Entdecker Camp 2010 in Enzklösterle

Nach langer Planung war nun bis gestern morgen das Kidscamp wieder zu Ende. Dank vielen Helfern ging der Abbau auch richtig schnell über die Bühne.
Doch fangen wir am besten von vorne an. Am Donnerstag den 29. Juli habe ich mich mit Robert auf den Weg nach Enzklösterle gemacht um den Weg für den Survivalworkshop abzulaufen. Da es ohne Regen ja viel zu langweilig gewesen wäre, hat es auch noch richtig toll angefangen zu regnen.
Als wir wieder am Auto waren wurde es dann noch schlimmer, doch bis zum Aufbau des großen Zeltes wurde es dann wieder besser und der Aufbau verlief dann relativ trocken. Dafür war die Heimfahrt dann wieder recht nass… :)
Am nächsten Tag ging es dann weiter mit Auf und Abladen der Holzröste und dem ganzen Zeugs, was man eben für ein modernes Zeltlager so braucht. Strom, Lampen, Regale, Kisten, Werkzeug und verschiedener anderer Kleinkruschd. :D
Dann kam der erste Samstag und die Kinder durften eine Aufnahmeprüfung machen und beweisen, dass sie tauglich fürs Entdeckerlager sind. Abgeschlossen wurde das Ganze dann mit einer Nachtwanderung und manchem Geschrei. Der nächste Tag begann dann wie jeden Tag: Mit einer Dusche, MA-Andacht und einem warmen Kaffee. Dann ging es auf zu den Kindern um sie mit der Bibel wachzurütteln. Die stille Zeit eben. Danach ging es ab zur Morgenrunde, welche dann meistens mit: „Jetzt ist aber Schluss für heut, Frühstück wartet liebe Leut“ beendet wurde.
Nach dem Frühstück und der Bibelarbeit ging es für Robert und mich und 10 mutigen Kindern in den Wald auf den Survivalpfad. Dort haben wir wagemutig einen reisenden Fluss (das Süßbächle) überwunden. Dazu wurde das eine Ende an einer ausgewachsenen Wurzeln mittels eines Mastwurfes (der Knoten, der immer hält!) befestigt und das andere um den Baum am anderen Ufer gewickelt. Um die Heidelbeeren pflücken zu können und den Schweiß zu spüren, ging es dann querfeldein aufwärts. :) Oben angekommen, wurde die Planung dann nochmals etwas umgeschmissen und der Weg spontan abgeändert. Ich hatte keinen Plan und konnte der Karte nicht ganz folgen, aber Robert war sich ziemlich sicher und so war dann letzendlich doch alles klar. :)
Einige Zeit später sind wir dann auch an der Feuerstelle angekommen und ich habe versucht Feuer zu machen. Naja, eigentlich kein Problem. Aber an diesem Tag hat es an dieser Feuerstelle einfach nicht geklappt. Irgendwann meinte einer, dass in der Hütte auch nochmals eine Feuerstelle sei. Also habe ich es dort mal probiert und dort hat es dann letztendlich auch geklappt. Ein paar Mädels haben dann die Glut angepustet und somit das Holz entfacht. Dort gab es etwas Stockbrot, Wienerle und Kartoffeln. Aus Zeitgründen bin ich am Schluss noch alleine dort geblieben und habe die Heidelbeermarmelade aufgekocht, welche die Kinder vorher zermantscht haben.
Später im Lager gab es dann wieder Stockbrot und ein Stationenlauf. Der Stationenlauf hat mich dann doch etwas angekotzt und ich wäre froh gewesen, wenn das Lager schon zu Ende gewesen wäre. Das haben an diesem Abend wohl auch einige zu spüren bekommen. Na gut, das waren eben die Nachwirkung von zu viel Arbeit und leichten Urlaubsreif-Erscheinungen.
Die nächsten Tage waren dann recht entspannt. Sonntags sind wir in die Experimenta nach Freudenstadt. Das war teilweise recht interessant und spannend, ich hoffe auch für die Kinder. :) Dienstags hat es dann so toll geregnet, dass kurzerhand mal das Große Geländespiel durchs kleine Geländespiel ersetzt wurde. Das war natürlich auch etwas überraschend, doch da wir sowieso alles recht spontan gemacht haben, ging es ganz gut. Den Wald ablaufen, Spuren legen und die Stationen vorbereiten bzw. ein paar Stationen einfach streichen. Schlußendlich habe ich dann auch noch eine „Station“ übernommen: Gehe über den Baumstamm und zwar oben drüber und nicht unten durch. Das war auch mal eine tolle Zeit um sich mal Gedanken über die Wolken zu machen und so wieder einen klaren Kopf zu bekommen. ^^
Die nächsten Tage waren auch recht lustig. Schwimmen (also Duschen für die meisten Jungs!) und auch mal ein Lombaliedle Abend (Eisgekühlter Bomalunder, Bolle) und zu meiner Überraschung kam dann auch noch ein Überfall. Wir hatten da noch Nachtwache. Aber weil es geregnet hatte, sind wir unterm Haus gesessen und haben noch Karten gespielt. Mir wurde dann zu guter Letzt auch noch Skat erklärt und während der zweiten Runde hatte ich es dann einigermaßen raus. Plötzlich hieß es: Hey die Fahne ist weg!
Dann war geschwind Hi-Life und die Überfäller wurden im Matsch gefangen genommen worden. Naja, so macht man eben seine Nachtwache: Die Wache spielt Karten und die Überfäller klauen einfach so die Fahne und keine Sau merkt was. Das war einfach nur klasse!
Die anderen Tage vergingen dann relativ gelassen. Freitag war wieder besser Wetter und auch beim Spülen hatte man einiges zum Lachen, zum Feiern und zum Tanzen („Everybody dance now!“). Der bunte Abend war auch ganz toll, mit ein paar Parodien auf die Mitarbeiter…

Zu guter Letzt einfach noch ein Lied:

Dieses Kidscamp wird wohl wirklich mal mein letztes gewesen sein. Wollen wir hoffen, dass ich nächstes Jahr endlich mal 3 Wochen Urlaub bekomme und somit mit Agron nach Kosovo fahren kann. Seine Heimat und die Kultur kennenlernen.
Denn es macht zwar Spaß, aber es ist auch enorm viel Vorbereitung und wenn sonst noch einiges geboten ist (Schule, Arbeit, Feuerwehr!) dann muss man doch auch mal Abstriche ziehen. Sonst überträgt sich das auf die Kinder und das ist doof.

Danke an die vielen guten Mitarbeiter, Überfäller, die Küche und die Helfer. Es war einfach eine tolle Zeit!

Projekt Abnehmen – Woche 29

Das Zeltlager ist nun vorbei und das Ergebnis vom sonntäglichen Stuhlgang bzw. Wiegen liegt wieder vor. Es ist einerseits nicht sonderlich überraschend, andererseits doch. Denn als ich gestern nach dem Abbauen noch kurz geduscht habe und dann gewogen, waren es phänomenale 106,7 KG. Doch da es noch ein Abschlussessen gab und das Essen so lecker und viel und das Weizen wie Butter runter lief sind es heute eben doch wieder 108 KG.
Doch ich freue mich, dass es so ist: :) Durch das gute und viele Essen auf dem Zeltlager dachte ich, dass dies vielleicht mehr auf die Knochen schlägt. Doch so gesehen, war es ja auch ein kleiner Erfolg.

Essen gab es genug: Morgens meistens Brot mit Nutella, Butter oder auch Marmelade (im Survivalworkshop haben wir sogar mit den Kindern Heidelbeermarmelade gekocht auf offener Flamme!). Mittags dann was handfestes für den Magen. Was dann mal Spaghetti, Tortelini oder auch Leberkäse mit Kartoffelpürree.
Ob es den Kindern auch gut geschmeckt hat, ließ sich dann immer recht gut beim Spülen nachvollziehen. Glücklicherweise waren die meiste Zeit die Teller leer gegessen, so das nicht allzu viel Essensreste rausgekratzt werden durften. :)
Kurz gesagt: Mir hat es immer geschmeckt und auch die Mengen haben eigentlich die meiste Zeit gereicht. Vielleicht einmal bei den Tortellinis gab es zu wenig Tortellis, aber dafür ja noch Schinkensoße und Brotscheiben. Das hat immer gereicht…

Sport habe ich keinen getrieben, außer Extremspülen (mal mit Musik, mal schnell und manchmal auch wieder entspannter!) und ein paar Waldwege ablaufen und eine Holzleiter den Waldweg entlangschleppen. Und dazu noch Aufbau und Abbau vom Zeltlager. Kurzum: Das beste Fitnessprogramm der Welt. Kurzzeitig anstrengend, einen langen Atem benötigend, aber es hat Spaß gemacht.

Und an die Leute, die das Spülen immer loben: Keine Ahnung, was daran so schlimm gewesen sein soll. Die letzten 3 Jahre hab ich das nun schon gemacht und eigentlich, war es dieses Jahr am angenehmsten. Im ersten Jahr war der andere Spüler ein Stresser und daher öfters mal nervig. :) Letztes Jahr war mein Bruder auch beim Spülen dabei und der Zeltplatz auch eher suboptimal… Dieses Jahr hat es dann eigentlich gut geklappt: Der andere Spüler hat einfach die Arbeit mitgemacht und ging auch zur Musik gut ab. Ich glaub, das war eine recht gute Arbeit und keiner war irgendwie genervt oder fand es gravierend schlimm.
Oder Manu?

Und für nächste Woche ist das Erreichen von 107,5 KG geplant. Das dürfte sicher irgendwie erreichbar sein. :)

Einfach Screenshots erstellen unter Ubuntu 10.04

Eigentlich ist es ein leichtes Screenshots zu erstellen. Man kann dies ganz normal mit der „Druck“ Taste einen Screenshot machen und dabei folgende Optionen wählen.

Das hat aber immer einen kleinen Nachteil, denn man muss immer wählen ob man es in die Zwischenablage speichern (um es später in GIMP oder anderen Programmen zurecht zu schneiden) oder direkt abzuspeichern. Mich hat das ein bisschen gestört und war daher auf der Suche nach einer besseren Lösung. Manu hat mir dann letzte Woche mal was von einer anderen Kombination mit der Windows-Taste und der linken Maustaste erklärt. Heute habe ich ihn da nochmals nachgefragt und die nachfolgende Lösung bekommen:
CompizConfig Einstellungs-Manager
Dazu muss man einfach ein weiteres Paket installieren (ich hab dazu einfach den Installieren Link auf der Wiki-Seite genutzt) und dann unter System – Einstellungen den CompizConfig Einstellungs-Manager öffnen und dort unter Sonstiges vor Bildschirmfotos einen Haken setzen.

Wenn man die Default-Einstellungen lässt, kann man nun bei gedrückter Windows-Taste mit der linken Maustaste einen blauen Rahmen ziehen und somit einen bestimmten Bereich als Screenshot speichern. Die Screenshots liegen dann als Screenshot#.png auf dem Desktop.

Diese Option finde ich nun richtig toll und freue mich darüber. Danke auch an Manu für den tollen Hinweis. Vielleicht kann ja nun der eine oder andere User was damit anfangen. :)