Neues Auto – Renault Captur

Nachdem mir am Ostermontag das erste Mal jemand auf meinen alten Renault Megane draufgefahren ist, habe ich den Wagen reparieren lassen und dabei leider die 130% Regelung in Anspruch nehmen. Diese Regelung besagt, dass wenn die Reparaturkosten höher als der Wert ist, aber unter die 130% des Wertes fallen darf ich das Auto reparieren lassen und die Versicherung übernimmt die vollen Kosten. Im Gegenzug verpflichte ich mich das Auto noch mindestens 6 Monate zu nutzen. Erst nach 6 Monaten darf ich es verkaufen bzw. abmelden.
Jo, an und für sich ist das ein fairer Deal und nicht verkehrt. Dummerweise hatte ich den blöden Zufall, dass mir ca. 1 Woche nach der fast vollständigen Reparatur erneut jemand auf meine Karre draufgefahren ist. Dieses Mal hat er mich aber auf ein schon stehendes Fahrzeug geschoben, so dass ich auch vorne einen Schaden hatte. Dieses Mal war das Auto laut Gutachten ein Totalschaden.
Nun ja, das Ende vom Lied war ich musste das Auto weiterhin angemeldet lassen, hatte aber für längere Zeit kein sinnvoll nutzbares Fahrzeug. Die Heckklappe hat nicht mehr geschlossen und so konnte ich es nicht mehr abschließen. Durch Urlaubszeit stand es deshalb erstmal längere Zeit in der Werkstatt von der letzten Reparatur und wurde da sicher verwahrt. Nach ca. einem Monat hat ein guter Freund gemeint, dass er es relativ leicht reparieren kann, so dass ich es wieder nutzen kann. Das hat er dann auch tatsächlich gut hinbekommen. Die Klappe hat tatsächlich besser geschlossen als beim ersten Reparaturversuch von der Werkstatt. Er wollte das Auto aber nun selbst für sich haben. Da ich noch ein bisschen Kohle von der Versicherung bekommen würde, hab ich mir eben ein anderes Auto rausgesucht. Zuerst war die Idee für ca. 5000 Euro ein neues Gebrauchtes zu suchen. Mal kurz umgeschaut, gab es nur so uralte Kamellen. Also mal zum Renault Händler und die Dacias angeschaut. Die sind günstig, aber ziehen keine Wurst vom Teller und ein Duster wollte ich nicht, da ich keinen SUV wollte. Also mal bei Renault geschaut und den Captur entdeckt. Ich bin vorher im Diesel Motoren gefahren, die waren vom Anzug unten heraus echt super. Dann bin ich den Captur 130 gefahren mit 130 PS aus einem 1333 cm³ Motor. Eigentlich schon pervers, wenn man es mit alten Motoren vergleicht. Aber was soll ich sagen, der macht Spaß und hat einen guten Anzug. Und er ist auch etwas moderner, so dass ich endlich auch mal Carplay nutzen kann. Natürlich ist auch ein Navi dabei, aber dank Carplay kann ich auch einfach Google Maps verwenden und habe damit relativ aktuelle Verkehrsführung. Das ist viel wert, denn das integrierte Navi ist gefühlt doch eher mäh…
Natürlich habe ich nicht soviel Kohle mal eben in der Portokasse übrig, aber da aktuell auch die Zinsen recht niedrig sind (0,49%) hab ich es eben finanziert. Aber leider hab ich mich die ersten paar Tage gleich geärgert.
1. Das Spaltmaß bei den Türen ist schon sehr unterschiedlich. Die linke hintere scheint leicht versetzt zu sein.
2. Das Plastik an den Amaturen knarzt. Der Fahrersitz knarzt auch ziemlich krass.
3. Der Fahrersitz ist einstellbar und knarzt auch selbst beim Einsteigen. Da war ich in der Werkstatt, da wurde es nachgebessert. Kurze Zeit später kam das Knarzen wieder.
Wenn es ein gebrauchtes Auto wäre, hätte ich eher Verständnis dafür. Aber bei einem neuen Auto (mit 17 km gekauft) ist das doof. Zumal die Captur mit 20.000 Euro leider auch nicht günstig sind. Mein alter Renault Megane war gefühlt besser verarbeitet. :(
Vom Spritverbrauch ist er auf Langstrecken aber doch recht genügsam. Rund 6 Liter Super auf der Autobahn mit rund 130 km/h. Ist ok, wie ich finde. Mein 90 PS Diesel hat auch 6 Liter Diesel verbraucht, da sind die 6 Liter Benzin ok.

