Kategorie: Leben

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Quelle: Carsten

Die Predigt

Die Predigt

Quelle: Internet

Mitgliederaufnahme in der Liebenzeller Gemeinschaft Calw/Stammheim

Nachdem sich in den letzten Monaten und auch davor die Süddeutsche Gemeinschaftsgemeinde Calw und die Liebenzeller Gemeinschaft Stammheim angenähert haben und seit September zur Liebenzeller Gemeinschaft Calw/Stammheim fusioniert haben, war heute die erste Mitgliederaufnahme. Ich finds erfreulich, dass sich gleich zu Beginn 84 Mitglieder ganz offiziell zur neuen Gemeinschaft bekennen und sich auch in Zukunft daran beteiligen wollen. Als nächstes steht beispielsweise der Bau eines neuen Gemeinschaftshauses an (Wobei das realistisch erst 2016 abgeschlossen sein wird).

Aber trotzdem ist weiterhin der Gottesdienst am Sonntag die zentrale Veranstaltung, zu der alle Leute ganz herzlich eingeladen sind. Irgendwann wird es vielleicht auch wieder eine neue, schöne und informative Homepage mit aktuellen Terminen geben.
//Update 24.07.2013: Die aktuellen Gottesdiensttermine kann man über diesen Kalender erfahren. Aktuell finden diese immer in der Bahnhofstr. 38 in Calw statt.

Was mich besonders freut ist die Tatsache, dass sich auch viele junge Leute als Mitglieder haben aufnehmen lassen, die aktuell ganz woanders sind. Und deshalb bin ich auch Mitglied geworden. Wenn man schon mitarbeitet, kann man auch mal offiziell Mitglied werden.

Und nun bin ich gespannt auf Gottes Wirken für Calw/Stammheim unter anderem mithilfe der neuen Gemeinschaft und auch all den anderen Gemeinden und Kirchen. Schließlich sind die christlichen Gemeinde trotz mancher Unterschiede (evangelisch, charismatisch, katholisch) immer noch ein Leib Christi und sollten zusammenhalten.

Quadfahren in Malsch

Gestern morgen sind mein Bruder und ich nach Malsch gefahren um die Quads auszuleihen. Eigentlich hatte ich wegen der Kälte in letzter Zeit keine wirkliche Lust darauf. Und nachdem sich die Quads auch recht schwammig lenken lassen und wie ein alter Schlepper sich anfühlen war auch eine Begründung schnell gefunden.
Doch nach ein paar Runden auf der Landstraße sind wir über Bad Herrenhalb nach Karlsruhe gefahren. Alles mehr oder weniger orientierungslos, da wir weder eine Karte noch ein wirkliches Navi dabei hatten. Das Handy als Navi ist zwar gut, aber aufgrund einer fehlenden Halterung am Quad nur bedingt einsetzbar. Das war dann später beim Heimweg auch ein kleines Problem, so dass wir öfters mal angehalten haben um nochmal kurz den Kurs nachzuvollziehen. Die Straßenschilder haben auch nur bedingt weitergeholfen, da wir uns dort unten nicht auskannten.
Abends hat uns der Vermieter gefragt, warum wir nicht einfach auf der Schwarzwaldhochstraße entlang gefahren sind. „Da seid ihr im Schwarzwald und fahrt trotzdem nach Karlsruhe!

Jo, irgendwann nach der Mittagspause bei einem Döner in Karlsruhe (der von der GPN damals hatte leider geschlossen, aber es gab einen anderen leckeren in der Nähe), haben wir einen Waldparkplatz gefunden. Der war leer und daher optimal um mal ein paar kleine Drifts mit dem Quad hinzulegen. Die Kurvenlage ist zwar scheiße, aber zum Driften machen die Quads dann doch wieder viel Spaß. Jo, nach ner Stunde oder so, sahen die Quads etwas dreckiger aus und Micha wurde klar, dass man ja damit gar im Gelände fahren darf.
Aber auch das war dann irgendwann wieder langweilig und wir sind weitergefahren. Zu einem Aldi, da Micha Hunger auf Süßes hatte. Also ALDI gesucht, was gekauft, gegessen und danach weiter zum Rhein. Wir sind dann auch direkt eine Straße an den Rhein gefahren. Diese war jedenfalls mit Rhein ausgeschrieben. Dort dann ein kleine Pause gemacht und die restlichen Lebkuchen ausgepackt. Jo, wir hatten noch nicht mal 13 Uhr und die Quads konnten erst wieder so gegen 17Uhr abgeben konnten. Nach der Pause sind wir wieder weiter gefahren und in eine Richtung gefahren, wo schon die Grenze zu den Franzosen kam. Dazwischen haben wir aber nochmals eine Parkplatz gefunden, der sich gut zum Driften eignetet. Also ein paar Runden gefahren und später dann doch wieder weiter in Richtung Malsch (genauer Waldprechtsweiher) gefahren. Diesmal habe ich mal die Führung übernommen um nicht immer einem Polizisten hinterher fahren zu müssen. Einem Polizisten, der übrigens auch in 30er Zonen noch mit 70 km/h entlang fährt.
Jo, nach ein paar Eskapaden und falsche Abbiegungen später sind wir letztendlich auch wieder am Zielort angekommen. Doch dann war der Tank auch wieder nur noch 3/4 voll und die Bedingung war, dass er voll sein müsse. Nach kurzer Rückfrage (Leuten fragen funktioniert nach wie vor besser als Smartphonenutzung) war auch die Tankstelle in Malsch gefunden. Nach einer weiteren Zwischenfrage wurde auch die versteckte Tankstelle entdeckt. Auf dem Rückweg war es dann nochmal schön. Wenn man das Quad dann doch gewöhnt ist, machen auch kleinere Kurven mit 70 oder 80 keine großen Probleme mehr. Und besonders die Bergfahrten sind recht schön, da die kleinen Motoren (400ccm) auch dort ihre Kraft einbringen und zügig vom Fleck kommen.

