Kategorie: Leben

Christen müssen keine Miesepeter sein

Wer ist auf die Idee gekommen und hat gesagt, dass Christen keinen Spaß haben dürfen? Diese Frage stellte sich mir wieder des Artikels: War der Sohn Gottes ein Miesepeter?

Es gibt ja das Vorurteil, dass Christen oftmals daran zu erkennen sind, weil sie immer traurig aussehen. Manchmal stimmt dass ja auch. Halt, Stop!! Hat Jesus uns nicht von aller Schuld reingewaschen? Waren die Menschen damals nach ihren Heilungen nicht glücklich und sind umhergehüpft vor Freude?
Wir sind frei. Frei zum Leben. Wir dürfen lachen und Spaß haben. Uns über gute Witze amüsieren und auch mal etwas trinken. Hat Jesus jemals gesagt: „So meine Freunde. Da ihr mir jetzt nachfolgt, dürft ihr niemals mehr Spaß haben. Lauft immer tottraurig umher.“ ??
NEIN, das hat Jesus nie gesagt und es würde auch nicht zu ihm passen. Klar ist man manchmal traurig, beispielsweise, wenn die Freundin einen verlassen hat oder ein guter Freund ist gestorben. Da ist jeder traurig. Doch Trauer vergeht und auch gute Zeiten kommen wieder.

Darf ich vielleicht etwas sagen, das Stirnrunzeln verursachen wird? Darf ich Ihnen verraten, warum sich Jesus laut der Bibel die Zeit nahm, neunzig Meilen von Jericho nach Kana zu laufen, um dort auf eine Hochzeit zu gehen, obwohl auf seinen Schultern die Aufgabe lastete, die Welt zu erlösen? Ich glaube, er ging auf die Hochzeit, um sich zu amüsieren.
Nicht Wasser in Wein zu ver­wandeln war sein Ziel. Das war nur ein Gefallen, den er seinen Freunden tat. Es war auch nicht sein Ziel, seine Macht zu zeigen. Der Gastgeber bekam nicht mal was davon mit. Sein Ziel war auch nicht zu predigen. Es gibt keinerlei Aufzeichnungen über eine Predigt. Bleibt eigentlich nur ein Grund. Spass. Jesus ging auf die Hochzeit, weil er die Leute mochte und das Essen; und – grosser Gott! – vielleicht wollte er sogar mal mit der Braut eine Sohle aufs Parkett legen.

Hey wer den Calwer Jugendkreis oder auch den Teenskreis kennt, weiß, dass es da öfters mal abgeht. Die benehmen sich wie ganz normale Jugendliche auch. Sie sind einfach Menschen. Nicht nur dort, sondern auch im ganz normalen Leben.

Mein Tipp für dich: Lass deine Freude über Jesus auch mal sichtbar werden. Gott hat dir ein Gesicht gegeben. Lachen musst du aber schon selber. ^^

Meine Oma und mein Opa …

… sind einfach die coolsten Menschen in meiner Verwandtschaft. Jetzt nicht, dass die irgendwas besonderes können, aber die haben soo viel erlebt, dass es einfach erstaunlich ist.

Also die beiden wohnen in Deckenpfronn, da wo es noch viele Bauern gibt. Joa, die beiden sind nun schon beide über 75 Jahre alt und haben somit den Krieg auch miterlebt. Dabei mussten sie oftmals sparen, haben auf vieles verzichtet. Doch sie haben sich ständig die Treue gehalten, sind immer noch verheiratet.
In den vergangenen Jahren ging es meinem Opa immer schlechter. Zum Schluss kam es sogar dazu, dass er ins Krankenhaus musste. In dieser Zeit ging vieles nicht mehr so gut. Fast wäre es soo schlimm gewesen, dass er gestorben wäre. Doch nur fast!! Und ich bin Gott echt dankbar dafür, dass er es überlebt hat und jetzt wieder ganz normal daheim leben kann.
Er kann jetzt zwar nicht mehr so viele Heuballen auf den Wagen hieven, aber er hat immer noch unheimlich viel Kraft. Tja einmal ein Bauer, immer ein Bauer!!

Meine Oma hatte dagegen keine Operationen zu befürchten. Sie kann immer noch das Wasser fühlen. „Hm, ich glaub des ist heiß genug!“ und langt dann immer auch noch rein ins Wasser. Wow, so abgebrüht muss man auch erst mal sein.
Yeah, meine Großeltern sind eben noch echte Bauern mit nem Stall voller Kühe (die machen auch viel Mühe ^^ ), vielen Katzen und Hühnern und ab und zu auch mit ein paar Schweine. Joa, meine beiden Onkels sind auch noch da. Der eine, wird den Hof später dann übernehmen.

Ich bin einfach stolz, dass ich solche Großeltern habe. Denn richtige Bauern, die auch noch auf dem Boden bleiben und nicht immer mit ihrem Bulldögle („Fendt“) rumprotzen, des hat net jeder. Daher, liebe Oma und lieber Opa, bleibt weiterhin gesund und gesegnet. Auf die nächsten 10 Jahre.

