Motorrad Sicherheitstraining vom SRS in Friolzheim

Abschlusstour nach dem Sicherheitstraining in Vaihingen/Enz
Letzte Woche war es endlich soweit. Endlich hat das Motorrad Sicherheitstrainining stattgefunden in Friolzheim. Die SRS (Sportler ruft Sportler) hab ich ja letztes Jahr schon kennen gelernt. Während letztes Jahr auch noch ein paar jüngere Fahrer dabei waren, war ich dieses Mal von knapp 30 Leuten der einzige junge Teilnehmer mit 34 Jahren. Die jüngste Teilnehmerin war 48 Jahre alt und der älteste Teilnehmer 82 Jahre jung. Meine Skepsis war anfangs dann doch etwas groß. Bei der Vorstellung hat es sich dann aber doch recht schnell wieder relativiert. Die Selbsteinschätzung vom Fahren ging von Touristisch, Gemütlich, Zügig zu Sportlich. Sportlich hat sich keiner eingeschätzt, aber doch recht viele zügig. Außerdem wurden die Teilnehmer auch noch in Gruppen von jeweils 12 Teilnehmern aufgeteilt. Die ersten durften am Montag, Dienstag auf den Platz während die anderen im Schwarzwald unterwegs waren. Da die Wettervorhersage für Montag und Dienstag nicht so gut war wollte ich eher auf Mittwoch und Donnerstag auf den Platz. Aber ich hab es die Guides entscheiden lassen. Am Ende durfte ich dann am Montag und Dienstag zusammen mit 3 anderen Teilnehmern und einem Guide durch den Schwarzwald hinterher fahren. Zuerst an dritter Stelle und etwas ausgebremst, später dann an zweiter Stelle und etwas zügiger. Hat soweit recht gut geklappt. Das Fahren im Regen hat mir nochmal etwas Sicherheit gegeben, da der Reifen gut gehalten hat und ich so wieder etwas Vertrauen aufbauen konnte. Das einzige Problem sind nach wie vor die rechten Spitzkehren. Selbst mit Ausholen lande ich trotzdem noch am Ende im Gegenverkehr. Aber ich hab nun endlich mal eine vernünftigen Tipp bekommen. Mehr mit der Hinterradbremse schaffen und in solchen Kehren das Motorrad mit der Hinterrradbremse lang ziehen. Dann soll man wohl so gut drehen können und am Ende weiterhin rechts außen landen.
Aber auch sonst war es eine gute Truppe. War hatten Spaß am Fahren aber auch was zum Lachen in den Pausen. Abends gab es dann noch etwas Theorie zur sicheren Linie. Am besten einfach so fahren wie es Motorrad mal empfiehlt. Bilder geklaut vom Motorrad Artikel. Oftmals fahren viele Motorradfahrer ja doch eher die Ideallinie. Geht auch meistens gut. Aber wenn dann doch ein LKW, Bus oder ein Schlepper hinter der Kurve vorkommt, muss man immer hektisch nach korrigieren. Wenn man vorher schon bewusst immer möglichst weit rechts fährt hat man genauso viel Spaß und ist sicherer unterwegs. Man holt ja trotzdem für die Kurven aus, aber durch den Schulterschlag bei der Rechtskurve ist man für die anschließende Linkskurve schon wieder optimal weit genug draußen und muss dann nicht nochmal korrigieren. Ich hab es nun die letzten Tage so bewusst gemacht. Manchmal muss ich mich dazu zwingen, aber am Ende bin ich dadurch nicht langsamer unterwegs. Der Reifen sieht dann vielleicht etwas weniger abgefahren aus, da man weniger Schräglage braucht. Aber hey: Sicher unterwegs und Spaß dabei. ;) Die Spitzkehren muss ich noch etwas üben.
So ging es am Montag die übliche Schwarzwald Runde: Kaltenbronn runter, Schloss Eberstein, Rote Lache, Seebronn hoch, Allerheiligen, Kaffee in Oppenau getrunken, Zuflucht und am Ende wieder nach Friolzheim.
Am Dienstag dann eine gemütlichere Runde zum Wasserschloss Glatt ein großes Stück Kuchen essen, aber vorher noch am Kamelhof in Rotfelden vorbei. Der Weg dorthin war dann noch weiterhin trocken. Als wir dann weiterfuhren kam leider der Regen runter. Aber hat auch nichts weiter gemacht. Wir haben einfach noch ein bisschen gewartet und sind dann weiter gefahren. Abends gab es dann noch Erste Hilfe im Schnellverfahren. Den Helm abziehen und die stabile Seitenlage.
