ICQ 7 kann twittern und Facebooken

Wie aus einer Heise Meldung hervorgeht, kann die aktuelle Version von ICQ twittern und Statusmeldungen in Facebook hinterlassen. Außerdem soll die 7er Version deutlich schlanker und schneller sein. Das hab ich noch nicht selbst getestet, wird aber nach geholt.
Weiter werden Twitter und Co. nicht direkt vom Client angesteuert, sondern durch ein nicht ganz so tolles Webfrontend.
Doch probieren geht über studieren.
//Gruß von Edith: Anbei ein Screenshot.

Ein bisschen schneller startet der Client schon, doch sonst hat sich nicht viel geändert. Ich werd wohl weiterhin Digsby und Facebook direkt im Browser aufrufen. Für Twitter hab ich dann ja noch Echofon. :)

RFC gibt reservierte IPv4-Blöcke frei

Nachdem nun alle modernen Betriebssysteme mittlerweile IPv6 unterstützen, würde dem Wechsel zu IPv6 nicht mehr allzu viel im Wege stehen. Da so ein Umzug zeitkritisch und vor allem nie ohne Komplikationen abläufen würde, muss eben alles Stück um Stück geschehen: Die Hersteller müssen neue Router und Switche herausbringen bzw. Firmwareupdates schreiben. Ob alle alten Router das neue IPv6 von der CPU Last überhaupt unterstützen würde ist natürlich auch noch abzuwägen. Kurzum all diese Dinge werden Zeit und Geld kosten und manchen Admin vielleicht auch ein paar Nerven, da eben vieles neu ist und man sich erst einlesen und einarbeiten muss.
Vielleicht gibt gerade deshalb das neue RFC 5735 die einst reservierten IP Blöcke (14.0.0.0/8, 128.0.0.0/16, 191.255.0.0/16, 223.255.255.0./24, 24.0.0.0/8 und 39.0.0.0/8) frei. Schließlich gibt es immer mehr Menschen mit Internetzugang und immer mehr Endgeräte benötigen eine eigene IP-Adresse. Die regionalen Internet Registries (RIPs) können diese nun in gewohnter Weise vergeben.
Weiter berichtet Heise, dass laut Vorhersagen von Experten die IP Adressen nur noch rund 600 Tage ausreichen würde. Mitte September 2011 werden dann wohl ein paar Leute in die Röhre schauen. Doch bis dahin ist ja noch einige Zeit hin. Vielleicht erfinden die Provider dann ein NAT für ihre Endkunden. Quasi eine offizielle IP für 50 Kunden und diese Kunden bekommen für den Zugang zum Provider eine private IP-Adresse (z.B.: 192.168.0.0/24). Doch damit wird man dann vermutlich auch wieder mit Performanceeinbussen rechnen müssen.
Die sinnvollere Lösung wäre natürlich allen Kunden zwangsweise IPv6 zu verordnen. Eventuell schauen dann aber auch wieder ein paar Internetnutzer mit alter Routerhardware (ich besitze noch die gute alte Fritzbox 7050) in die Röhre und brauchen neue Hardware.
Mal sehen was kommt.

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