Fastenzeit – Zeit für Besinnung

Man kann ja von der Fastenzeit was man will. Manche verzichten dann mal auf Schokolade oder Alkohol, andere auf Computer oder sonstiges. Das kann für 7 Wochen (ab Aschermittwoch bis Ostern) ziemlich lange sein und anstrengend. Der ursprüngliche Gedanke für die Fastenzeit ist ja im Christentum verankert und soll uns Christen auf die Osterzeit etwas vorbereiten. An Ostern wurde Jesus Christus gekreuzigt um am 3. Tag wieder von den Toten aufzuerstehen. Da wir Christen uns ja nun nicht alle selbst kreuzigen lassen können um dann wieder am 3. Tag aufzuerstehen ist die Fastenzeit ein guter Ersatz dafür. Durch das Fasten verzichten wir bewusst auf etwas und können unseren Blick wieder mehr auf Gott und Jesus richten.
Da ich mich nun schon sehr lange Christ nenne und zumindest auch früher recht aktiv meinen Glauben gelebt habe ist das eine gute Gelegenheit das mal wieder aufleben zu lassen. Denn um ehrlich zu sein, lese ich seit einiger Zeit nicht mehr in der Bibel und auch das Beten fällt mir schwer. Trotzdem bin ich nach längerer Zeit ohne Kreis seit einigen Jahren wieder in einem Hauskreis. Da treffen wir uns relativ regelmäßig sonntags um nach einem gemeinsamen Essen uns über den Glauben und das Leben auszutauschen und füreinander zu beten.
Genau deshalb haben wir uns nun mal eine „Fasten Challenge“ überlegt mit der wir uns auch austauschen:

1. Woche: Digitales Fasten (wenig bis kein Fernsehen, Serie, Spiele, Handynutzung etc). Legt jeder für sich selbst fest. Wichtig: zur Ehre Gottes die gewonnene Zeit einsetzen.
2. Woche: Bibelvers statt Handycheck direkt nach dem aufwachen. Kurzer Post, was einem wichtig geworden ist
3. Woche: Süßigkeiten / Chips fasten
4. Woche: Ohne Schimpfwörter
5. Woche: 1 Kapitel in der Bibel zusammen lesen (noch vereinbaren)
6. Woche: ohne Alkohol, Zigaretten und Softdrinks
7. Woche: mehr Alltagsgebet (10 Sekunden Prinzip)

Mal schauen wie gut das Ganze klappt. Wir machen es immerhin in der Gruppe, also sollte es besser klappen, als wenn man es nur für sich selbst macht.

Cynthia Nickschas und Friends in Tübingen am 22. Februar 2019

Letztes Jahr gab es im Herbst noch ein „Sommer/Herbst“ Fest in der alten Firma. Das war insgesamt recht gut, zumindest hab ich es gut in Erinnerung und hatte meinen Spaß dabei. So konnte man seiner Familie mal die Firma zeigen und neben Menschenkicker und Bullenreiten (was aber dann doch kaum einer genutzt hatte ) auch ein Konzert von Cynthia Nickschas und ihrer Band. Wie es mit Musik eben so ist, kann da leider nicht immer jeder was mit anfangen.
Ich bin ja relativ offen für fast jede Musik und höre sie mir doch mal an. Zum Beispiel hab ich letztes Jahr bei einem „klassischem“ Orchesterkonzert und hab da mit etwas Fantasie sogar leichte Black Metal / Death Metal Anleihen rausgehört. So war es wenig überraschend, dass ich dann auch bei diesem Konzert vorne mit dabei war und neben einem anderen Kollegen, der sonst auch eher Metal hört, abgegangen bin. Vom Publikum muss es für die Band aber doch eher enttäuschend gewesen sein, da die meisten einfach nur rumsaßen oder gegangen sind.

Deshalb hab ich mich auf Tübingen gefreut. Das war ein recht kleiner Club und ein Konzert wo man auf Stühlen da saß. Ganz ungewohnt für mich, da ich sonst bei allen Konzerten immer gestanden habe. Auch zwecks Nackengymnastik oder Pogo. Aber hey das Konzert war auch wieder sehr genial. Cynthia und ihre Freunde an Gitarre und Saxophon hatten sichtlich ihre Spielfreude und es war ein sehr schönes Konzert. Und die Texte sprechen einem manchmal aus der Seele. Deshalb hab ich nun auch ein weiteres Poster an meiner Wand.
Manche Texte sind einfach zu gut um sie zu vergessen. Achja und manchmal schreibt sie auch interessante Blogposts.

Natürlich findet man den Song auch auf Youtube. Wenn ihr mal ein gutes Singer / Songwriter Konzert mögt: Bei ihr lohnt es sich definitiv.