Am Mittwoch ging es dann das erste Mal auf den Platz. Viel Langsamfahren, Ausweichen, Kreisfahren und Ausweichen und Bremsen in der Kurve. Mit der richtigen Blickführung, dem Superman Trick (Lenkimpuls) geht das alles relativ gut. Aber hey ein Tag auf dem Platz ist genauso anstrengend wie 300 km im Schwarzwald rumfahren. Donnerstags ging es dann weiter. Diesmal mit einer Übung, welche die Trainer zum ersten Mal mit uns gemacht haben. Nämlich Vollgas beschleunigen und dann auf dem Punkt abbremsen. Der schnellste mit DSG (Africa Twin) hat es auf 105 km/h geschafft. Ich eher nur magere 65 km/h, dafür tut meine Kupplung noch und hat weniger gerochen. ;) Nachmittags ging es dann auf eine Ausfahrt mit dem Trainer. Wir waren 11 Leute und haben 4 Trainer gehabt. Also bin ich in einer Gruppe gelandet, wo wir nur 3 Leute insgesamt waren. Das Fahren an sich war relativ leicht und gut. Er ist nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam gefahren. Eine gute Linie, die man gut nachfahren konnte. Es gab immer recht viel Lob beim Fahren und beim ersten Stop (unten an einer ehemaligen Bergrenntstrecke) die Frage ob wir wirklich zum ersten Mal dabei sind. Nö ich hab ich mir eben einfach die Linie mit abgeschaut und bin schon seit 3 Tagen unterwegs gewesen. Scheinbar ging das schon recht gut ins Blut über. Als wir auf dem Otilienberg waren, haben wir mal die Position gewechselt. Diesmal durfte ich und der andere Teilnehmer vorfahren und wir wurden gefilmt. Hier hat man ganz klar gesehen, dass sich die sichere Linie (immer möglichst weit außen) mehr als einmal ausgezahlt hat. Es kamen einfach 2 LKWs entgegen und wir konnten recht gechillt vorbei fahren. Ich wollte nur mal wieder schneller sein und musste daher an manchen Kurven dann abbremsen, während der andere Teilnehmer etwas langsamer unterwegs war und nicht bremsen musste. Das Fahren an sich war also noch gut. Aber es gibt ja immer was zu verbessern. So zum Beispiel die Sitzhaltung. Wir beide legen unsere Maschinen einfach in die Kurve. Aber oft bleibt der Oberkörper ähnlich wie beim Drücken dann aufrecht. Hier gab es noch den kleinen Tipp einfach das Gewicht in die Kurve hineinzuverlagern. Dann kommen wir leichter durch die Kurve und brauchen weniger Schräglage. Also analog zum Hanging Off nur ohne Knie Schleifen. Und bewusster den Oberkörper in die Kurve legen.
Wenn man dann noch so viel Lob und noch vielen herrlichen Kurven zurück auf den Platz kommt und ein breites Grinsen unter dem Helm hat, war es einfach ein richtig guter Tag auf dem Verkehrsübungsplatz. Soviel gelernt und dabei auch noch Spaß haben ist nicht selbstverständlich. Das war einfach gigantisch.
Klar abends und morgens gab es neben den Motorradtipps auch immer wieder kleine geistliche Impulse aus der Bibel. Anfangs war ich ja etwas skeptisch wie das wird, einfach weil ich es nicht gewohnt war. Aber am Ende muss ich sagen: So ein hohes Maß an Engagement und Freude am Vermitteln von Techniken hab ich schon lange nicht mehr erlebt. Selbst das ADAC Sicherheitstraining war eher nur Abfertigen von Leuten. Hier hat man sich bewusst um den Einzelnen bemüht und das am Ende kleine Gruppe von 2 bzw. 3 Teilnehmern und einem Trainer auf der Ausfahrt dabei sind hab ich noch nie erlebt. Man merkt, dass die Trainer einfach Freude am Fahren haben und ihre Erfahrungen von der Straße kommen. Dass der Cheftrainer vor 28 Jahren noch Rennen gefahren ist und seither Probleme mit der Hüfte hat, hat man nicht gemerkt. Und hey der fährt heute noch mit seiner Ducati auf dem Sachsenring und macht dort sogar noch Renntraining. Ihr seht ich bin begeistert und das Ganze nach einer Woche mit lauter "alten" Leuten. Aber ich hatte auch meinen Spaß dabei und hab viel dabei gelernt.

