Sinn und Unsinn der Motorradbeschränkung

Wer einen Motorradführerschein machen möchte, kennt es vielleicht. Ist man unter 25 Jahre alt, muss man sich nach Erteilung des Führerscheins die nächsten zwei Jahre mit 34 PS Maschinen begnügen. Das ist teilweise auch sinnvoll. Aber was ist denn eigentlich mit den paar Leuten, die ihren Motorradführerschein machen und danach 2 Jahre lang aufs Fahren verzichten? Früher mussten solche Leute noch die gefahrenen Kilometer nachweisen und erst nach den erforderlichen Kilometern wurde die Erlaubnis auf „offene“ Motorräder (mehr als 34 PS) erteilt.

Da ich aber erst vor 2 Jahren meinen Motorradführerschein gemacht habe und die letzten 2 Jahre aus Geldmangel nicht mehr zum Motorradfahren gekommen bin, darf ich ab morgen trotzdem jede offene Maschine fahren. Die neue Regelung sieht nämlich vor: 2 Jahre kleine Mopeds fahren und nach 2 Jahren darf ich ohne erneutem Gang zum Landratsamt jedes Motorrad fahren.
Mich persönlich freut dies ja. Und ich bin mir den Risiken auch bewusst, so dass ich bei einem Motorradkauf auf jeden Fall nochmal ein kleines Sicherheitstraining absolvieren werde.

Aber ganz allgemein gesehen könnte man doch auch gleich auf die 2 Jahre verzichten. Da sowieso kein Nachweis erforderlich ist, bringt es nicht wirklich viel. :) Außer dass die wirklichen jungen Fahrer erst mal 2 Jahre lang ausgebremst werden.

So viel dazu. Welche Maschine ich mir nächstes Jahr kaufe, weiß ich trotzdem noch nicht. Aber außer einer Enduro wird’s da wohl nicht viel Auswahl geben. :)