Do you write Code with your mouse?

Ich bin ja eher Windows orientiert. Aber zumindest privat nutze ich dann doch schon seit 2009 / 2010 hauptsächlich Linux. Trotzdem bin ich noch in vielerlei Hinsicht ein Mausklicker. Als ich dann mal unter Windows angefangen habe mit Visual Studio zu programmieren hat sich das Programmieren etwas zu verbessern. Kompilieren und Co. geht ja gut mit Tastaturkürzeln. Als ich dann irgendwann Git entdeckt habe, hab ich das aber doch eher wieder per Mausklick erledigt. Einfach weil es nicht gut integriert war.
Unter Linux hab ich aber dann neulich mal die ZSH entdeckt. Damit ist die Shell echt deutlich geiler geworden. Man gibt beispielsweise „git“ ein und es werden sinnvolle Befehle vorgeschlagen.
Ein Buch geht noch weiter. Ich habe es zwar nicht gelesen, aber der Weg ist interessant. Für mich ist es nicht wirklich praktisch, da ich doch sehr Windows lastig bin, was die Arbeit angeht. Aber es soll ja auch Leute geben, die beruflich programmieren und dafür vielleicht auch Linux oder Mac nutzen. :)
Hier geht’s zum Buch.

„Arch is the best“ in allen wichtigen Programmiersprachen!

Wer Linux benutzt hat sicher schon was von Ubuntu gehört. Wer Profi ist (ich und mein Laptop gehören leider nicht dazu!) benutzt natürlich Arch Linux. Ich nenne es liebevoll „Arsch Linux“ weil es doch viele Schmerzen bereitet, wenn es mal wieder nicht funktioniert und ich letztendlich doch zu Xubuntu gewechselt bin und damit glücklich geworden bin.
Ein Arch Maintainer hat 2008 einmal ein Spaßskript ins Forum gestellt. Die Leute fanden es gleich so toll, dass es ein ewiger Thread wurde. Ich kann darüber wenigstens lachen. Wenn du nicht lachen kannst bist du wohl ein normaler Mensch!
Und nun hier noch eine Seite mit allen wichtigen Programmiersprachen und sogar Weltsprachen zum Thema „Arch is the best“.

Geschrieben auf einem Acer Laptop mit Xubuntu 14.04 und 3.16er Kernel!

Arch Linux – WLAN mit dem Network Manager

Dieses Arch Linux hat ja eine sehr schöne grafische Shell. Also eigentlich eine ganz normale Bash aber sie sagt einem auch gleich hilfreiche Fehlermeldungen wenn etwas falsch gelaufen ist. Nur WLAN ist echt so eine Sache. Standardmäßig könnte man ja „wifi-menu“ verwenden. Damit werden alle aktuellen WLAN Netzwerke in Reichweite gescannt und man bekommt ein DOS Box ähnliches Menü zur Auswahl und Eingabemöglichkeit des Schlüssels. Doch zumindest bei mir hat dieses nicht wirklich funktioniert als ich mich mit meiner Fritzbox verbinden wollte. Vielleicht lag es aber auch daran, dass im Schlüssel ein @ und ! enthalten ist. Das sind ja Zeichen die gerne mal für verschiedene Funktionen verwendet werden.

Wenn das WLAN am Laptop nicht funktioniert ist er quasi auch nicht internetfähig. Es ist ja schon sinnvoll dass man den Laptop mitnehmen kann und kabellos Netz bekommen kann. Doch das Arch Linux Wiki ist ziemlich toll und gibt auch eine gute Übersicht welche Möglichkeiten es fürs Netzwerk gibt. Auch wenn ich Kommandozeilen manchmal ganz nett finde für Netzwerk Dinge ist ein grafisches Tool einfach bequemer.

Und so hab ich mich diesmal für den „Network Manager“ entschieden. Der ist grafisch und kenne ich schon von Ubuntu und GNOME 3 und funktioniert eigentlich sehr gut. Natürlich ist in Arch Linux und XFCE 4 immer noch ein Handgriff mehr erforderlich, da ja auch immer mal wieder Pakete fehlen. Aber mit einer guten Anleitung und etwas ausprobieren kommt man dann schließlich zum Ziel.