Schade, dass ich meinen Urlaub für dieses Jahr schon so stark verplant habe. Ein paar Motorrad Freizeiten hätten sicherlich noch Spaß gemacht.

Und nun viel Spaß am Motorrad fahren. Bald muss ich meinen Hinterreifen wohl mal wieder erneuern. Aber hey der hat nun auch schon knapp 7000 km gehalten und fährt sich richtig gut.

+++Zeltlaaager!+++Kidscamp-Time!+++

Juuu...huuu!

Es ist doch tatsächlich wieder soweit: gleich gehts zum Aufbau des ersten Zeltes, morgen und übermorgen an die Restlichen und auch ans Herrichten der Lagerstation (Mitarbeiter-Zelt), um das viele vorbereitete Material unterzubringen.

Impressionen vom letzten Jahr:

-> es war ein schwererziehbares Kind dabei, das gleich am ersten Tag vom Spielezelt ein Riesen-Mikado ausgeliehen hat und die Kinder und Mitarbeiter verprügelt hat -> dieser Junge hat mich schon an den Rand meiner Geduldsgrenze gebracht, weil er mir immer wieder Geschichten erzählt hat, die auf Traumaerlebnisse hin gedeutet haben. Ich hab ihm diese Stories erstmal geglaubt, da ich mir so einen Reim auf sein Verhalten machen konnte. Nachdem ich das aber einem Mitarbeiter erzählt hab (der gleichzeitig sein Lehrer war - er ist Sonderpädagoge), hat er mich darauf hingewiesen, das das alles nur erfundene Stories sind und er dadurch Aufmerksamkeit auf sich ziehen will.

-> Alle Kids und Mitarbeiter hatten wirklich viel Spaß bei verschiedenen Events wie dem bunten Abend, an dem die Kids Beiträge liefern durften (Sketche, Nachahmungen der Mitarbeiter, Witze, ...), dem Lombaliedleabend, den Geländespielen und dem Stationenlauf, dem Schwimmbadausflug, einem Tagesausflug, und, und, und...

-> Ein Tag, an dem es wie aus Eimern geschüttet hat -> Mitarbeiter beim Gräben um die Zelte schaufeln in Aktion!

-> Mitarbeiterbesprechungen mit Süßis, nachdem die Kids in den Zelten sind und (hoffentlich) nach einer vom Zeltmitarbeiter erzählten Gutenachtgeschichte einschlafen

-> Überfall: ich bin mit einer Kuhglocke in mein Zelt und hab so laut wie ich konnte gebrüllt -> Ergebnis: die Kinder schliefen bombenfest. Auch nach dem aus dem Schlafsack-ziehen war keine Reaktion zu beobachten. Merkwürdig!?

-> Kids, die sich für Jesus entschieden haben

Einfach genial!

Und dieses Jahr soll`s genauso werden.

Im Radio kam gestern, dass der diesjährige Sommer vom 03. bis zum 06. August stattfindet. Mir wären zwei, drei Tage mehr doch schon recht wichtig... ;-)

Also: Auf ein Neues!

