Wie das so mit der NPD und den Landtagswahlen ist…

Ist das heutzutage etwa normal, dass man in Städten, in denen es mit der Wirtschaft nicht so toll läuft und die meisten Leute nur HartzIV empfangen, alles den Ausländern in die Schuhe geschoben wird?
Ist es denn möglich, dass die Bewohner einer solchen Stadt ihren niedrigen Bildungsstand und somit ihre geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt GANZ UND GAR auf die Ausländer schieben?
Anscheinend ja, denn sonst würde eine solch rassistische Partei nicht noch einmal in den Landtag kommen können – und das mit „plumpem Rassismus“:
Spiegel-Video mit einem Beitrag über die NPD

Wieso suchen solche Leute den Grund für ihre persönliche Lage nicht mal an sich selbst? Denn in Deutschland hat man doch alle Möglichkeiten, etwas aus seiner Zukunft zu machen!
Schule kostet kein Geld, Eltern bekommen Kindergeld, jedes Kind hat die Möglichkeit, sich frei zu entfalten,…
Ich stelle hier mal einen möglichen Grund für diesen „Fall in den Rassismus“, soweit ich Reportagen darüber im Fernsehen gesehen habe:
In den meisten Fällen ist es so, dass man einfach zu faul in der Schule war, keinen Bock auf Hausaufgaben hatte und dann dummerweise noch mit den falschen „Freunden“ zusammengekommen ist, die rauchen, Alkohol trinken und sowieso schon Rassisten sind. Man braucht ja eine Gemeinsamkeit unter Freunden, damit man sich stark fühlt – da tut’s dann notfalls eben auch der Rassisimus.
Und bei vielen Erwachsenen ist es auch einfach nur die Unzufriedenheit mit Ihrer finanziellen und sozialen Lage.

Tja, das ist echt heftig, wie weit es mit einigen Städten in den sozialen Abgrund gegangen ist – und das in einem Sozialstaat.