Das war also die Quadfahrt, auf die mein Bruder schon mehr als zwei Jahre lang drauf gewartet hat. Angefangen hat es ja mit dem Jochen Schweizer Gutschein zu seinem 18. Geburtstag. Da er mir zwischenzeitlich auch mal Geld geschuldet hat, hat er noch einen zweiten Gutschein besorgt und dann diesen Herbst endlich einlösen können. Als wir dann später mal nach den Preisen beim Quadcenter direkt angefragt haben, war die Ernüchterung groß. Jochen Schweizer verlangt 130 Euro fürs Quadfahren, beim Quadcenter Malsch direkt kostet eine Tagestour oder Selbstfahrer nur 99 Euro. Also war es für uns doch ein sehr teurer Spaß.
Aber aufgrund der doofen Kurvenlage hätte ich ein Tag Motorradfahren vorgezogen. Da hätte ich dann auch mal kurz den Schwarzwald erkundet und ein paar Kurven gefahren. Naja, man kann nicht alles haben.

Im Großen und Ganzen hat es doch Spaß gemacht und war ein lustiger Tag. Im Sommer würde ich sowas vielleicht nochmal machen, aber das nächste Mal eine geführte Tour vorziehen (+ hinterher noch ein bisschen selbst rumeiern). Die ständige Rumeierei hat dann doch etwas gestört, aber das bin ich von Micha ja nach Berlin schon gewöhnt. :) Dumm nur, dass ich selbst keine bessere Ideen hatte und mich deshalb auf meinen Bruder und seine Führung eingelassen habe. Unter Brüdern darf man ja auch mal meckern. Im Großen und Ganzen war’s dann doch ganz nett!

Sinn und Unsinn der Motorradbeschränkung

Wer einen Motorradführerschein machen möchte, kennt es vielleicht. Ist man unter 25 Jahre alt, muss man sich nach Erteilung des Führerscheins die nächsten zwei Jahre mit 34 PS Maschinen begnügen. Das ist teilweise auch sinnvoll. Aber was ist denn eigentlich mit den paar Leuten, die ihren Motorradführerschein machen und danach 2 Jahre lang aufs Fahren verzichten? Früher mussten solche Leute noch die gefahrenen Kilometer nachweisen und erst nach den erforderlichen Kilometern wurde die Erlaubnis auf „offene“ Motorräder (mehr als 34 PS) erteilt.

Da ich aber erst vor 2 Jahren meinen Motorradführerschein gemacht habe und die letzten 2 Jahre aus Geldmangel nicht mehr zum Motorradfahren gekommen bin, darf ich ab morgen trotzdem jede offene Maschine fahren. Die neue Regelung sieht nämlich vor: 2 Jahre kleine Mopeds fahren und nach 2 Jahren darf ich ohne erneutem Gang zum Landratsamt jedes Motorrad fahren.
Mich persönlich freut dies ja. Und ich bin mir den Risiken auch bewusst, so dass ich bei einem Motorradkauf auf jeden Fall nochmal ein kleines Sicherheitstraining absolvieren werde.

Aber ganz allgemein gesehen könnte man doch auch gleich auf die 2 Jahre verzichten. Da sowieso kein Nachweis erforderlich ist, bringt es nicht wirklich viel. :) Außer dass die wirklichen jungen Fahrer erst mal 2 Jahre lang ausgebremst werden.

So viel dazu. Welche Maschine ich mir nächstes Jahr kaufe, weiß ich trotzdem noch nicht. Aber außer einer Enduro wird’s da wohl nicht viel Auswahl geben. :)