Ganz liebe Grüße
Euer stolzer Enkel
Tobi

Ich Glaubs –> ein Rückblick.

So dele. Jetzatle.
Ich Glaubs ist ja nun schon eine Weile vorbei und es war einfach genial.
Jetzt so mal ein grober Überblick:

1. Tag: Dienstags
Alle waren aufgeregt, es ist halb 8 abends und kaum einer kam. Insgesamt nur 3 Besucher. War ein bisschen arg wenig. Aber es war trotzdem schön mal in ner kleinen Runde zu sein.

2. Tag: Mittwochs
Hat jemand gesagt, dass es bei uns was umsonst gibt?? Oder woher kamen auf einmal die ganzen Leute. Joa, das Säle war fast voll und die Gruppe Reborn hat echt viel Gutes bewirkt und hat die Leute zum Tanzen animiert. Kurz und knackig. JETZT ging es los mit der Ich Glaubs Woche. Agron und 4 Mädels haben Herzblatt gespielt. War echt witzig anzusehen…

3. Tag: Donnerstag
Es werden immer mehr Leute. Alle Stühle waren belegt. Es ging um das Thema Tod. Frau Fischinger hat etwas über ihre Erfahrung als Bestatterin erzählt. Class P. Jambor hat seine Lieder zum Besten gegeben. Und es haben sich wieder ein paar Leute für Jesus entschieden. Was will man sich mehr wünschen.

4. Tag: Freitag
Wie kommt man in den Himmel?? Also entweder man sammelt 40k Punkte und lässt sich diese oben an der Himmelspforte bestätigen (was eh keiner schafft.. *hehe*). Oder man hat einen Gutschein und zeigt diesen dann oben vor. Joa, am Freitag ging es um das Kreuz und die Vergebung durch Jesus Christis Tod am Kreuz und die Auferstehung.
Was mich echt beeindruckt hat, dass am Freitag echt das Säle proppevoll war. Wir mussten sogar nochmal Stühle stellen und es kamen immer mehr. Hey, wie geil ist das denn bitte? Natürlich haben sich auch wieder einige Leute für Jesus entschieden. War echt super.

5. Tag: Samstag
Joa, am Samstag war sozusagen alles vorbei. Hat mein Leben überhaupt einen Sinn?? Die anderen sehen alle viel besser aus. Ich hab immer schlechte Noten. Scheiße, nix geht mehr in meinem Leben.
Es ging also um den Lebenssinn. Als Specialguest war heute ein Hiphopper aus Stuttgart da.

Weil ich mich gerade auch viel frage bezüglich der Musterung, hab ich mit nem anderen Mitarbeiter (war ja selber auch einer.) darüber gesprochen. Der ist Christ und war früher bei der Bundeswehr. Ist irgendwie cool, aber alle anderen haben gemeint, ich soll Zivildienst machen. Naja, wir werden sehen was rauskommt.

So, das war es mal grob von mir. Danke fürs Lesen.

Liebe Grüße und Gottes Segen.
Tobi

Straßenmusiker: David

Als ich heute in Böblingen die Straße wieder so entlang laufe, bemerke ich auf einmal einen Straßenmusiker. Zuerst bin ich an ihm vorbei gelaufen und hab nur n paar Cents dem Typ in die Mütze geworfen.
Doch irgendwie tat er mir leid und ich hatte noch ein wenig Zeit bis der nächste Bus nach Calw fuhr. Also lief ich wieder zurück und fragte ihn ob er Hunger habe. Er hat erst mal nix verstanden, doch dann mit Handzeichen hab ich zum Döner gezeigt.
Joa, er hat sich dann hingehockt und den Döner echt schnell gegessen. Hat ihm echt geschmeckt.. ;) Isch ja au was leckeres. Ich hatte au ein wenig Hunger und hab au einen Döner gegessen.

Joa, so als er gerade seinen Döner vespert meint er so:
„Hey, ich David und du??“
„Ich bin Tobi“, hab ich gesagt.
„Tommy??“
„Ne Tobi.. :-)“
„Aaah..“

So weiß ich wenigstens seinen Namen! Leider hab ich nicht herausbekommen, woher David stammt. Bei der Verabschiedung meinte er noch sowas wie: „Mutter tot!“ und machte dabei ein trauriges Gesicht. Ich hab ihm noch Gottes Segen gewünscht und denk, dass Jesus sich auch um ihn kümmern wird!!
Doch es macht doch echt ne Freude, mal mit fremden Leuten Döner zu vespern.. :-)


Das ist David..


So sitzt er oft da und spielt auf seinem Akkordeon. :-)

Jetzt beim Schreiben fallen mir gerade die Worte Jesus Christus ein:
„Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25, 40b)

So, das war mein Erlebnis und ich bin froh, dass es sowas gibt.
Danke Jesus für deine Augen und dein Herz, was du auch mir geschenkt hast.

Sei gesegnet.
In Jesu Namen.

So ischd es!!
Tobi