Rückblick auf die wie immer zu kurze Ferienzeit

So, die Ferien sind zu Ende, der Spaß hatte seine Zeit und die Freunde durften auch mal wieder ein bisschen mehr in meiner Gegenwart herumalbern. Tja, und nun bin ich für die neue kommende Woche wieder von Neuem gesegnet worden – Gott ist nun wieder am Wichtigsten in der stressigen Schulzeit. Aber das ist auch immer das selbe: wenn man keine Sorgen hat und es einem richtig gut geht, vergisst man Gott oft im Alltag – was ja eigentlich nicht der Fall sein sollte, weil man in dieser Zeit Gott auch wie einem normalen Freund alles sagen darf, was einem so in den Kopf schießt. Man kann in dieser Zeit dann vor allem von Herzen danken, was einem wieder schwerer fällt, wenn man wieder ein Tief des Lebens erlebt.

Ja, aber worauf ich eigentlich zu sprechen kommen will, ist ja ein kleiner Rückblick auf meine Ferien. Also nichts wie los:

In der ersten halben Woche hab ich mich erst mal von der „harten“ Schule erholt und mit meinen Brüdern ’n paar Games über LAN gezockt, bei lauter Musik und Lesemagazinen gechillt und abends dann mit meinen Freunden gelabert, gealbert und gespielt. Und natürlich haben wir Weihnachten in der Familie diesmal wieder wie jedes Jahr ruhig angehen lassen und sind dann auch mit der Verwandtschaft gemütlich essen gegangen. Vom 27.12.09 bis zum 01.01.10 hab ich an einer Freizeit vom CVJM teilgenommen und dort auch wieder neue Freunde kennengelernt, mit denen ich auch unterm Jahr nun Kontakt halten werde. Auf der Freizeit haben wir ein cooles Eröffnungsspiel gespielt, das sich als Stationenlauf entpuppte, haben einen Nachmittag mit Fresby Challenges und einem mir neuen Spiel im Freien verbracht, waren Kart fahren, haben verschiedene Aktionsvideos als Gruppe in Stuttgart drehen müssen und haben das Böllern in der Silvesternacht nicht ausgelassen.

Morgens gab’s dann immer ne Bibelarbeit zu den Themen „Verlass dich ganz auf Gott!“, „Stell dich ganz zu deinem Freund!“,  „Ganz daneben“ und „Geh auf’s Ganze!“, welche auf die Geschichte von Davids Karriere gezielt haben. Und das leckere Essen darf man natürlich auch nicht in den Hintergrund stellen! Abends gab’s dann auch immer noch Programmpunkte, sodass die Freizeit alles in allem eine richtig coole Erfahrung war, die ich nächstes Jahr wahrscheinlich auch wiederholen werde.

Und als mich meine Eltern dann am 01.01.10 gegen Mittag dann abgeholt haben, hat mir mein Vater so ganz nebenbei erzählt, dass wir nun auch wieder zwei weitere Haustiere haben – und zwar zwei Wellensittiche. Ich war voll glücklich darüber und hab mir natürlich gleich zwei Namen überlegt: sie heißen nun Lea und Felix. Der Felix konnte zwar noch nicht richtig fliegen, obwohl er gleich alt wie die Lea war – doch das hätte er noch gelernt wäre da nicht der Umstand dazwischengekommen, dass er eines morgens tot im Käfig lag. Wir wissen bis heute nicht wirklich, an was er gestorben ist – am futtern oder trinken lag es auf jeden Fall nicht. Und verletzt war auch nicht.

Naja, und die letzte Ferienwoche hab ich dann auch fast wieder wie die erste verbracht. Ich hab viel mit meinem kleinen Bruder gezockt (der Tobi war ja in St. Moritz Schlitten zerlegen ), Filme geschaut („Kein Bund für’s Leben“, „Vorstadtkrokodile“, „Die Simpsons – der Film“) und auch mal was gelesen.

Tja, und die Schule kam mal wieder zu kurz. Ich schreib‘ diese Woche und nächste Woche je 3 oder 4 Arbeiten und muss noch zwei Referate vorbereiten. Ich hab mit dem Referat zwar angefangen, aber dabei blieb es dann auch. Ich schieb‘ dieses Verhalten jetzt am besten wieder auf das allgemeine Schülerverhalten – bin ja schließlich der einzige, dem es schwer fällt, sich aufzuraffen und mal diszipliniert einen Tag lang nur zu lernen, oder?

Autor: Micha

Bruder von Tobias, hat mehr als einen Vogel in seinem Zimmer und spielt gerne Keyboard. In seiner Freizeit zeigt er auch den Kindern in der Jungschar, wo es lang geht.

10 Gedanken zu „Rückblick auf die wie immer zu kurze Ferienzeit“

    1. Ja wenn er möchte, kann er sogar schreiben. Aber er ist immer so faul.
      „Das dauert immer so lange, bis das alles geschrieben ist!“

  1. Interessanter Beitrag, finde es immer wieder cool mich mit gläubigen zu unterhalten. Ich selbst fühle mich zwar keiner Religion mehr zugehörig (komme ursprünglich aus dem Islam), allerdings „glaube“ ich trotzdem noch ;-)

    1. Hey Spanksen, dass du aus dem Islam kommst hätte ich bei dir jetzt nicht erwartet. Aber find ich interessant und „glauben“ ist sowieso erstmal unabhängig von einer Religion. :)

  2. Yeah – Lan-Games, müsst ich wenn irgendwann mein neuer PC doch nochn zu mir findet (hallo POOOOSSST!!?!?!) auch mal wieder machen. Ne kleine LAN-Party, Platz und Netzwerkdoesen hab ich ja genug.

    1. Wir haben sogar versucht über LAN GTA IV zu zocken, aber das funzt bei uns irgendwie nie so richtig. Obwohl wir zwei Original DVDs haben. :) Das war damals richtig teuer (35 Euro pro Stück).

      1. Quatsch, das war mehr! Seit du deine letzte Lohnerhöhung hinter dir hast, setzt du die Preise immer tiefer als se sind
        Des waren teure 45 Euro beim Mediamarkt! Das kostet mich als Austräger n halben Monat mehr Arbeit für eine Fahrstunde vom Autoführerschein.
        Und das Problem, weshalb n LAN-Deathmatch bei uns nich funzt, liegt eindeutig an Vista!
        Naja, aber vielleicht müssn wa dat einfach nochmal ausführlich probieren – in 3-4 Wochen vielleicht, wenn ich die Stresswochen hinter mir hab…

        1. Ja, ich setz mir Linux auf und mit ner Virtual Machine dann Windows 7 und dann gehts hoffentlich. Ansonsten google doch mal nach einer Anleitung. Gibts sicher irgendwo. :)

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