unbekannt (und ist es immer noch),
die samaritische Frau hatte mit vielen Männern geschlafen, Zachäus war zu klein,
Petrus zu impulsiv,
Markus hatte aufgegeben,
Timotheus hatte ein Magengeschwür
und Lazarus – der war tot.
Peter Reid (Bibelschullehrer der Fackelträger, Friday Fax 2002/14 )

Übrigens die hatte Gott damals schon nicht zugelassen, warum sollte er bei dir eine Ausnahme machen? Und na klar kannst du noch andere Gründe finden, aber denkst du dass die gewichtiger sind als die schon genannten – vor allem der von
Lazarus?
Thorsten Schweizer

Also hab ich jetzt keine Entschuldigung mehr, wenn ich mich als Mitarbeiter vom Zeltlager lossagen möchte.
We will see.
Schönes Wochenende und genießt die Sonne.

Warum JESUS CHRISTUS?

Manchmal frag ich mich selber: Warum eigentlich Jesus Christus? Was bitte bringt es mir überhaupt noch?? Ich meine, werde ich dadurch reicher oder bekomme ich dadurch bessere Noten?? Oder werde ich deshalb von Unfällen verschont???
Auf diese Fragen kann ich nur NEIN sagen. Denn ich hab wenig Geld, wenn ich mich nicht in der Ausbildung anstrenge auch keine guten Noten. Und vor Unfällen wird man auch nicht immer verschont (sonst wäre der kleine Unfall von gestern nicht passiert. *grmpf*).
Was nützt es mir also ein Glaube an Jesus Christus?? Hä?? Aus menschlicher Sicht nützt es mir nix. Rein gar nix… Denn die Arbeit wird dadurch nicht leichter. Der Weltfrieden kommt dadurch auch nicht zustande.
Doch irgendetwas passiert, wenn man an Jesus Christus glaubt. Ich kann meinen Ärger auch mal bei Gott rauslassen und er hört mir zu. Die Bibel – Gottes Botschaft unter Aufsicht des heiligen Geistes von Menschen geschrieben – gibt einem immer wieder Tipps und neuen Mut. Ganz egal, was gerade passiert ist. Ob man sich gerade mit seiner Freundin freut oder einfach nur auf Rock am Ring abfeiert; ob man im Krankenhaus liegt und sich von seinen Verletzungen erholt oder mit Freunden auf dem Bolzplatz kickt – Gott ist immer dabei.
Gott hat sogar eine eigene Telefonnummer und wirbt mit folgendem Spruch:

„Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.“
Psalm 50, 15

Ist es nicht schön zu wissen, dass Gott verspricht, dass er uns helfen wird?
Doch wenn er nur in der Not helfen würde und sonst zu nix taugen würde, wäre das doch sehr armselig oder? Dann bräuchte ja niemand einen Gott. Denn jeder Mensch, der ein bisschen auf sein Herz hört und einen Menschen in Not sieht, hilft einem anderen – theoretisch jedenfalls.
Doch Gott ging noch weiter. Als unser Schöpfer, kennt er uns genau und er weiß, dass wir leider niemals perfekt leben können. Eine Lüge hier, ein Diebstahl da… so ist das Leben. Es gibt ja nicht umsonst Gefängnisse, wo Menschen eingesperrt werden.
Doch Gott ist ein bisschen anders, als wir Menschen. Er ist heilig, quasi wie ein glanzvolles weißes Papier, ohne einen einzigen Fleck. Ich als Mensch dagegen, war anfangs auch mal ein glanzvolles weißes Papier. Doch mit den ersten Schritten in der Welt, kam ich mit Schmutz in Berührung. Schmutz ist beispielsweise die Lüge („Nein Mama, ich hab die Wand nicht angemalt, das war mein Bruder!“ ) oder Diebstahl („Komm Tobi, Überraschungseier klauen macht doch gar nix aus…“ ) oder sonstwas. Durch diesen Schmutz wurde meine glanzvolle weiße Farbe immer mehr beschmutzt und aus dem weiß wurde mit der Zeit immer mehr grau und schließlich schwarz. Wenn ich die anderen Menschen anschaue, seh ich kaum einen anderen, der nicht genauso ein schwarzes Blatt hat, genau wie ich. Ab und zu sehe ich auch wieder Menschen, die im weißen Glanze erstrahlen. Oft hab ich mich gefragt, wie sie es hinbekommen haben, ihre schwarze Farbe von ihrem Blatt herunterzuschaben. Bei mir hat es nie wirklich funktioniert. Mit ein paar guten Taten wurde es zwar wieder besser, doch höchstens wurde die schwarze Farbe wieder etwas heller – grau – mehr hat es nie gebracht. Es muss also irgendein Weg geben, die ursprüngliche weiße Farbe zurückzuerhalten.
Und dieser Weg geht nur durch die Annahme von der Vergebung Jesus Christis am Kreuz. Er war der einzige Mensch hier auf Erden, der keine einzige Sünde oder Verfehlung getan hat und wurde trotzdem ans Kreuz genagelt. Er starb somit auch für uns Menschen, WENN wir an Jesus Christus und seine Vergebung für unsere Sünden und Verfehlungen glauben. So erstrahlt mein schwarzes Papier endlich wieder in einem glanzvollem Weiß – weil es keine Schuld mehr ertragen muss. Jesus hat sie vergeben. Doch ich sollte in Zukunft aufpassen, dass es jetzt auch nicht mehr schwarz wird.