Nebeneffekte beim Aufräumen

Also, zu allererst mal ne Klarstellung: ich bin sehr ordentlich, was meine Saubermacherei angeht. Ich kann es einfach nicht gebrauchen, wenn irgendwo alles drunter und drüber aussieht. Nur weiß ich auch, dass Saubermachen alles andere als schnell geht und es nicht leicht ist, sich dafür zu motivieren. Ich mein, innerhalb von ein bis zwei Wochen sammelt sich schon immer viel - und besonders während den Nicht-Ferien-Tagen - bis noch mehr Müll an. Dieser kann in Form von noch nicht sortierten Unterlagen, groben Krümeln, die überall im Zimmer verteilt zu finden sind (besonders auf den krümelanziehenden Teppichen) oder Staubbällchen, wie man sie aus den Westernfilmen kennt, bestehen.
Klar, ich hab nun etwas übertrieben, aber gerade wenn man diese Dinge erkennt und dann seinen Rübel einige Momente rattern lässt, kommt man meist zu der Entscheidung, dass man die Mühe, aufzuräumen bzw. sauber zu machen, noch mal um ein paar Tage verschieben kann.
Wenn dann, wie bei mir, noch zwei große Zwergkaninchen und deren Nachwuchs auch noch im Zimmer sind und ihre Strohhalme ausm Käfig poltern, wenn sie der Meinung sind: "die Staubschicht muss weg, die Staubschicht muss weg [wobei die 'Staubschicht' in dem Fall wirklich ein Synonym für 'Mauer' sein soll, weil sie das Zimmer mit dem unter ihr begrabenen trennt]!", sofern sie sprechen könnten, dann - ja dann wirds echt Zeit.
Tja, und dann gibts eben noch die verschiedenen Arten, sauber zu machen: zum einen kann man einfach nur grob Staubsaugen und sich darüber erstaunen lassen, welche Äußerungen der Staubsauger von sich gibt, wenn man ihn mal über den Teppich fährt ("brrr-flack-brr-tljupp-brr") und dabei denken: "mann, da kommt ja n ganz neues Teppichmuster zum Vorschein!".
Zum anderen kann man (oder muss man) auch mindestens einmal im Jahr die Initiative ergreifen und seinen ganzen Mut zusammennehmen, um sich an das 80 cm hohe und 2,50 lange Ungetüm, dem Lagerhaufen schlechthin, heranzutrauen - nämlich den Schreibtisch.
Da kommt dann so einiges zum Vorschein wie z.B. Aufgabenzettel mit noch nicht erledigten Aufgaben und vor allem abertausende kleine Zettelchen, die einem Mut zusprechen, farbige Muster beinhalten und mich immer wieder erinnern, wie groß unser Gott ist. Tja, und natürlich sammeln sich in einiger Zeit auch viele kleine Dekosachen an, wie Scubidu-Bändchen, für die man damals so viel Geduld investiert hat, Muscheln von einem Nordsee-Urlaub, der auch schon wieder eine ganze Weile zurückliegt, Steinchen, die man irgendwann einmal gesammelt hat, und auch Erinnerungsstücke aus Kindergottesdiensten.
Wenn man sich an das Ungetüm "Schreibtisch" herangetastet hat, müsste eigentlich dann nach einiger Zeit des Aufräumens und in Erinnerungen-verfallens auch der Fall eintreten, festzustellen, dass man nun alles einmal in der Hand hatte, was man sauber machen wollte.
Doch wenn ich dann meinen Kopf um einen Winkel von etwa 135° drehe und mir den Schrank, der dazwischenliegt, wegdenke, sehe ich noch kein Ende meiner Arbeit: dort befindet sich nämlich ein ungeheuerlich großer Haufen alter Schulaufschriebe - von der Grundschule an angesammelt. Dieser Part hat mich am meisten Überwindung gekostet, da ich zum ersten Mal, seitdem der Stapel sich dort angesammelt hat, einen Blick in die mit einer geheimnisvoll verkritzelten Handschrift beschriebenen Hefte werfe. Voller Erstaunen und Schmunzeln folge ich mit voller Aufmerksamkeit gebannt den Inhalten, staune, zu welcher Fantasie ich in Aufsätzen der 3. Klasse in der Lage war und konnte natürlich nicht weiter saubermachen. Es dauerte Stunden, bis ich alle Hefte einmal grob durchschaut hab. Und ich hab auch das Gefühl, wieder ein bisschen im endlos großen Durcheinander meiner Gedanken verlorenes Wissen aufgefrischt zu haben. Oder hättet ihr noch gewusst, dass sich das Hirn angehende Aufgaben in beide Hirnhälften einteilt? Jaaa, so is es nämlich! Die linke Hälfte ist für die rein logischen Dinge zuständig, wie Mathe, Schreiben, Lesen, ..., während die Rechte für kreative Dinge zuständig ist, wie Texte schreiben, Bilder malen, ...
Und nu?
Nu liegt der Stapel - sehr wohl in die Höhe getürmt (aus platzsparenden Gründen) - an einem anderen Platz als vorher. Nämlich an einem, der noch eine Stunde zuvor mit unsinnigen alten Koffern belegt war, die seit der Renovierung meines Zimmers einmal dort gelagert wurden und seitdem nie mehr vom Fleck bewegt wurden. Und das ist schon einige Jahre her! Um annähernd genau zu sagen: etwa 9 Jahre!

Nun ist aber endlich auch wieder der Moment eingetreten, in dem ich mit Recht behaupten kann, während ich mir auf die Schulter klopfe: "Micha, du hast mal wieder super Arbeit erledigt!"

Gemeindefreizeit in Unneroisen 2010

So dele. Die Badische haben ja schon manche komische Angewohnheiten. Zum Beispiel gibt es viele Orte, die voll komisch ausgesprochen werden. Bruchsal heißt dann Brusel. Unteröwisheim wird zu Unneroisen bzw. Obäroisen für Oberöwisheim. Außerdem gibts da generell sehr viele Heim. Heimsheim, Pforzheim, Helmsheim....
Aber wie auch immer. Auf jeden Fall war ich zusammen mit Micha dort auf der Gemeindefreizeit. Wir hatten dort eine richtig lustige und teilweise erholsame Zeit. Das Essen war natürlich auch super lecker. Deshalb wiege ich mich erst morgen früh. :)
Joa, wir haben Heidelberg angeschaut (also ein paar Abtrünnige, die nicht nach Sinsheim ins Technikmuseum wollten) und auch das Indianermusuem in Bretten.
Biblisch gab es eine Reihe zum Thema Liebe (Heute war zum Beispiel Wertschätzung dran, den Rest fällt mir gerade nicht mehr ein) und viel singen. Manchmal schier gar a weng zviel.
Natürlich gabs auch einen bunten Abend. Ich habe den Dominik gesponsert mit 40 Cent pro Kniebeuge. Er hätte 62,5 machen können, aber er wurde auf 50 begrenzt. Egal, die 25 Euro waren dann trotzdem im Spendeneimer. Schließlich muss man die Rheinländers in Afghanistan unterstützen und ich fands eine nette Idee...
Dann gabs natürlich noch ein Spiel, bei dem man sich Zutaten für den Obstsalat verdienen musste. Ich durfte zum Beispiel die Zitrone auspressen. Gegen Roland hats leider nicht gereicht, der hat entweder eine saftigere Zitrone gehabt oder mehr Kraft. Ich glaub eine Mischung aus beidem. Doch immerhin zweiter von vier.

Joa, das Wetter war auch genial. Bin rot geworden, was abends aber gar nicht schlecht war... So konnte man die eine oder andere Meinung bei den Blödeleien verschleiern. ;)

Kurzum es war eine tolle Zeit, das Schloß war fulminant und die Gegend dank dem tollen Wetter einwandfrei. Da gab es sogar einen Bolzplatz, habe auch mal mitgespielt... mehr schlecht als recht. Reden wir nicht mehr darüber.

Einmal Ferrari fahren

W E R B U N G:

Als anständiger reicher Schwabe fährt man natürlich ein heimisches Auto: Einen Porsche. Für die nicht so betuchten Leute gibt es ja immer noch den guten alten Daimler. Doch jeder schnelle Wagen ist normalerweise ab 250 km/h abgeriegelt. Da frage ich mich dann immer, warum dann überhaupt ein 3 Liter Motor mit 283 PS, dazu noch DIESEL-Power (Benziner können ja nichts!) einem Tacho bis 260 km/h angeboten wird. Klar, das ist schon eine Menge Holz und mir blieb auch schon mal bei 250 km/h kurzzeitig das Herz stehen. Naja, wenigstens kommt man damit schnell von A nach B.

Doch kommen wir mal zu einer interessanten Freizeitbeschäftigung: Wem die "langsamen" Geschäftsautos nicht reichen und mal ein italienisches Rennpferd reiten möchte, könnte ja mal einen Ferrari fahren. Das ist zwar ein teurer Spaß: 99 Euro für eine halbe Stunde. Wenn man aber die Nebenkosten (Vollkaskoversicherung, Benzin, Pflege) einrechnet, dann relativiert sich das Ganze wieder. Denn diese sind im Preis mit drin. An manchen Standorten kostet es auch ein bisschen mehr. Doch als Geschenk für einen ITler (höhö) oder Autofreund ist eine schöne Alternative zu den normalen "Ich-weiß-nicht-was-du-brauchst-kauf-dir-was-schönes" Gutscheinen. Klar, es gibt auch viele andere tolle Geschenke (an dieser Stelle mal Danke für alles, was ich mal bekommen habe...)
Ich hab gleich mal geschaut, wo das überall angeboten wird und war positiv überrascht, dass es sogar in Baden-Baden (ist ja noch im Ländle) angeboten wird. Der Anbieter ist auch so kulant, dass er das Fahren nur bei gutem Wetter anbietet. OK, bei leichten Regen wird es auch durchgeführt. Bei anderen Wettersituationen ist es auch einfach zu gefährlich.

Nett wäre es ja auch, wenn man damit zu einem Feuerwehralarm fahren würde. Die Leute würden sicherlich freiwillig Platz machen (rot = gefährlich!).

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