Kategorie: Musik

Langenbrandt rockte derbe ab

Gestern abend war in der Mehrzweckhalle in Langenbrandt wieder richtig Pogo angesagt.

Den Auftakt machte die Band: Assigned –> sehr netter Metal / Rock. Doch hier ging das Publikum noch nicht ab, obwohl die Band gutes Potenzial hat und auch ein paar nette Kracher dabei hat.

Weiter ging es mit: Fri Fra Friedl –> SKA. Die haben viele Hits der Supertones gecovert und zum Schluss mit einer sehr rockigen Version von „In the Light“ das Publikum zum Singen gebracht.

Nach so einer Tanzband musste mal wieder etwas Härteres her: Saturnine kamen dafür gerade richtig. Ganz netter Mix aus Metal und Rock. Ab dieser Band ging der Pogo erst richtig los. Hat richtig Spaß gemacht… Doch davon hab ich noch keine Schmerzen bekommen.

Erst als dann Determination loslegten, ging der Punk ab. „So heute hat einer Geburtstag, er wird 15 Jahre alt. Wir wünschen ihm natürlich jetzt erstmal alles Gute. Und zur Feier des Tages machen wir jetzt erstmal eine schöne Wall of Death!“ Jo bei dieser Band kamen mir echt schon kleine Schmerzen im Nackenbereich, aber die haben auch nette Lieder und Melodien draufgehabt. Sogar ein paar Circelpits kamen zustande.

Nach dieser Band hatte Arson es echt schwer, die Leute noch zu motivieren. Doch nach einigen Liedern war auch bei dieser Band wieder die Hölle los. Zum Schluss gab es noch ein bisschen Gepoge und als Zugabe ein langsames Gitarrenlied.

Ich muss gestehen: Dieser Abend war echt hammers, obwohl ich anfangs dachte: Naja, Langenbrandt kann eh nichts. Ist ja nur langweilige Schwarzwald.
Naja, damals in Nagold hat auch ja kräftig der Bär gesteppt.

Rock on!

Demon Hunter – Storm the Gates of Hell

Jippie, ich habe endlich das neue Demon Hunter Album. Mal wieder frisch importiert aus Amerika.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Johannes Radtke von musicfreaks. Schließlich hat er sich letzendlich die Mühe gemacht und mir die Deluxe Version von dem neuen Album besorgt – sogar aus Amerika, weil der deutsche Distributor einfach so diese Edition aus dem Programm genommen hat und ich se schon bestellt hatte.

Nun aber zum Album. Ich finde, das Album fängt sehr gut an: Schnell und hart – Metal eben. Doch nicht alle Tracks sind so. Fading away ist beispielsweise wieder ein typischer Radiohit – schade eigentlich, denn das zeigt mal wieder eine ziemlich „weiche“ Seite von Demon Hunter. Doch dann gibt es ja auch noch Incision –> auch ganz neuer Stil, der eher so ein bisschn progressiv ist.

Das schönste Lied und eine „Balade“ ist Thorns (Dornen) –> relativ schnell für ne Balade, eingängig und schöner Chorus:

You’ll find it in the veil of night where solitude is born
In the emptiness of broken flesh, at the mercy of the thorns
You’ll find it in the veil of night where solitude is born
In the emptiness of broken flesh, at the mercy of the thorns

Musste einfach mal geschrieben werden. Irgendwann, wenn ich Zeit, Geld und noch keine Kinder habe, zieh ich mal durch Kanada und besuch ein Konzert von Demon Hunter (seit dem ersten Album ist dies ein kleiner Traum von mir).

Segen euch allen.

I’m a bitch, I’m a Lover…

I hate the world today
Your so good to me, I know
But I cant change
Tried to tell you but you looked at me like maybe Im an angel underneath
Innocent and sweet

Yesterday I cried
You must have been relieved to see the softer side
I can understand how youd be so confused
I dont envy you
Im a little bit of everything
All rolled into one

Im a bitch
Im a lover
Im a child
Im a mother
Im a sinner
Im a saint
I do not feel ashamed
Im your hell
Im you dream
Im nothing in between
You know you wouldnt want it any other way

So take me as I am
This may mean youll have to be a stronger man
Rest assured that when I start to make you nervous
And Im going to extremes
Tomorrow I will change
And today wont mean a thing