Ich hab den Schritt getan und erlebt, dass das Leben zwar nicht unbedingt besser wird, aber es wieder einen Sinn hat. Ich leb nämlich jetzt nicht mehr nur für mich, sondern für die Ewigkeit und somit auch für Gott. Und durch seinen heiligen Geist wird auch mein Denken verändert. Manchmal merkt man es, manchmal auch nicht. Doch Jesus Christus nützt jedem Menschen etwas. Denn an ihm entscheidet sich die eigene Ewigkeit – entweder bei Gott, seiner Liebe und seinem Frieden und den anderen Jesus Anhängern oder im ewigen Nichts, abgetrennt von Gott und keinen Frieden.
Du hast die Wahl, doch warte nicht zu lange. Der Tod kommt manchmal schneller als man glaubt.

Schöner Tag und Frieden noch.
Der Tobi

Scientology – „Du siehst so intelligent aus!“

Nachdem meine lieben Freunde von Scientology nun ein häßliches Gebäude in Berlin aufgestellt haben, muss mal wieder meine Meinung darüber herhalten. Der Spiegel hat als Aufhänger „Du siehst so super intelligent“ geschrieben. ;)
Wenn ich sowas lese, mach ich mir echte Sorgen. Diese Freaks machen vor niemanden halt. Eigentlich nur schade, dass sie nicht bei mir waren.
Ich hätte da schon was anständiges gesagt: „Was sagen Sie da? Ich bin intelligent? Wie wunderbar, dass sie das auch endlich merken. Sie sind der 1 Millionste Mensch, der mir das sagt. Wissen sie was das heißt?? Sie haben gewonnen. Hier meine Bibel. Passen sie gut darauf, denn sie ist gesegnet auf den Namen von Jesus Christus. Da, nehmen sie schon.

Wenn sie doch hartnäckiger sein sollte, dann die *muhaha* Variante: „Fishermens Friends is watching you! Und Satan ist deiner Seele her. Aber mach dir nix daraus. JESUS rockt deine Seele schon.“ Mein Kumpel Manu meinte dann, dass sie sich vielleicht selbst umbringen, diese Feiglinge. Naja, aber man kann sie ja noch vorher taufen. Oder sie lieber vom Suizid abhalten, damit sie Jesus Nachfolger werden können. Ganz ohne Gewalt und ohne Seelenstriptease.

Oder eine normale Obdachlosenvariante: „Hey hast du Hunger? Du siehst hungrig aus. Magst du einen Döner mit mir mampfen?“ Und dann lad ich se auf einen Döner ein.
Sollte das nicht helfen, bleibt ja immer noch das Weglaufen und Ignorieren: „/ignore!!! /ignore!!

Aber da ich leider keine netten Scientologen in Calw habe und sie mich zum Glück verschonen mit ihrem dummen Gelabber. Ehrlich, die sind gefährlicher als so mancher Missionar. Den sie labern nur Dünnschiss, der nach dem ersten großen Tsunami wieder im Meer landet.
Eklig!!

Christen müssen keine Miesepeter sein

Wer ist auf die Idee gekommen und hat gesagt, dass Christen keinen Spaß haben dürfen? Diese Frage stellte sich mir wieder des Artikels: War der Sohn Gottes ein Miesepeter?

Es gibt ja das Vorurteil, dass Christen oftmals daran zu erkennen sind, weil sie immer traurig aussehen. Manchmal stimmt dass ja auch. Halt, Stop!! Hat Jesus uns nicht von aller Schuld reingewaschen? Waren die Menschen damals nach ihren Heilungen nicht glücklich und sind umhergehüpft vor Freude?
Wir sind frei. Frei zum Leben. Wir dürfen lachen und Spaß haben. Uns über gute Witze amüsieren und auch mal etwas trinken. Hat Jesus jemals gesagt: „So meine Freunde. Da ihr mir jetzt nachfolgt, dürft ihr niemals mehr Spaß haben. Lauft immer tottraurig umher.“ ??
NEIN, das hat Jesus nie gesagt und es würde auch nicht zu ihm passen. Klar ist man manchmal traurig, beispielsweise, wenn die Freundin einen verlassen hat oder ein guter Freund ist gestorben. Da ist jeder traurig. Doch Trauer vergeht und auch gute Zeiten kommen wieder.

Darf ich vielleicht etwas sagen, das Stirnrunzeln verursachen wird? Darf ich Ihnen verraten, warum sich Jesus laut der Bibel die Zeit nahm, neunzig Meilen von Jericho nach Kana zu laufen, um dort auf eine Hochzeit zu gehen, obwohl auf seinen Schultern die Aufgabe lastete, die Welt zu erlösen? Ich glaube, er ging auf die Hochzeit, um sich zu amüsieren.
Nicht Wasser in Wein zu ver­wandeln war sein Ziel. Das war nur ein Gefallen, den er seinen Freunden tat. Es war auch nicht sein Ziel, seine Macht zu zeigen. Der Gastgeber bekam nicht mal was davon mit. Sein Ziel war auch nicht zu predigen. Es gibt keinerlei Aufzeichnungen über eine Predigt. Bleibt eigentlich nur ein Grund. Spass. Jesus ging auf die Hochzeit, weil er die Leute mochte und das Essen; und – grosser Gott! – vielleicht wollte er sogar mal mit der Braut eine Sohle aufs Parkett legen.

Hey wer den Calwer Jugendkreis oder auch den Teenskreis kennt, weiß, dass es da öfters mal abgeht. Die benehmen sich wie ganz normale Jugendliche auch. Sie sind einfach Menschen. Nicht nur dort, sondern auch im ganz normalen Leben.

Mein Tipp für dich: Lass deine Freude über Jesus auch mal sichtbar werden. Gott hat dir ein Gesicht gegeben. Lachen musst du aber schon selber. ^^

Meine Oma und mein Opa …

… sind einfach die coolsten Menschen in meiner Verwandtschaft. Jetzt nicht, dass die irgendwas besonderes können, aber die haben soo viel erlebt, dass es einfach erstaunlich ist.

Also die beiden wohnen in Deckenpfronn, da wo es noch viele Bauern gibt. Joa, die beiden sind nun schon beide über 75 Jahre alt und haben somit den Krieg auch miterlebt. Dabei mussten sie oftmals sparen, haben auf vieles verzichtet. Doch sie haben sich ständig die Treue gehalten, sind immer noch verheiratet.
In den vergangenen Jahren ging es meinem Opa immer schlechter. Zum Schluss kam es sogar dazu, dass er ins Krankenhaus musste. In dieser Zeit ging vieles nicht mehr so gut. Fast wäre es soo schlimm gewesen, dass er gestorben wäre. Doch nur fast!! Und ich bin Gott echt dankbar dafür, dass er es überlebt hat und jetzt wieder ganz normal daheim leben kann.
Er kann jetzt zwar nicht mehr so viele Heuballen auf den Wagen hieven, aber er hat immer noch unheimlich viel Kraft. Tja einmal ein Bauer, immer ein Bauer!!

Meine Oma hatte dagegen keine Operationen zu befürchten. Sie kann immer noch das Wasser fühlen. „Hm, ich glaub des ist heiß genug!“ und langt dann immer auch noch rein ins Wasser. Wow, so abgebrüht muss man auch erst mal sein.
Yeah, meine Großeltern sind eben noch echte Bauern mit nem Stall voller Kühe (die machen auch viel Mühe ^^ ), vielen Katzen und Hühnern und ab und zu auch mit ein paar Schweine. Joa, meine beiden Onkels sind auch noch da. Der eine, wird den Hof später dann übernehmen.

Ich bin einfach stolz, dass ich solche Großeltern habe. Denn richtige Bauern, die auch noch auf dem Boden bleiben und nicht immer mit ihrem Bulldögle („Fendt“) rumprotzen, des hat net jeder. Daher, liebe Oma und lieber Opa, bleibt weiterhin gesund und gesegnet. Auf die nächsten 10 Jahre.

Ganz liebe Grüße
Euer stolzer Enkel
Tobi