WIZO im LKA Longhorn, Stuttgart am 11. Januar 2019

Nachdem ich letztes Jahr meinen alten Arbeitgeber verlassen habe, hat mir mein Chef noch ein T-Shirt und ein Konzert spendiert. Da ich zu der Zeit mal wieder intensiver „Die Elenden“ gehört habe und diese Band leider schon lange nicht mehr aktiv ist, habe ich eben mal wieder in WIZO reingehört und etwas nachgeforscht. Dabei hab ich festgestellt, dass der WIZO sogar ursprünglich aus Sindelfingen kommen. Und sie haben sogar ein aktuelles Album aufgenommen. Und das klang gar nicht schlecht.
So kam es dann dass ich für den 11. Januar 2019 im LKA Longhorn in Stuttgart 2 Karten geschenkt bekommen habe. Da ich leider immer noch Single bin und die üblichen Verdächtigen keine Zeit hatten, war das gar nicht mehr so einfach noch jemanden zu finden, der die Karte nutzen würde. Doch durch Facebook habe ich noch einen alten Klassenkameraden gefunden. Und was soll ich sagen: Es war einfach ein geiler Abend.
Zuerst war die „Kurt Baker Combo“ aus Madrid am Start, welche „Gute Laune“ Rock’n’Roll gespielt hat um mal ein bisschen abzudancen. Später waren dann die „Heideroosjes“ am Start mit ordentlichem Punkrock. Da ging es schon mehr ab mit Pogo und toller Nackengymnastik.
Aber als dann endlich WIZO angefangen habe, ging das Schweißfeuerwerk richtig los. Und hey es waren bei diesem Konzert erstaunlich wenig Smartphones in der Luft um das Konzert zu filmen. Die Leute haben sich stattdessen einfach über die Musik gefreut und mit ordentlichem Pogo und Wall of Deaths honoriert. Das war sehr befreiend und hat einfach Spaß gemacht. So viele friedliche Leute auf einem Haufen, die einfach Spaß haben und trotzdem noch ein klares Ziel haben: Ganz klar gegen Nazis!

35C3 – Berichterstattung

Dieses Jahr hab ich hier auf diesem Blog keine eigene Berichterstattung. Habe auf dem 35C3 immer relativ zeitnah eine kurze Zusammenfassung vom Tag geschrieben und letztendlich auch die Bilder dort reingestellt.
Hier gibts die Berichte: Bilder Rückblick, Tag 1, Tag 2 und Tag 3

Jo, im Prinzip war es dieses Jahr von den Talks nicht so ultraspannend. Es gab es leider sogar ein paar Talks, die vom Thema richtig interessant waren. Leider hat der Vortragende eine sehr langweilige Art des Vortragens gewählt, so dass man schlecht folgen konnte. Das fand ich etwas schade. Ansonsten gab es viele Grundlagen Talks, die auch mir als „Profi“ manchmal nochmal Spaß gemacht haben.
Etwas ganz weltbewegendes Neues gab es jedoch nicht wirklich. Daher fand ich es mal ganz spannend zu sehen, was es sonst noch am Congress so gibt. Dass diesmal sogar eine Black Metal Band gespielt hat, fand ich echt erfrischend. Oder sogar mal eine Metalcore Band. Ich mag solche Musik ja ganz gerne und kann mit der ganzen reinen elektronischen Musik auf Dauer nicht soviel anfangen. Das hab ich dieses Jahr ganz neu auf dem Congress wahrgenommen.
Eigentlich wollte ich dieses Jahr mal gar nicht engeln. Und Herr Monkel eigentlich auch nicht. Aber dann hat es ihn doch gereizt wenigstens soviel Stunden pro Tag zu engeln um immerhin eine warme Mahlzeit in der Engelküche zu bekommen. Also hab ich das eben auch gemacht. Ich hab dieses Jahr meiner Erinnerung nach wirklich nur an Türen gesessen und hab die Bändel kontrolliert. Dabei gab es dann auch einige interessante Gespräche oder ein paar Trollaktionen. Und es hat natürlich auch noch für ein T-Shirt gereicht. An einem Abend bin ich dann auch mal zur Engelküche um was von dem guten veganen / vegetarischem Essen zu essen und hab dann dort das Plakat für die Black Metal Band gesehen. Es war also sinnvoll dieses Jahr mal wieder zu engeln. Den Merch hab ich dieses Jahr ausgesessen, da ich eh an einer Tür saß und die Leute kontrolliert habe. Aber so richtig toll fand ich das Design eh nicht. Der Zipper vom 32C3 fand ich ja noch am schönsten bisher, aber natürlich hab ich davon keinen.

Im August ist übrigens das Camp. Und ich rate allen die Zeit und Bock auf die CCC Community haben: Geht hin, es ist nur alle 4 Jahre. Hier mal eine inoffizielle Seite auch zwecks Termin.
Ich hoffe, dass es bei mir dieses Jahr klappt, da ich aktuell noch im Umbruch vom Job stecke. Aber wo ein Wille ist, ist meistens auch ein Weg!

Hier noch die Bilder Gallerie: