Kategorie: Konzerte

Das Fest 2014 am Freitag mit Russkaja

Gestern war mal wieder das Fest in Karlsruhe und am Ende des Abends wurde ich mit einer sehr schöne österreichische Kombo die russische Musik überrascht: Russkaja Die russische Musik kennt man ja. Ein schwermütiges Stück von Krieg um mal morgens die Gemeinde aufzuwecken oder eben nun Russkaja.

Natürlich waren die vorigen Bands wie Judith Holofernes und Madsen auch sehr geil. Patrice war dann eher langweilig für mich. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich kein so Raggae Fan bin. Danach ging es eben mit Russkaja ab und sie waren einfach sehr genial. :)

Ein kleines Beispiel mit Bezug auf einen aktuellen Song:

Den Stress mit dem Pogo hab ich mir dann mal gespart. Aber es war sau geil. Meine Freunde sind alle schon nach Patrice heim. Ich hab es gar nicht verstanden, wie man sich so eine geile Band auslassen kann. Aber Geschmäcker sind ja verschieden!

Stilbruch – Gesehen auf dem Straßenmusikfestival in Ludwigsburg

Gestern abend war ich zusammen mit ein paar Freunden auf dem Straßenmusikfestival in Ludwigsburg. Das war ein sehr schöner Abend mit vielen interessanten Musikkombos. Unter anderem der sehr strangen Band „Discofuckers“. Der Name ist Programm…
Dann waren da noch sehr traditionelle Straßenmusiker aus Italien, Spanien oder sonst woher. Doch eine Band fand ich dann sehr genial: „Stilbruch
Eine Geige, ein Kontrabass und ein Schlagzeug machen Musik.
Sehr erfrischende Rockmusik.

Weil ich ein Mensch bin

Menschen lügen, Menschen hassen,
Menschen töten Menschenmassen.
Menschen frieren – Menschenseelen
Menschen kämpfen, Menschen quälen.

Menschen lachen, Menschen reden,
Menschen kaufen Menschenleben.
Menschen fressen, Menschen trinken
Menschen treten, Menschen schminken.

Doch weil ich ein Mensch bin,
Kann ich leben, kann ich lieben und verstehen.
Kann ich handeln, kann ich zweifeln,
Werd dem Hass entgegengehen.
Und weil ich ein Mensch bin,
Hab ich Ohren, hab ich Augen um zu sehen
Und ich werd mich nicht verschließen,
Werd auf’s Paradies zugehen.

Menschen bitten, Menschen beten,
Menschen lieben, Menschen leben.
Menschen sehen, Menschen hören,
Menschen denken – diese Menschen stören.

Menschen hoffen, Menschen scherzen,
Menschen trösten Menschenherzen.
Menschen segnen, Menschen danken,
Menschen helfen – Mensch komm brich Deine Schranken!

Text/Musik: Sebastian Maul

Eine sehr eindrücklicher Auftritt. Leider versteht man dort den Text nicht so gut. Aber so ähnlich sind sie gestern auch abgegangen. :)

St. Zion – Deutschmetal aus Stuttgart

Gestern war ja wieder das halbjährliche Pogoprogramm für mich auf dem Plan. Deshalb ging es mit ein paar Freunden nach Stuttgart zum „Music without Limits“. Die Veranstaltung hieß die letzten Jahre immer Rock without Limits und war zuletzt in Balingen. Da hat mir die Location auch ein bisschen besser gefallen. :)

Auf jeden Fall habe ich dann gestern im Unplugged Bereich die Truppe „St. Zion“ (ausgesprochen: sanktzion) gesehen. Unplugged klingt die Band genauso gut wie auf der CD. Man versteht den Text ganz gut und der Sound ist auch schön rockig. ;) Ein großer Unterschied zum Metal hört man auch nicht so groß heraus. Der Gesang ist immer clean.

Aber hört selbst:

Und hier die wichtigsten Kanäle der Band:
Youtube
MySpace –> ja wird immer noch verwendet.
Facebook

Das ist auf jeden Fall eine Band, die man hören sollte. Besonders, da es nicht so viele deutschsprachige Metalbands gibt!

Hacke Peters, Fuck-A-Bunten und Borrachos in Darmstadt

Nachdem ich trotz Vorschwärmens von gutem Punkrock mit deutschen Texten (die man sogar sehr gut verstehen kann, zumindest im Falle von Borrachos) keine Begleitung zum Konzert gefunden habe, bin ich eben alleine hingefahren und hab mir das Spektakel in der Oetinger Villa angeschaut.
Am Eingang wurde ich erstmal getrollt.

„Ist hier das Konzert?“
„Kommt drauf an. U2 spielen hier nicht. Und Justin Bieber hat auch abgesagt!“
„Na die Borrachos“
„Jo, da biste richtig“

Am Einlass gab es dann auch eine Bemerkung „Und SOWAS NENNT SICH PUNK!“ als ich die 7 Euro mit nem 50ziger bezahlt habe. Ja, hatte es leider nicht kleiner. Als ich drinnen ankam war es so ca. 20:15 Uhr. Die erste Band hat aber leider erst so gegen 21:15 Uhr mit Spielen angefangen. Gespielt haben am Anfang „Hacke Peters„. Sie haben meistens nur Lärm gemacht und leider war Drummer nicht dabei, weshalb der Sänger beim Schlagzeug einspringen musste. Doch dafür haben sie netten hessischen Dialekt gesprochen. Im Großen und Ganzen war es eine lustige Angelegenheit. :)

Etwas rockiger wurde es dann mit den „Fuck-A-Bunten„. Diese Band war ein bisschen ete pete was ihren Sound anging. „Hey mach mal noch mehr auf den Monitor. Ich hör nichts.“ Sogar nach dem zweiten Lied noch. Ansonsten waren sie so naja. Man muss es eben mögen. Ich mag es eher nicht. Das ging dann auch ne Stunde lang und gegen 23:20 war dann der Spuk vorbei.

Dann wurde die Bühne umgebaut für die „Borrachos„. Die Band wegen der ich überhaupt den weiten Weg auf mich genommen habe. Die Anfahrt hat immerhin 2,5 Borrachos Alben gedauert. :) Der Auftritt war dann einfach genial. Nach relativ kurzem Soundcheck haben sie dann einfach angefangen zu spielen und einen Eimer mit Songtiteln durch die Masse kreisen lassen. Daraus wurde dann immer das nächste Lied gezogen. So gab es einen bunten Mix aus den letzten 3 Alben. Inklusive manchen Liedern, die besser im besoffenem Zustand gesungen werden „Pornostar“ und Fotzbock äh „Botzfook“. Aber sie haben auch alte Lieder wie „Dieses Lied“ gespielt.
Diese Band war für mich einfach die Beste. Leider war schon nach einer Stunde (gegen 0:30 Uhr) dann ihr Auftritt zu Ende. :(

Wer die Songs von den Borrachos noch nicht kennt. Ladet sie alle kostenlos von ihrer Homepage herunter.

Eine richtige Pogozone gab es nicht. Die hatten alle ihr Bier in der Hand. Dafür war die Stimmung sehr cool. Es hätten noch ein paar mehr Leute hineingepasst. :)
Nach den Borrachos wären wohl noch „Wilde Zeiten“ gekommen. Die hab ich mir dann aber gespart. Es war schon spät und ich wollte eh nur die Borrachos sehen. Der Heimweg nach Calw stand ja noch auf dem Programm. Um 3Uhr war ich dann endlich daheim.

Borrachos am 4.10.2013 in Darmstadt

Vor zwei Tagen haben die Borrachos ihr Album „Bomben für den Frieden“ veröffentlicht, wie ich schon geschrieben habe. Ich hab’s die letzten Tage sehr intensiv durchgehört und bin immer noch begeistert. Aus diesem Grund muss ich die Band unbedingt mal live sehen. Da sich aktuell kein Ort in der Nähe befindet, bleibt nur Darmstadt übrig.
Das ist jetzt nicht sooo weit und außerdem war da letztes Wochenende schon die MRMCD, weshalb sich eine Fahrt nach Darmstadt immer lohnt.

Falls noch jemand mit will, damit die Fahrt hin und zurück nicht ganz sooo langatmig wird, kann sich ja mal bei mir melden. Ansonsten fahr ich eben alleine. Ein Konzert zu GUTER Musik tut einfach wieder Not. ;) Das letzte Konzert ist schon wieder ein halbes Jahr her.

Mehr Infos zur Oettinger Villa und zum Konzert hier.