Im a bitch
Im a lover
Im a child
Im a mother
Im a sinner
Im a saint
I do not feel ashamed
Im your hell
Im you dream
Im nothing in between
You know you wouldnt want it any other way

Just when you think you got me figured out
The seasons already changin
I think its cool you do whatcha do
And dont try to save me

Im a bitch
Im a lover
Im a child
Im a mother
Im a sinner
Im a saint
I do not feel ashamed
Im your hell
Im you dream
Im nothing in between
You know you wouldnt want it any other way

Im a bitch
Im a tease
Im a goddess on my knees
When youre hurt
When you suffer
Im your angel undercover
Ive been numb
Im revived
Cant say Im not alive
You know I wouldnt want it any other way

(Meredith Brooks – Bitch)

Metal & More

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Gestern abend war in Nagold wieder ein goiles Konzert. Haben zwar nur lokale Bands gezockt, aber dafür richtig gut. Was will man für 3 EUR auch schon anderes sagen. Es kann nur besser werden.

Los ging es mit den Dead Chipmunks, die haben ein paar Cover gerockt: Zombie von den Cranberries oder „Bitch“ von-einer-Band-die-ich-mir-noch-nie-merken-konnte. Daneben waren noch einige gute andere Rockige Lieder.

Aus irgendeinem Grund hab ich das Gefühl, dass die eine Sängerin von denen Christin ist und mich anfangs etwas komisch angeschaut hat. Naja, aber interessiert ja eh niemanden. War auf jeden Fall ne goile Band.

Danach kam Superbleifrei, die hatten auch Stoff („show me that you love me“), hammer Stimme die Sängerin. Die haben Stil und Potenzial.

Weiter ging es mit Lärm: Metal von O-K-T-A. Im Prinzip gut, aber der Sound war aus irgendeinem Grund beschissen eingestellt, so dass man leider Gottes kaum etwas verstanden hatte. 3 Gitarren und ein 5 Saiter haben aber auch etwas. Haben sich prima ergänzt und ab und an waren auch einige gute Lieder dabei.

Doch all die Bands waren nichts im Vergleich zu Mental Meltdown: Erstens war der Sound echt goil eingestellt. Zweitens war die Band richtig gut drauf. Es hat einfach super Spaß gemacht. Seperated und Bitch from Hell sind einfach Riesenkracher und ich bin gespannt, wie sich Seperated in Studioqualität anhören wird.

Ingesamt war es also ein prima Abend, nur war der Raum etwas klein und leider noch trauriger: SEHR wenig Besucher. Aber die Bands waren insgesamt alle top.

Gerne wieder.

Elke

Es fing an, als sie mich anrief, da war ich gleich verlorn
Ihre Stimme klang so zärtlich und so sanft in meinen Ohren
Sie schickte mir ein Foto, mein Herz blieb beinah stehn
Sie sah aus wie ein Stück Pizza, sie war wunderschön
Ich schrieb ihr einen Liebesbrief mit Rosenduft sogar
Und 2 Wochen später waren wir ein Liebespaar

Elke – die fette Elke

Wir haben uns getroffen, allein bei ihr zuhaus
Sie sah noch viel viel dicker als auf dem Foto aus
Ich schloß sie in die Arme, das heißt ich hab’s versucht
Ich stürzte in ihr Fettgewebe wie in eine Schlucht
Sie ist ein echter Brocken, 3 Meter in Kubik sie
Sieht so aus wie Putenbrust mit Gurke in Aspik

Elke – die fette Elke

Ich war mit Elke essen, ganz schick mit Kerzenschein
Ich aß ein bisschen Tofu, sie aß ein ganzes Schwein
Elke ist so niedlich, Elke ist mein Schwarm
Im Sommer gibt sie Schatten im Winter hält sie warm
Sie hat zentnerschwere Schenkel, sie ist unendlich fett
Neulich hab ich sie bestiegen, ohne Sauerstoffgerät

Elke – die fette Elke

Ich nannte sie mal Nilpferd, natürlich nur im Scherz
Doch ich brach damit ihr dickes fettes Herz
Sie ist daran gestorben, mein süßer kleiner Schatz
Ich konnt sie nicht begraben, auf dem Friedhof war kein Platz

Elke – die fette Elke

Text von den Ärzten – Elke

Alt, aber immer noch genial. ;)