Blackbriar

Letztes Wochenende war ich wieder in Apeldoorn auf dem Brainstorm Festival und eine Band die ich sehr gelungen fand war Blackbriar. Sie haben im Theatersaal auf der Bühne gespielt, was für diese Art von Musik passend ist. Macht euch am besten selbst ein Bild davon und hört mal bei Spotify in ihre Musik rein.
Kleiner Vorgeschmack hier im Video:

Oder dieses Video ist auch ganz schick:

Mal eine schöne melodische Abwechslung und doch etwas anders als die ganzen Female Singer Metalbands.

Full Band Cover (Extol – Grace for Succession)

Das Extol eine meiner Lieblingsbands aus Norwegen ist, dürfte den Lesern dieses Blogs bekannt genug sein. Gestern hab ich mal wieder Youtube durchforscht und dabei dieses Cover gefunden und ich muss sagen: Es gefällt mir sogar fast noch ein bisschen besser als das Original (ist etwas feiner produziert).

Amanda Palmer in Stuttgart am 18.9.2019

Letzten Mittwoch war ich mal wieder in einem Konzert. Dieses Konzert war etwas ganz Besonderes. Das erste Besondere: Es war in einem Theaterhaus, sehr dunkel und man hatte eine Platzkarte und saß die ganze Zeit.
Das zweite Besondere war Amanda Palmer. Die Frau ist einfach sehr besonders. Auf der einen Seite recht normal, auf der anderen Seite wieder leicht sarkastisch mit einer krassen Lebensgeschichte. Sie scheint ein Dauerthema zu haben: Sie schreibt ihre besten Songs wenn Sie Zeitdruck hat. Also eine Stunde muss reichen. :)
Der Abend war sehr emotional. Sie hat von ihrer Kindheit, ihrer ersten Abtreibung, ihrer zweiten Abtreibung, einem Wunschkind dass Sie dann doch wieder abgetrieben hat, ihrem ersten richtigen Kind (dass Sie nicht abgetrieben hat :) ), einem zweiten Wunschkind (dass leider dann eine Fehlgeburt wurde) und ihr Leben drumherum erzählt. Das Ganze geschmückt mit vielen tollen Songs. Wenn man nicht durch die Themen getriggert wird ist es auf jeden Fall mal einen Konzertabend wert. Die Frau hat doch was zu erzählen und die Lieder sind einfach zu abgedreht um sie nicht zu hören.
Die rührendste Stelle im Konzert fand ich übrigens als Sie den Song „At least the Baby didn’t die“ gespielt hat. Kurz davor oder danach hat man der Nachbarin oder Nachbar gratuliert dass er nicht gestorben ist.

Noch ein anderer starker Song: