Amanda Palmer in Stuttgart am 18.9.2019

Letzten Mittwoch war ich mal wieder in einem Konzert. Dieses Konzert war etwas ganz Besonderes. Das erste Besondere: Es war in einem Theaterhaus, sehr dunkel und man hatte eine Platzkarte und saß die ganze Zeit.
Das zweite Besondere war Amanda Palmer. Die Frau ist einfach sehr besonders. Auf der einen Seite recht normal, auf der anderen Seite wieder leicht sarkastisch mit einer krassen Lebensgeschichte. Sie scheint ein Dauerthema zu haben: Sie schreibt ihre besten Songs wenn Sie Zeitdruck hat. Also eine Stunde muss reichen. :)
Der Abend war sehr emotional. Sie hat von ihrer Kindheit, ihrer ersten Abtreibung, ihrer zweiten Abtreibung, einem Wunschkind dass Sie dann doch wieder abgetrieben hat, ihrem ersten richtigen Kind (dass Sie nicht abgetrieben hat :) ), einem zweiten Wunschkind (dass leider dann eine Fehlgeburt wurde) und ihr Leben drumherum erzählt. Das Ganze geschmückt mit vielen tollen Songs. Wenn man nicht durch die Themen getriggert wird ist es auf jeden Fall mal einen Konzertabend wert. Die Frau hat doch was zu erzählen und die Lieder sind einfach zu abgedreht um sie nicht zu hören.
Die rührendste Stelle im Konzert fand ich übrigens als Sie den Song „At least the Baby didn’t die“ gespielt hat. Kurz davor oder danach hat man der Nachbarin oder Nachbar gratuliert dass er nicht gestorben ist.

Noch ein anderer starker Song:

WordPress ist eine Kräze

Seit Jahren habe ich nicht mehr mit WordPress rumhantiert. Nun kommt aber mein Provider so langsam auf die Idee mal PHP 5.6 komplett zu deaktivieren. Ist soweit ja auch begrüßenswert. Schließlich ist das eine uralte Version. Na gut ich kenne noch eine Website die immer noch mit PHP 5.2 läuft, weil die Software nicht mehr upgedatet wird. Alles ok.
Also mal in den sauren Apfel gebissen und PHP 7.2 aktiviert. Na gut, das mein Theme nicht funktionieren wird war mir schon von Anfang klar. Ist schließlich von 2011 und damals war 5.6 aktuell. PHP ändert ja leider am laufenden Band irgendwelche Funktionen. Gut, ich habe dann eben das Theme deaktiviert. Danach ging aber erstmal gar nichts mehr. Ich habe mehrere verschiedene Themes aktiviert und immer eine weiße Seite bekommen.
Nun war mein Kopf auf Alarmbereitschaft. Was hab ich nun gemacht. Also mal die index.php durchgeschaut bis irgendwann in die wp_load.php gelangt bin und dann die wp_config.php gesucht habe. Die habe ich ewig gesucht und irgendwann ist mir eingefallen, dass ich die wp_config.php mal eine Ebene höher verschoben habe.
Und siehe da: Aus irgendeinem Grund fand ich es damals notwendig oder sinnvoll das Themeverzeichnis dort festzuschreiben. Und diese Konstante wurde nicht mehr upgedatet und wurde mir nun zum Verhängnis.
Aber gut, ich hab die Zeilen einfach auskommentiert und aktualisiert. Und siehe da, nun funktioniert es wieder. :)

Nun läuft das Blog mit PHP 7.2 und eigentlich ist WordPress gar nicht so schlimm. Es ist nur wie PHP. Die Altlasten klauen einem die letzten Haare.

Irfan View unter Xubuntu 18.04 installieren

Irfan View ist einfach der beste Bildbetrachter und für schnelle Bearbeitung essentiell. Den hab ich unter Windows einfach geliebt. Nun hab ich nach vielen Jahren endlich mal wieder Wine draufgemacht und gleich mit winetricks eine aktuelle Version von Irfan View installiert. Das Beste ich kann Irfan View nativ aufrufen, als ob es Windows wäre.