Hier mal zusammen gefasst welche Pakete man braucht:
network-manager-applet –> Damit das Applet überhaupt verfügbar ist.
xfce4-notifyd –> Den Notify Daemon von xfce4
gnome-keyring –> Den Gnome Keyring. Erst dann werden die Schlüssel abgefragt.

Und das Ganze alles mit Pacman gibt folgende Zeile:

sudo pacman -S network-manager-applet xfce4-notifyd gnome-keyring

Eventuell muss auch noch vorher network-manager installiert werden. Aber das ist ja recht einfach.

Und schon haben wir mal wieder Internet über WLAN. :)

Arch Linux – DVDs abspielen

DVDs sind ja scheinbar immer verschlüsselt. Windows und Mac können diese eigentlich immer von Haus aus abspielen und haben dazu die passenden Codecs auch schon an Bord. Linux ist ja freie Software und hat deshalb unfreie Software nicht immer zwingend mit an Bord. Codecs sind leider meist unfreie Software. Deshalb hab ich vorhin beim Abspielen einer DVD mit dem VLC Player auch ein Problem gehabt. Er wollte die DVD einfach nicht abspielen. Das war damals unter Ubuntu aber auch ein Problem und deutet immer auf ein Codec Problem hin.
Aber nun hatte ich ja Zeit und hab ein bisschen gegoogelt und diesen Tipp gefunden. Einfach die richtigen Codecs installieren und den eigenen Benutzer zur Gruppe „optical“ hinzufügen.

pacman -S libdvdread libdvdcss libdvdnav
gpasswd -a USERNAME optical

USERNAME durch den eigenen Benutzername ersetzen!

Das Ganze vielleicht auch noch mit sudo machen, das ist aber dann selbsterklärend. Ist ja schließlich Arch Linux und nicht Windows. Und schon wieder was gelernt.

Arch Linux – Windows Partition zu GRUB hinzufügen

Nachdem ich nun schon länger endlich mal Arch Linux installiert habe, war es doch auch an der Zeit noch die Windows Installation in den GRUB Bootloader hinzuzufügen.
Dazu kann man sich relativ einfach behelfen und beispielsweise noch folgendes tool installieren: os-prober

pacman -S os-prober

Nach Installation lohnt sich auch meistens das Ausführen des Tools, ansonsten wird ja gar nichts gefunden.

os-prober

Nun ist es dann an der Zeit die Grub Config neu zu erstellen. Bei mir gab beim Ausführen des Befehls

grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg

eine Fehlermeldung bezüglich zu wenig Speicher und Syntaxfehler. Im Anfänger Guide steht aber auch ein guter Tipp dazu. Nämlich in /etc/default/grub folgende Zeilen ans Ende zu schreiben:

 # fix broken grub.cfg gen
 GRUB_DISABLE_SUBMENU=y

Die erste Zeile mit # kann man auch weglassen, ist schließlich nur ein Kommentar. Aber Kommentare sind doch mal ganz nützlich um auch später noch zu verstehen, was die Befehle denn genau machen. :)

Nach dem Hinzufügen dieser Zeilen die Datei wieder schließen und nochmal die Grub Config generieren:

grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg

Und siehe da: Nach einem Neustart habe ich plötzlich einen dritten Menüeintrag im GRUB Loader und kann somit in Zukunft auch ins Windows 8 reinbooten.
Das hätte ich heute abend gut gebrauchen können. Ich hatte meinen Laptop dabei und wollte eine DVD abspielen. Der VLC kann normalerweise ja alles abspielen. Die DVD wollte er aber nicht abspielen. Vermutlich haben ein paar Codecs gefehlt. Lesen konnte er sie aber doch irgendwie, denn zwischendrin hat er auch mal den Titel der DVD angezeigt.

Falls das in Zukunft wieder passieren sollte kann ich dann einfach mal Windows hochstarten und mal damit das Problem angehen.