Schnelle Befehle für Ubuntu:

sudo apt install wine-stable (und Tab drücken)
sudo apt install wine-tricks

Danach wine-tricks starten und Programm installieren auswählen. Hier Irfan View auswählen und fertig. Später im Datei Manager Rechtsklick auf ein Bild und über andere Programme Irfan View auswählen.

Voila… Endlich wieder Irfan View. Hell yeah. :)

Camp 2019

Es ist wieder Zeit fürs Campen. Nachdem ich dieses Jahr schon 2 mal in Italien war (einmal mit dem Motorrad, einmal zu einer Hochzeit von guten Freunden) muss ich mal wieder richtig zelten. Deshalb bin ich am Dienstagmorgen nach Mildenberg in den Ziegeleipark gefahren um dort am Chaos Communication Camp teilzunehmen. Das ist nach der GPN die erste Veranstaltung wo ich mal mit dem Auto hingefahren bin. Wie es der Zufall so will hab ich auch wieder ein paar Mitfahrer gefunden. Nachdem ich nur einen Captur habe, war es schwierig abzuschätzen wieviele Leute mit Gepäck reinpassen. Einer der Mitfahrer hatte auch Merch für NixOS dabei, so dass ich bewusst mal nur auf 2 Mitfahrer begrenzt habe. Wie sich herausgestellte, war dies eine sinnvolle Idee. Auf der Rückbank und im Kofferraum war es voll.
Aber es war angenehm die lange Fahrt nicht alleine zu fahren. Und so bin ich nun auf dem Camp und freu mich des Lebens. Besonders nachts ist es einfach schön mit den vielen Lichtern und allerlei Zeugs. An den Türen bei den Engelschichten trifft man auch immer wieder neue Leute. Einfach herrlich.
Ich bin gespannt, was mich in den nächsten Tagen noch erwartet.

Abspecken 2019

Gewicht und die Reduktion desselben ist leider ein leidiges Thema, was mich seit mehreren Jahren verfolgt. Nachdem ich Anfang des Jahres mal einen Arbeitswechsel verzogen habe, hatte ich auch mal die neuen Kollegen beobachtet. Dabei kam eine interessante Methode heraus. Morgens und Abends nichts mehr essen, dafür Mittags eben richtig gut. Auf lange Sicht soll das gut funktionieren. Gut, hat bei mir kurzfristig mal funktioniert, aber dann doch nicht. Ich mach ja auch durch den Feuerwehrsport zumindest einmal in der Woche Sport um etwas fit zu bleiben. Durch Urlaub und Co. hat es aber nicht hingehauen.
Ich habe seit Anfang des Jahres bis Ende Juni immer so zwischen 130 KG und 133 KG geschwankt. Das war und ist definitiv zu viel Außerdem wollte ich im Juli auch mal wieder mit der Feuerwehr anfangen, die ich seit Anfang 2018 pausiert habe also war es sinnvoll mal etwas abzunehmen. Und was soll ich sagen, ich habe einfach mal die Süßigkeiten ziemlich reduziert und trotzdem relativ normal weitergegessen. Gut vielleicht auch etwas weniger, aber nicht extrem gehungert. Und so habe ich dann nach ein paar Wochen mal auf 125 KG eingependelt. Nicht schlecht wie ich finde. So wird das erste langfristige Ziel auch wieder in erreichbare Nähe: 120 KG. Leichter ist eben für alles gut. Die Schuhe haben weniger Ballast und das Herz muss weniger pumpen. So wird das Herzinfarktrisiko gesenkt. Und ich bin irgendwann auch endlich wieder fitter.
Besonders schön finde ich es, dass man es sehr gut am Gürtel merkt. Plötzlich kann ich den Gürtel wieder eine Schnalle enger schnallen.
Naja, ist eben ein Prozess… Es ist noch nicht vorbei. Mal schauen, wie es weitergeht. Es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung und diesmal hab ich das Gefühl, da es langsam geht, wird es klappen.